Bogenschiessen Olympia 2016

Olympia-Bogenschießen 2016

Die deutsche Bogenschützin Lisa Unruh gewinnt Silber im Bogenschießen. 13.08.2016, 13:39 Uhr 31 Kommentare. Bei den Olympischen Spielen präsentieren wir jeden Tag eine Sportart in einer Kartengeschichte.

Das Wichtigste zum Thema Bogenschießen bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio. Do, 04.08. 2016, 08. 26 Uhr.

Die haben aufgehört, auf andere Menschen zu schiessen.

"3 "3 Sachen, die unersetzlich sind: der Pfeiler, der den Bug verließ, das zu schnelle Sprechen und die versäumte Gelegenheit." 1900, 1904, 1908 und 1920 war das Bogenschiessen olympischer Natur. Das Schießen mit Bögen und Pfeilen ist seit 1972 wieder ein regelmäßiger Sport bei den Olympischen Spielen. Dennoch ist Porzellan immer gut für den Bogensport.

Im Jahr 2008 schloss die Volksrepublik eine lange Reihe von Erfolgen für die Südkoreaner mit dem Gold. Einst auf das Tier gerichtet, heute auf ein modernes Ziel. Die Olympia ist der Ort der Begegnung für alle Sportler. 306 neue olympische Meister werden in 41 Disziplinen ausgewählt. Das Beste aus einer Disziplin kommt beinahe immer aus einem anderen Staat. Anlässlich der Olympiade präsentieren wir jeden Tag eine einzelne Disziplin in einer Map.

Der Sport des Jahres erläutert die Spielregeln und -methoden. Noch am selben Tag wird eine bedeutende Grundsatzentscheidung in diesem Sport getroffen.

Die Olympia 2016 in Rio: Bogenschiessen in der Faschingszone - Sportmöglichkeiten

Rund um den Rio-Karneval, der hier Jahr für Jahr gefeiert wird, schauen fast 100.000 Partygäste auf den Ständen zu. In Sambodrom herrschte der vorgesehene Notstand, der bereits einen erheblichen Gegensatz zum Olympia-Bogenschießen darstellt. In den Vorrunden gehen rund 500 Besucher verloren, und weil das die Kapazität nicht voll ausnutzt, haben die Veranstalter nur das dritte ausrangiert.

Der Sambodrom ist nicht weit von der Prâça Oncée im Stadtzentrum von Río entfernt. An den steilen Haupttribünen vorbeigezogen, auf denen sonst die überwiegend Brasilianer wie im Karneval tanzten und sangen, und wer von ihnen hat bei dieser Gelegenheit nicht davon träumt, durch das Sambodrom zu marschieren?

Der 28-jährige ist ein 188 cm langer Mann mit einem breiten Kreuze, und es ist kaum vorstellbar, dass er einmal mit seinen eigenen Kräften kämpft. Doch Bogenschiessen ist ein feinfühliges und millimetergenaues Handwerk, bei dem ein nicht gerade für eine Zehntel Sekunde gestreckter Tonarm den Sportschützen ins Unheil führt.

Zur Linken von Simbodromo fühlt sich die Straße auf Pfählen zum Flugplatz, oben die Kreisel eines Helikopters, von denen niemand wirklich weiss, ob der Flieger zur Terrorismusbekämpfung auf Patrouille geht oder nur einen besonders netten Ausblick auf die Konkurrenz will. Der Sambodrom ist das Schaffen von Oskar Nimmeyer, dem Brasilianer des Jahrhunderts, dessen Genialität niemand zweifelt.

Der Sambodrom mit seiner einfachen und zerbröckelnden Front gilt nicht als eines seiner erfolgreichsten Werke. Auf dem Fasching im Maerz und Septembers und auch beim Olympia-Bogenschiessen machen die Brasilianer einen Krach, der wohl nur beim Bogenschiessen in Río denkbar ist. Beispielsweise hängt eine Schlacke, die mit einer schwarzen Baseballkappe hochgeschossen wurde, so weit an seiner rechten Seite, dass man befürchtet, dass sie sich in der Sehnensehne seines Bugs einklemmt.

Eine energetisierende Plop-Plop-Plop dringt in das Zelt ein. Da sind immer zwei Sportschützen, die miteinander konkurrieren. Doch wie in früheren Adventurefilmen zieht der Schütze die Schnur zurück ins Angesicht, während er sie verspannt, bis zu einem gewissen Grad zwischen Schnauze und Zunge. Die Schnur knallt und die Pfeiltasten summen auf ihrem 70 Metern Weg ab, niemand auf den Ständern des Sambodromos kann sie erkennen, aber dann schillert die Fotokamera das Ziel und der Moderator schreit in sein Mikrofon: "Zehn!

Unmittelbar über den Zielen hängt der überdimensionale olympische Ring, und es wäre witzig, wenn dort ein Pfeile verloren gehen würden. Es ist bedauerlich, dass alle Sportschützen dieser Verlockung wiederstehen.

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