Aschenputtel Modern

Cinderella Modern

Am letzten Schultag führte die Theatergruppe des Oskar-Picht-Gymnasiums das Märchen "Aschenputtel" für die Kinder der Kindertagesstätten in Pasewalk auf. In der Stadthalle begeisterte das Musical Aschenputtel des Bochumer Kindertheaters Liberi das Publikum. Schüler der Karoline-von-Günderrode-Schule in Höchst schufen das Märchen "Aschenputtel" der Gebrüder Grimm mit moderneren Dialogen zu einem unterhaltsamen Stück und führten es in der örtlichen Turnhalle auf. Die Märchenwelt Aschenputtel auf eine ganz andere Weise. Die böse Stiefmutter macht Constanzes Leben zur Hölle und gibt ihr den Namen Aschenputtel.

Cinderella: Märchenhafte Produktion beängstigend modern | Stadtteildachau

Der Aschenputtel heisst heute Leónie und Fürst Félix, der überhaupt nicht bereit ist zu heiraten. Das " Freilichttheater für Kids " hat das Marchen als "familienfreundliches Musical" geschaffen. In der Fassung des Misicals ist die Geschichte schlanker und von Grimms Geschichte abgelenkt: Die Geschichte ist nicht mehr so schön wie früher: Cinderella hat nur eine einzige Schwester und läßt ihren Fuß nicht auf den Stufen des Schlosses liegen, sondern läßt ihn bewusst im Walde, angeregt durch den erfundenen Waldbusch, um den Fürsten auf den richtigen Weg zu bringen.

Der Auftritt war spannend und lustig, die Präsentation nachdenklich, schöpferisch und mitreißend. Das minimale, mit Schatten entworfene Bühnenbild war einmal eine KÃ?che, einmal ein Regenwald, einmal ein Schloß mittels Vorführung. Sie haben mit viel Einsatz gespielt und überzeugt.

Moderner Aschenputtel

Sie hat sich knapp gemacht. Sie trat beinahe jeden Tag im Fernseher auf - als VIVA-Frontfrau oder Bravo-TV-Moderatorin. Mittlerweile ist er eine der beliebtesten Darstellerinnen Deutschlands. Deshalb kann man sie nur dann im Kino sehen, wenn der Prachtboulevard etwas zu erzählen hat oder wenn 1a-Produktionen in Vorbereitung sind: zum Beispiel die Abspaltung von ihrem Lebensgefährten Daniela Kraig und "Das wunder von Lengede".

Auch heute ist es wieder soweit: Der Ventilator muss nicht durch das Filmprogramm oder in die Videoabteilung für einen Makatsch-Film: Der 1971 gebürtige Rheinländer übernimmt die führende Rolle in "Family to Order". Es ist ein modernes Mýrchen. "Cinderella, die 93. Variante" wäre ein geeigneter Unter-Titel. Machatsch ist die allein stehende Frau Éva, die trotz eines Job in einer wienerischen Agentur von der Firma J. S. M. Schmied.

Das unsittliche Anbot ihres Mitarbeiters Alexander Paulus ( "Patrick Rapold") findet sie richtig: Er benötigt so schnell wie möglich eine Musterfamilie mit Ehefrau und Sohn, um das millionenschwere Vermächtnis seines Großonkels zu erobern. Gelingt ihm dies nicht bis zu seinem 32. Lebensjahr, geht das Vermächtnis an den "Verein zur Unterstützung der Familie", der von dem zweifelhaften Karls Markovic geleitet wird.

Irgendwann wird sie in die Story verwickelt. Obgleich ihr Mitarbeiter ist ein berüchtigter Bachelor und ein eher überheblicher Snob. Denken Sie daran: Historie ist ein modernes Zeitmärchen. Nachdem wir 60 Minuten gefilmt haben, küsst sie sich. Doch so rasch kann man das Schicksal nicht aufzwingen. Dazu ist die Historie zu mager.

Weil der gekonnt ekelhafte Karls Markovic und die gekonnt kratzempfindliche Heilige Nikolaus Machatsch ihren Märchengestalten viel Realismus einflößen.

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