Basketball Liga Deutschland

Die Basketball-Liga Deutschland

Die Bundesliga Zwei ist unaufhaltsam. Bundesliga in die deutsche Spitzengruppe. Der Osnabrücker Turnverband baut seine Zusammenarbeit im Basketball aus. Auch in diesem Jahr ist das Minifestival der Deutschen Basketballjugend wieder in Hamburg. In Sandersdorf wurde zwei Jahre lang der Frauenbasketball ausgesetzt.

"Zumindest 1500 Euro"

In Deutschland sind nach eigenen Aussagen rund 120 Fachkräfte Mitglied - das sind rund 40 Prozent der Belegschaft der BBL. Nach dem Scheitern der Verbände 2006 mit einer Beschwerde gegen SP.IN will Walter Palmer nun einen allgemeinen Kollektivvertrag für die Liga umsetzen. Die Crossover sprachen intensiv mit dem Gewerkschaftsmitglieder. Crossover: Profisportler haben das Image eines gut dotierten Sportlers im Gedächtnis.

Crossover: Welche sind das? Welche Anforderungen stellt SP.IN? So wollen wir zum Beispiel einen Mindestlohn von 1500 EUR, Rentenversicherungen, Mindestversicherungsschutz, einen freien Tag pro Woche für Spielteilnehmer und ein Quotensystem für die Deutschen. Crossover: Werden BBL-Profis so schlecht entlohnt? Palmers: Nicht so schlimm, aber in Deutschland gibt es junge Leute, die 300 oder 400 Euros im Monat einnehmen.

Wir wollen auch die Akteure nach ihrer Laufbahn schützen. Entgegen der Meinung vieler Betrachterinnen und Betrachter verdient nahezu jeder in der BBL nicht genug, um für immer sicher zu sein. Im Nachhinein müssen sich die Akteure umorientieren. Während ihrer Laufbahn machen sie Einlagen und erhalten danach wieder Gelder, was in der Übergangsphase in ein anderes Arbeitsleben mithelfen kann.

Crossover: Auf der Website ihrer Vereinigung, BBL Fachleute - anonymously in the Black Book? Was beschweren sich die Mitspieler? Palmers: In der BBL gibt es immer wieder Situationen, in denen Clubs die verletzten Akteure, insbesondere die ausländischen Berufstätigen, loswerden wollen. Für Profisportler, die aus beruflichen Gründen einem erhöhten Unfallrisiko unterliegen, arbeitet das System in Deutschland nicht sehr gut.

Zum Beispiel schließt man eine Versicherung ab, die kein Taggeld für die verletzten Mitspieler beinhaltet. Da war ein einziger Teilnehmer, der sechs Mal am Tag trainierte, das erste Mal um sechs Uhr nachts. In einigen Fällen werden Spielern ohne vorherige dreimalige Mahnung, wie es das Arbeitsgesetz vorschreibt, gekündigt. Der Einsatz ausländischer Akteure und Vertreter ist einfacher, da sie die Landessprache und oft auch die gesetzlichen Bestimmungen nicht beherrschen.

Crossover: Mit was kommen die Mitspieler noch? Hans-Joachim Palmer: Wir betreuen auch bei Teampleiten wie dem letzten in Köln. Crossover: Ein solcher Streit hat SP.IN im Frühling 2006 zum ersten Mal in die Presse katapultiert, als Sie mit der Aufenthaltserlaubnis für den damals 18-jährigen Thomas Compaoré aus Burkina Faso? und damit auch seinem siebenjährigen Vertrag mit den Berlinerinnen und Berliner, der von Ihnen beschuldigt wurde, rechtswidrig zu sein.

Es war ein schwerer Prozess. In der Hütte besuchte ich die Alba-Spieler und Thomas bat mich nach diesem Meeting um Mithilfe. Crossover: mind. 2625 EUR pro Jahr. Thomas kam zu uns und als gewerkschaftliche Organisation haben wir ihm geholfen. Nur Alba Berlin ging durch Thomas?

Crossover: Hatte Compaoré nicht einen Spielervermittler, der damit umgehen konnte? Nein, er hatte zuerst keinen Agent und keinen Berater. Nicht wir halfen ihm als Behörde, sondern wir halfen ihm als gewerkschaftliche Organisation. Thomas hat uns um Rechtsberatung gefragt. Crossover: Wie reagieren Sie auf den Verdacht, dass Sie die Zukunftsaussichten von Compaoré behindert haben?

Nachdem Thomas zu uns kam, gaben wir ihm Zeit, über das Ganze zu nachdenken. Doch Thomas hat sich nicht gut gefühlt. Aber er konnte kein Englisch. Nach wie vor bin ich davon ueberzeugt, dass die Arbeitsgenehmigung fuer ihn in Deutschland nicht korrekt erteilt wurde. Crossover: Wissen Sie, wo Compaoré jetzt auftritt?

Palmers Spielzeit in Frankreich mit Evreux (in der zweiten Liga, Anmerkung der Redaktion). Crossover: Wie ist das heutige Verhaeltnis zwischen Liga und Buendnis? Wir haben einen weiten Weg zurückgelegt. Das ganze Team ist dann der Union beigewohnt. Crossover: Nach dem Compaoré-Verfahren hat die BBL selbst versucht, vom Gericht festzustellen, dass SP.IN keine anerkannter Gewerkschaftsverband ist, weil sie nicht genügend Akteure vertritt.

Der Prozess vor dem Bamberger Landesarbeitsgericht ist beendet. Die BBL hat uns damals verklagt und unseren Gewerkschaftsstatus verweigert. Eines der Rechte einer gewerkschaftlichen Organisation ist es, sich mit den Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz zu verabreden. Mit dabei waren present: Players such as Denis-Wucherer ( "formerly Bayer Leverkusen"), Johannes Strasser, Artur Kolodziejski ("both Telekom Baskets Bonn") and Gordan Geib ("Leverkusen").

Crossover: Wie viele Member hat SP.IN heute? Palmers: Zu Beginn der Spielsaison haben wir in der Regel 50 Mitspieler. Die Schwankung ist darauf zurückzuführen, dass im Laufe des Sommers viele neue Mitspieler die Liga aufgeben. Crossover: SP.IN hat die Young Talent Initiative? SP.IN ist eine gewerkschaftliche Organisation für die Deutschen?

Palmers: Der deutschsprachige Talent ist uns ein großes Anliegen. Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland legen die Anzahl der heimischen Akteure fest. Viele Berufstätige in Deutschland sind mit der derzeitigen Lage unzufrieden. Auch ich bin Amerikaner und spreche mit fremden Mitspielern an den Ständen, die sich fragen, warum die Bundesliga für die jungen deutschen Mitspieler nicht mehr funktioniert.

Meiner Meinung nach wissen die Akteure, wie bedeutend der Identifizierungsfaktor für die Liga ist. Wer außerhalb von Giessen, Bamberg oder Qakenbrück zu den Zuschauern gelangen will, benötigt ein deutsches Erkennungszeichen. Crossover: Die Verhandlungen mit Jan Pommer führten nicht zu einer Tarifvereinbarung im FOBL. Palmers: Wir handeln jetzt einen Kollektivvertrag für ihre Mitspieler aus.

Solch ein Abkommen wäre einzigartig in der Geschichte des Sports in Deutschland. Crossover: Ist es wichtig, dass viele nationale Spieler wie Mithat Demirel, einer der drei Spieler der SP.IN-Nationalmannschaft, in Bamberg mitspielen? Das ist auch ein guter Beweggrund. Crossover: Wie könnte eine Vereinbarung mit den finanzkräftigen Bambergerinnen und Bamberger für den weiteren Verlauf der berüchtigten Clammy League wirken?

Palmers: Es ist keine große Sache für Bamberg. Der finanzstärkste Verein der Liga ist in Verhandlung. Dort werden die Akteure so wie wir sie behandeln wollen. Eine erfolgreiche Tarifvereinbarung kann ein Modellprojekt für die gesamte Liga sein, damit die anderen Vereine erkennen, dass so etwas funktionieren kann. Durch die Etablierung bestimmter Maßstäbe in der Liga werden alle Vereine davon profitiert.

Bei der Schaffung fester Konstruktionen wird letztlich auch bares Geld gespart. Kann sich ein Verein für seine Mitglieder keine Versicherungsprämien erlauben, zählt er nicht in die erste Liga. Walter Palmer (39) hat zwischen 1990 und 1993 48 Partien in der NBA für den Jazzmusiker von Dallas gespielt.

Die Spielervereinigung SP.IN wurde im August 2005 von zwölf deutschen Nationalspielern gegründet. Er wurde zum Geschäftsführer ernannt und leitet die Union nun von Heidelberg aus. Über die Gewerkschaft: SP.IN-Mitglieder bezahlen zwischen drei und zwanzig Euros pro Tag, je nach Lohn. Palmers Verhandlungen mit den BBL-Clubs. Pascal Roller (Deutsche Bank Skyliners Frankfurt) und die ehemaligen Profis Denis und Harald Stein gründen den Vorstand.

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