Bogen Selber Bauen Anleitung

Eigene Anweisungen für den Bogenbau

Bögen bauen: Bauen Sie Ihren eigenen Bogen und Pfeil und bauen Sie Ihren eigenen traditionellen Holzbogen mit fachkundiger Anleitung. Wer selbst einen Bogen baut, kann die Basis für ein neues Hobby und eine tolle Freizeitbeschäftigung schaffen. ouksakka (P eter Berhorst). Mehr Anleitungen, Tipps & Ideen. Zuerst einmal, der Bogen hat mich schon gemacht.

Ein traditioneller Bogen, selbstgemacht!

Ein echter, traditioneller Bogen aus einem einzigen Holzstück. Bei den meisten Bogenschützen wird der Bogen - vielleicht nicht ohne Grund von einem Bogenmacher gekauft, aber es ist auch möglich, nur einen einzigen Bogen-Rohling beim Bogenmacher zu ordern und den Bogen selbst zu bauen.

Allerdings bedarf es einiger Kenntnisse und Erfahrungen (der erste Bogen schafft es selten) und die folgende Anleitung kann daher nur einen kleinen Einblick vermitteln. Als Bogen benutzen wir einen Blank aus nordamerikanischem Laubholz, das wegen seiner Bruchfestigkeit ein beliebter Bogenbaum ist. Die Platine ist gröber gesägt und bestimmt so bereits die Blechform.

Bei uns ist der Zuschnitt für ein flaches Blech vorgestanzt. Der Grundriss ähnelt also einem erworbenen kaschierten Bogen oder Recurve-Bogen, ist aber die Älteste der Bögen. Der flache Bogen ist in seiner Gestalt auch weniger anspruchsvoll und daher für alle Bughölzer zu haben.

Aber nicht nur aus ästhetischen Gesichtspunkten wird die Bogenform ausgewählt, sondern auch, weil das Material eine gewisse Gestalt haben muss, um sich möglichst gut durchzubiegen. Wird ein Bogen gestreckt, kommen die Holzfäden auf der dem Bogenschützen wegweisenden Fläche (Bogenrücken) unter Spannung - die Fäden auf der dem Bogenschützen zugekehrten Fläche (Bogenbauch) werden zusammengedrückt.

Wenn die Rückseite des Bügels dem Sog nicht standhalten kann, zerbricht der Bogen - wenn der Bugbauch dem Andruck nicht standhalten kann, wird das Brennholz zerquetscht. Das kann auch zum Brechen des Gewölbes beitragen. In den meisten Fällen paßt sich der Bogen jedoch an und verbleibt schief in Sehnenstellung.

Diese so genannte Stringfolge macht den Bogen deutlich verlangsamt. Zur Vermeidung von Frakturen und Saitenfolgen müssen Bogenform und -fläche sehr genau ausgearbeitet werden. Besonders die Rückseite des Bügels muss so weich wie möglich sein, damit das Holz nicht reißt. Weil eine Pause immer an der schwachen Seite stattfindet.

Der erste Schritt beim Bau des Bogens ist auch das Ausarbeiten der Rückseite des Bogens. Unser Bugrohling ist ein Zuschnitt, d.h. der Stamm wurde mit einer Kreissäge oder Bandkreissäge in Längsrichtung in Platten oder Träger geschnitten und ist somit völlig gerade. Bei einem normalen Bugrohling handelt es sich tatsächlich um einen Split, d.h. der Stamm wird mit Keil und Hammerschlag in einzelne Abschnitte geteilt.

Der Zuschnitt erfolgt dann in Richtung der Maserung des Holzmaterials und ist oft schief und ungleichmäßig. Es ist viel schwerer, einen Bogen aus einem Schlitz zu bauen und die folgenden Anweisungen können daher nicht für geteilte Platinen verwendet werden. So ein Problem haben wir mit einem Zuschnitt nicht. Die Bogenmacher verwendeten ein Abziehmesser, bei dem die gezeichnete Schneide das Material in Schichten entfernt.

Wenn man das Skalpell ohne Berücksichtigung des Faserverlaufs zieht, kann es sehr rasch um den Zuschnitt herumgehen. Ein Abziehmesser birgt bei einem Zuschnitt nur Gefahren statt Nutzen, da dem Korn nicht nachzugehen ist. Die Rückseite unseres Zuschnitts wird am besten mit einer Reibe und dann mit einer Feilmaschine geschliffen und muss eine glatte Oberfläche ohne Aussparungen und Erhöhungen haben.

Soll aufgrund einer Aussparung nicht nur im Bereich der befallenen Fläche sondern über die gesamte Rückseite des Bügels hinweg das gleiche Maß an Holzentfernung erfolgen. Wenn die Rückseite des Bügels völlig eben ist, wird die erwünschte Bogenform auf die Rückseite des Bügels gemalt. Unsere Platine ist 2 m lang und der Bogen sollte ein Eigengewicht von ca. 40 Pfund haben.

Die Ansicht von oben muss daher in etwa die folgende Gestalt (Breite) haben: Auf der Rückseite des Bogens ist diese Figur mit einem Stift aufgedruckt. Weil unser Zuschnitt so breit ist, kann die Kontur gleich mit einer Klinge ausgearbeitet werden. Wenn noch viel zu entfernen ist, kann die Kontur auch mit einer Kreissäge ausgeschnitten und die Kanten mit einer Reibe und Feilen nachbearbeitet werden.

Jetzt sind die Rückseite des Bogens und die Ränder fertiggestellt. Das Einzige, was dem fertiggestellten Bogen fehlen wird, ist die Verarbeitung des Bogens. Der Grund dafür ist, dass die Biegeform und auch das Gewicht der Zugkraft durch das Herausnehmen von Hölzern aus dem Bugbauch festgelegt werden. Der Zuschnitt ist noch so stark, dass er überhaupt nicht gebogen werden kann.

Durch die Halbierung der Blattbreite verringert sich auch das Eigengewicht der Platte um die Haelfte. Für die Stärke eines Lichtbogens genügt eine Reduktion von 10%, um das Gewicht zu halbieren. 2. Die übliche Stärke der Gliedmaßen mit flachen Bögen von weniger als 2 Zentimetern entscheidet, ob der Bogen zu leicht ist oder nicht.

Die Griffe dieses Rohlings sind bereits für eine Strecke von 33 Zentimetern angegeben (eigentlich etwas zu lang) und sollten einen großen Bogen in der Höhe bezeichnen (wir lassen ihn bei der gegebenen Höhe von 3,5 Zentimetern) - ist also tiefer als weit und beinahe dreieckiger im Schnitt.

Die Übergänge vom Handgriff zum Wurfausleger sind glatt, wodurch der Wurfausleger erst an der breitesten Spitze starten darf. Die folgende Darstellung des fertiggestellten Bügels verdeutlicht, wie die Gliedmaßen zu bücken sind. Die aktuelle Arbeitsstufe ist das Zerkleinern von Hölzern am Bugbauch und das anschließende Probebiegen. Ab diesem Zeitpunkt wird nur noch der Bugbauch von Hölzern befreit, die Zargen und der Boden werden nicht mehr gewechselt.

Dabei wird der Bogen gebogen (ausprobiert), um zu ermitteln, wie leicht er bereits gebogen werden kann und um eventuell bestehende Schwachpunkte zu detektieren. Wenn die Wurfarme an einer bestimmten Position zu starr sind, muss das Material an dieser Position entfernt werden (mindestens in einem Umkreis von 15 cm). Wenn der Bogen an einer Position zu weit gebogen ist, muss in allen anderen Stellen zum Ausgleich dafür noch einmal nachgebogen werden.

Wenn der Bogen flexibel genug ist und keine großen Schwachpunkte aufweist, kann der Bogen mit einer Spannglied abgedeckt werden. Natürlich müssen die Kurvenscheiben zuerst in das Material eingeschnitten werden. Zum Schutz des Bogens ist es empfehlenswert, eine längere Spanngliedlänge als der Bogen zu haben. Das Spanngewicht ist in dieser Zeit noch zu hoch und die volle Spannung bewirkt nur ein unnötiges Nachziehen der Saite vor Erreichung des endgültigen Spanngewichts.

Wenn der Bogen bedeckt ist, zieht man ihn am besten vor einen großen Spiegel und schaut ihn an. Sie können den Bogen auch in ein Pinnenbrett klemmen und so mögliche Unebenheiten in der Kurve aus einiger Distanz besser kennen. Eine stärkere Beugung des Bügels mit einem Unwucht in den Gliedmaßen kann zum Brechen des Bügels beitragen.

Wenn der Bogen nicht mehr zu stark ist und sich mehr oder weniger gleichmässig beugt, wird er mit einer Normalsehne abgedeckt. Um Unebenheiten zu kompensieren oder das Gewicht zu verringern, muss der Bogen nach jeder Holzentnahme 20 bis 30 Mal herausgezogen werden, bevor der Wechsel zu spüren oder zu sehen ist.

Grundsätzlich wird dieser Prozess so lange fortgeführt, bis sich der Lichtbogen im Sinn der gewünschten Gestalt völlig gleichförmig verbiegt und das angestrebte Endspannungsgewicht hat. Doch je mehr man sich der Gestalt des fertiggestellten Bugs nähert, desto behutsamer sollte man sein. Gegen Ende wird der Bogen immer sensibler für das Entfernen von Bäumen.

Häufigster Irrtum beim Töten ist, dass, um ein Missverhältnis im Killer zu beheben, zu viel Brennholz entfernt wird und dadurch ein erneutes Missverhältnis entsteht, das dann kompensiert werden muss.... Der Bogen wird bei einem solchen Unfall rasch zu leicht und hat letztendlich nicht mehr das gewünschte Anzugsgewicht.

Dann kann man den Bogen an den Stirnseiten um einige cm verkürzen, d.h. die Kurven nach vorne schieben. Das macht den Bogen wieder etwas schwer. Die Ränder an Rücken und Bauch des Bogens werden aus ästhetischen Gesichtspunkten geschliffen, so dass der Schnitt der Gliedmaßen letztendlich zu einem abgerundeten "D" führt, bei dem die Kurve die Seite des Bauches wiedergibt.

Diese Dimensionen können jedoch nicht als Sollwert für alle Hickory-Rohlinge dieser Art und Größe gelten, da jeder einzelne Stamm (und damit auch jeder Rohling) unterschiedlich ist. Die Informationen können nur als Anhaltspunkt verwendet werden. Wenn der Bogen fertiggestellt ist und auch nach mehreren Testserien noch die richtige Gestalt hat, kann die endgültige Bearbeitung stattfinden.

Das Blatt wird zuerst mit grobem, dann mit Feinschleifpapier geschliffen und anschließend mit feinster Stahlschurwolle nachpoliert. Jetzt muss die Fläche zum Schutz vor Feuchte aufbereitet werden. Das Blech wird mehrfach geölt. Zur Versiegelung der Fläche kann die Platte mit Wax oder Bodenwachs bearbeitet werden.

Auf jeden Fall muss die Platte einmal im Monat geölt werden. Der Bogen wurde vor dem Schmieren aus ästhetischen Gesichtspunkten gefärbt. Jetzt ein Wort zu der Zeit, die man braucht, um einen Bogen zu bauen. Wer kein Profi-Bogenmacher ist und mit der notwendigen Sorgfalt vorgeht, kann eine durchschnittliche Anzahl zweistelliger Stunden nicht vermeiden.

Sie können einen schussfähigen Bogen in ein Paar Arbeitsstunden machen, aber Sie werden den großen Vorteil sehen.

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