Aufwärmen Schwimmen

Vorwärmen Schwimmen

Turnübungen und Schwimmvarianten vor dem eigentlichen Schwimmtraining für ein kurzes, aber effektives Aufwärmen. Sie sollten nicht auf ein gründliches Aufwärmen vor dem Start verzichten. Der Begriff Schwunggymnastik mag etwas altmodisch klingen, aber diese Art des Aufwärmens (hier speziell für das Schwimmtraining) ist enorm. Kein monotones Schwimmen mehr - Übungen zum Aufwärmen im und um das Wasser. Stimulation von Herz-Kreislauf und Atmung mit Ganzkörperübungen (Laufen, Schwimmen).

Richtiges Warm-up-Training

Es muss doch etwas dabei sein, wenn Athleten in manchen Sportarten viel mehr Zeit für ihre Warm-Up-Phase aufwenden als für den Wettbewerb selbst. In der Tat gibt es einige gute Qualitäten, die dem Warmlauftraining zugeschrieben werden können, die Ihnen helfen können, Ihre Leistung im Wettbewerb wie auch im Sport zu verbessern. Sie verfeinern die Koordinationsfähigkeit, passen den Metabolismus und den Körper an die zu erwartenden Aktivitäten an und schützen vor Schäden.

Eine norwegische Untersuchung ergab zum Beispiel, dass Handballspieler doppelt so häufig verletzt wurden, wenn sie sich nicht vor dem Sport aufwärmten. Zum Beispiel, wo es beim Aufwärmen zu kleinen Brüchen kommen kann, befindet sich der erwärmte Körper noch in einem guten Dehnungszustand. Dadurch können die Muskelgruppen viel besser trainieren.

Dadurch haben erwärmte Muskulatur eine größere Spannbreite und fördern so Ihre sportlichen Leistungen. Der Sportwissenschaftler und Schwimmlehrer Holger Lüning (Jahrgang 1965) verfügt über mehr als 25 Jahre Sportkarriere. In der Bundesliga war er im EOSC Offenbach aktiv, später holte er als Schwimmmeister mehrere Deutschlandmeistertitel. Bei den Triathlons hat er Welt-, Europa- und Bundesmeistertitel in der Altersklasse gewonnen.

Beim Warm-up Training steigt die Wärme nicht nur in den Muskel-, sondern auch in den Gelenkbereichen. Mit steigender Schmieröltemperatur läuft der Schmierstoff ruhiger und weniger verschleißfest. Durch die gesteigerte Aktivität des Herzmuskels wird das aktive Kreislaufvolumen gesteigert. Die Atmungsmuskulatur wird so auf die zu erwartenden erhöhten Atmungsaktivitäten vorzubereiten. Studien belegen auch, dass die gesteigerte Raumtemperatur die Freisetzung von Sauerstoff aus den Blutzellen in das Körpergewebe begünstigt.

Das Aufwärmtraining sollte zwischen 10 und 30 min uten dauern und etwa 50 prozentig der Max. Ein Anstieg der positiven Auswirkungen einer längeren Aufwärmphase ist bisher nicht zu beobachten. Die Aufwärmphase sollte etwa zehn Minuten vor Beginn des Wettkampfes enden. Laut Untersuchungen werden die Auswirkungen der Erwärmung nach etwa 15 min uten inaktiv.

Plane deine Zeit in der letzen vollen Stunde vor dem Start des Wettkampfes ein.

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