Bogen Selber Bauen

Bauen Sie Ihren eigenen Bogen

Die Faszination, einen geschnitzten Bogen zu bauen, kennt jedes Kind. Machen Sie Ihre eigenen Bögen, bei Youksakka finden Sie alles, was Sie brauchen, um einen Bogen zu bauen. Das Schießen des selbstgebauten Holzbogens macht schnell klar: Der Bogen selbst zu bauen war eine tolle Idee. Machen Sie Ihren eigenen Holzbogen - faszinierend!

Eigene Bögen bauen | Abenteuerzimmer

Wir bauen in Kooperation mit einem versierten Bogenmacher unseren eigenen Bogen, der dann auf die persönlichen Wünsche und den persönlichen Bedarf jedes Einzelnen abgestimmt wird! Falls Sie mehr über den Bogenmacher Michael Bombardeier erfahren wollen, bitte hier anklicken! Erste Eindrücke vom eigenen Bogenbau!

Der Bogen war ein großer Schritt für die Menschen; er konnte das Spiel schweigend aus der Ferne töten oder seinen Besitz aus sicherer Distanz abwehren. Der Bogen wurde bis vor etwa 500 Jahren in unseren Breitengraden noch für diese Aufgaben verwendet, heute wird er noch für Jagen und für den Sportbereich verwendet, da es immer noch eine körperliche und psychologische Aufgabe ist, einen Bogen ins Visier zu nehmen.

Während der zwei Seminartage fertigen wir einen fertigen Bogen nach historischem Vorbild, z.B. einen steinzeitlichen Holmgarten oder einen mittelalterlichen Bogen. Für das Bugholz benutzen wir Buchenholz. 3 Richtungspfeile mit Fletching und die Schnur runden die Ausstattung ab. Zusätzlich zur handwerklichen Kunstfertigkeit hat jeder Kursteilnehmer die Gelegenheit, einen Bogen zu fertigen, der in Bezug auf Grösse, Zugkraft und Schliff auf ihn zugeschnitten ist.

Das Bogenbau-Seminar wird von Herrn Michael Bombardeier geleitet. Eine Übernachtung vorort ist möglich. Du kannst deine Bogen und Pfeilen auch gleich auf dem Bogenschießplatz erproben.

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Die vorliegende Gebrauchsanweisung zeigt den Aufbau eines Bogen unmittelbar von einem Stamm von A nach Z auf und erläutert alle wesentlichen Arbeitsschritte im Bögenbau. Wenn Ihnen die Anleitungen zu kurz sind, finden Sie in den anderen Kapiteln ausführlichere Angaben zum Bögenbau. Wir bauen den Bogen aus einem Haselstamm von 4-8 x 7 mm stark.

Er kann ganzjährig gelesen werden, mit Ausnahmen in den Monaten April-Juni, da der äußere Jahrring hier noch nicht ausreichend entwickelt ist (er formt später den Bogen zurück und sollte daher ausreichend standfest sein). Feuchtes Schnittholz darf nicht verbogen werden - sonst bleibt die Verbiegung erhalten und der Bogen wird schwächer.

Schon wird die Grobform ausgearbeitet - so wird die Trocknung des Holzes beschleunigt und die Rissbildung weiter reduziert. Mitten im Stiel sind 18 ?cm für den Handgriff vorgesehen - dieser Teil blieb intakt. Geeignet ist dafür jedes Gerät, das genug Material entfernen kann und mit dem der Bogenmacher genau genug arbeitet - Band -Säge, Axt, Abziehmesser, etc.

In Richtung des Griffes muss der Wurfausleger erst einmal dichter und dann enger werden - nicht andersherum, sonst wird er dort weich! Die Griffe sind lateral verjüngt und können später an die Hände angepaßt werden. Bemerkenswert ist jedoch der Wechsel vom Handgriff zum Wurfausleger; er muss glatt und nicht schlagartig sein.

Bugrohling: Ueberall etwas dichter und weiter als der künftige Bogen. Jetzt ist der Rohling fertig: Der Boden ist abgetrennt, die Gliedmaßen an allen Stellen etwas stärker als später nötig und wird an den Enden der Gliedmaßen gleichmäßig flach und am Schluss schmäler, der Stiel roh ausgearbeitet. Das leere Blatt wird eine ganze Weile im Haushalt getrocknet (Raumtemperatur, nicht am Kühler wegen der Gefahr der Übertrocknung).

Wir verwenden die Trockenzeit, um einen Pinnenvorrat zu produzieren und kaufen eine Spule mit Spanngarn und fehlenden Werkzeugen. Als Grundausstattung brauchen wir für die weiteren Arbeitsschritte eine kräftige Pinnensehne aus dem Spanngarn, ein Abziehmesser und einen Schabhobel. Werkbank, Tranchierbank (typisch für Bogenbauer), Holzpaletten. Außerdem wird - wenn noch nicht getan - nach etwas gesucht, an dem der Bogen angebracht werden kann - eine Hobelmaschine, eine Tranchierbank oder die raumsparende und kostengünstige Ausführung, der weite Mittelteil einer Palette (vom Verfasser für mehrere Dutzend Blätter verwendet).

Zwei Schraubklemmen zur Befestigung des Bügels (nicht notwendig für die Tranchierbank) und Lederteile, die als Kissen fungieren und ein Durchdrücken der Schraubklemmen auf dem Holzbrett vermeiden. Auf diese Weise soll der fertige destillierte Bogen schließlich sein. In der Zwischenzeit hatte der Blechzuschnitt Zeit zum Aushärten. Jetzt wird es ernst, denn es geht um den Killer: den eigentlichen Herstellungsprozess des Verbeugers.

Das heißt, die Gliedmaßen zu wechseln, indem man das Material so entfernt, dass sich der Bogen gleichmäßig durchbiegt. Die Schleife wird mit der Pinnensehne gestreckt und am Pinnenstift herausgezogen. Dabei sind die starren Bereiche auf dem Bauch des Wurfarms gekennzeichnet. Danach wird der Bogen verspannt, etwas Brennholz an den starren Punkten entfernt und von vorne angefangen.

Vor dem Spannen des Bogens müssen noch Kurvenscheiben aufgesetzt werden. Als Vorspeise können Sie an der Seite des Wurfarms einrasten. Der Bogen ist im rohen Zustand wohl noch zu kräftig zum Strecken, so dass die Spannglieder (in der Regel bei den ersten Bodenbearbeitungsvorgängen) an beiden Seiten lediglich an beiden Seiten fixiert sind, so dass sie maximal etwas hängen bleiben.

Der Bogen wird auf dem Boden nur so lange gedehnt, bis die ersten Unebenheiten auftauchen. Die Wurfarme links biegen sich nur ganz nach drinnen, der rechte ist ab der zweiten Halbzeit völlig starr. Hier und nach der Kurve auf der rechten Seite muss das Wurfarmholz entfernt werden. Übrigens sind die rot-blau aufgeteilten Buntstifte dafür praktisch: Starre Flecken sind blaue, schwache Flecken rote Flecken, so dass dort kein weiteres Material entfernt wird.

Und wo sind die starren Punkte? Bei der progressiven Bodenbearbeitung kann die Pinnensehne allmählich auf Stehhöhe gestreckt werden. Wenn keine zu kräftigen Falten mehr im Bug sind, kann die Pinnensehne immer weiter verknotet werden, bis schließlich die erwünschte Stehhöhe erzielt ist (meist so, dass die Hand zwischen Handgriff und Spannglied mit gestrecktem Daumendruck passen kann).

Ein weiterer wesentlicher Punkt beim Entkleiden am Tillerstock: Der Bogen sollte nie weiter herausgezogen werden, als er später herausgezogen werden sollte - zu Beginn maximal die halbe Länge. Gleiches trifft auf das Gewicht des Zuges zu! Es darf niemals mit mehr Gewalt herausgezogen werden, als man später herausziehen will, besonders am Beginn, wenn viele Plätze noch starr sind.

Gleichmäßig haben noch Gliedmaßen nach vorn gerichtete Feuer. Ebenso dick sind die Schnitte durch die parallelen Jahrringlinien, also dichtere Bereiche als der See. Schrägflammen können auftreten, wenn die Markierung außermittig ist oder wenn der Wurfausleger auf einer Seite kräftig angeschrägt ist. Sieht die Pinne gut aus, merken wir, dass die Jahrringe ein gleichmäßiges Abbild zeichnen:

Die" Flammen" weisen immer auf die Kuppe und es gibt keine" Seen", d.h. Orte, an denen der Wurfausleger wieder dicke wird. Die Schleife ist fertig! Der Hub gibt die Dicke der Kurve an; Orte ohne Hub sind starr. Im zweiten Bogen oben links ist der ganze rechte Wurfausleger zu schwer.

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