Blinde Kuh Spiel

Das Blindkuh-Spiel

Generationen vor uns haben das gespielt und hoffentlich werden viele Generationen nach uns weiterspielen. Desto mehr Spieler es gibt, desto lustiger wird das Spiel. Die wunderbaren alten Spiele sind leider fast aus der Mode gekommen. Inzwischen versucht die "Blinde Kuh", ein Kind zu fangen. Wenn das gelingt, wird sie zur "blinden Kuh".

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Blinde Kuh (historisch gesehen auch blinde Kuh) ist der Name eines Salonspiels, das heute beinahe ausschliesslich von Kinder gespielt wird. Spieleraugen werden mit einem Halstuch oder einem passenden Stoff mit verbundenen Augen versehen. Der Rest rennt umher, neckt die blinde Kuh, indem er sie ruft oder rupft und sie leicht kneift. Wenn die blinde Kuh ihn greifen kann, muss er die verbundenen Augen an seiner Statt haben.

Derjenige, der von der Blindenkuh angefasst wird, wird eliminiert. Das Spiel geht weiter, bis nur noch ein einziger Teilnehmer für die neue Kuh da ist. Derjenige, der von der Blindenkuh angefasst wird, muss aufhören. Sie scannt nun das Antlitz der Häftling und erst wenn sie den korrekten Name geben kann, wird ein weiterer Blinde wiedergefunden.

Die blinde Kuh war im Hochmittelalter nicht nur ein Spiel für Kinder, sondern ein weit verbreiteter, aber untersagter Freizeitbeschäftigung mit einem für die Bourgeoisie manchmal fragwürdigen Figuren. Das kann man zum Beispiel an der Verdrängung des Poeten Francois Cabelais sehen, der auch seinen riesigen König PANAGRUEL in seinem viel gelesenen Buch GAGANTUA und PANAGRUEL[1] von 1535, neben anderen unerlaubten Partien, mitspielen läßt.

2 ] Nach einer Person aus einem seiner Lyrik von 1534 wird das Spiel auch auf Französisch Collin Mayllard genannt. Bekannt geworden sind in den Niederländen berühmte Bilder des Spieles, wie das berühmte Straßengemälde Die Kinderspiele des Bauern Malers von 1560 [3] oder die Larven beim blinden Kuhspiel seines Landsmannes von 1635, wo sich blinde Kuh im 17. und 18. Jh. nicht nur bei der Bourgeoisie, sondern auch bei ausgewachsenen Hofliebhabern beliebt machte, wodurch der Spielverlauf mehr und mehr zur bürgerlichen Moral vorstellung wurde.

Die Bezeichnung "Blinde Kuh" erklärt sich wahrscheinlich dadurch, dass für dieses Spiel zunächst eine Tierschutzmaske (Kuhmaske) verwendet wurde, bei der die Augenöffnung geschlossen war. Das Spiel in der Schleswiger Region wurde früher "blinde Mumme" genannt, in Nordfranken "blinne Mome", was nichts anderes bedeutet als "blinde Maske". Von der Bedeutung des Spielens: A. W. A. W. A. W., A. W. A. W. Rudolf.

Überlegungen und Spiel-Ideen. Ausgabe, Verlagshaus Müller, Balsam 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5. ? Siemens A. Warnitz, A. W ARWITZ, A. Rudolf: Spiele früherer Zeit. Im: Dies.: Von der Bedeutung des Spiels. Überlegungen und Spiel-Ideen. Ausgabe, Verlagshaus Schneiders, Baltmannsweiler 2016, p. 107. ? Siemens A. Warnitz, A. Rudolf: The Children's Games by Peter Brüghel the Elder. In: Dies.: Vom Sinn des Spielsens.

Überlegungen und Spiel-Ideen. Ausgabe, Verlagshaus Schneiders, Saltmannsweiler 2016, S. 191-195. ? Siemens A. Warwitz: Suche nach Bedeutung im Risiko. Ausgabe, Schneidersche Verlagshaus, baltmannsweiler 2016, S. 13, S. 13, S. 13. ? Heinz Gehrts: Mohammed.

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