Basketball in Berlin

Korbball in Berlin

Im September auf dem Berliner Alexanderplatz. Beim Breitensport haben wir derzeit vier Jahreszeiten und Trainingseinheiten. Treffen verschiedener Basketballvereine aus dem Nordosten Berlins. Schon von den nächsten Heldentaten mit Basketball träumen. Der Berliner kann sich auf eine NBA-Karriere freuen.

Basketball: Algarve Berlin erreicht das Semifinale der Playoffs - Sportwetten

Oshiko Saibou rannte zu Stefan Peno und traf ihn mit der Faust in die Truhe. Das war der Auftakt für Alba Berlin im fünften Entscheidungsspiel der Viertelfinal-Serie gegen die Körbe Oldenburg. Die Berliner bleiben somit vom vorzeitigen Ende der Saison verschont. Sie haben am Dienstag vor 8115 Besuchern in der Halle am Ostbahnhof 85:68 (17:19, 28:16, 18:17, 22:16) gewonnen und befinden sich im Semifinale der Deutschen Basketball Liga.

Es ist schlichtweg cool, dass wir endlich wieder im Halbfinale stehen", sagte Alba im Anschluss an sein 3. In diesem entscheidenden fünften Match begann Alba mit einigen Mängeln. Ähnlich wie bei der Oldenburger Schlappe am vergangenen Donnerstag hatten die Berlins eine schwere Zeit in ihrer Sonderstellung.

Ob Peyton Siva, Marius Grigonis oder Spencer Butterfield, die Welpen aus der Ferne haben am Anfang nicht den Weg in den Körbchen gefunden. Es dauerte acht Minuten, bis Saibou sein erstes erfolgreiches Trio schaffte, und Albas, ein Spanier, hatte sich schon zwei Mal mit Besorgnis seine Trinkflasche geschnappt. Es wurde nicht angriffslustig gespielt, aber nur 17 Punkte für ihn.

Doch danach hat sich das Spielverhalten stark verändert. Zum Quartalsende waren es noch zehn, was für Alba zahlreiche Freiwürfe bedeutete. Zum ersten Mal präsentierten die Berliners den Tempelbasketball, der sie in der ersten Runde auf den zweiten Platz brachte. Wenn Niels Giffey innerhalb einer knappen Stunde zwei Treffer landete und Weilis Clifford Oldenburgs Zentrum Rasid Mahalbasic mit einem Klotz zum Stillstand brachte, kam der Geräuschpegel in der Eingangshalle seinem Höhepunkt näher.

Mit zwölf Treffern lag er nun an der Spitze und in dieser Etappe hatten die Teilnehmer großes Glueck, dass der weltbeste Bundesligaspieler mit seiner Wurf-Quote zu kämpfen hatte. Lukas Sikma (insgesamt nur drei Punkte) verpasste vier freie Würfe in einer Reihe und so ging es schließlich mit 45:35 in die Kabine. Beide Teams schossen zu Anfang der zweiten Hälfte nicht immer wieder.

Das Abwehrsystem dominierte nun das Geschehen, die Wurfchancen nahmen ab und so waren die Zentren Mahalbasic und Bogdan Radosavljevic ständig im Einsatz. In der Offensive konnte sich Alba auf Marius Graigonis stützen. Neun der 18 Berlins holte der Lithauer und machte den Gästen mit seinen Dreiergruppen das tägliche Brot aus.

Im dritten Quartal hat Oldenburg mit viel Engagement und einigen knackigen Dunkern von Rickey Paulding den Sieg von Alfred Tadda verhindert, musste dann aber ohne Karsten Tadda zurechtkommen. Trotzdem kämpften die Besucher weiter gegen ihn. Pauling wollte sich mit 18 Zählern schlichtweg nicht unterkriegen lassen und in der Zwischenzeit hat Oldenburg den Abstand auf sieben Zähler verkürzt.

Giffey und Saibou (je 15) waren neben Gregonis (16 Punkte) zwei Nachkommen, die die letzte Skepsis über den Erfolg ausgeräumt und den Einzug ins Halbfinale perfektioniert haben.

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