Bundestagswahl 2017 Trend

Die Bundestagswahl 2017 im Trend

mit 1.145 (18,01%) Postwählern einen starken Aufwärtstrend (letzte BT-Wahl 2013: 873). Nein #Jugendbeben in Deutschland: Bei der Bundestagswahl 2017 haben weniger Jugendliche eine Stimme abgegeben als die übrige Bevölkerung. Besonders deutlich wird der Trend im Raum München. Interessiert zeigt sich ein Blick auf das Online-Tool Google Trends.

Wir haben die sechs aktuellen Trends für Sie zusammengestellt.

Die Bundestagswahl 2017: Es ist etwa jedes Quadrat.

Die Bundestagswahl ist so unberechenbar wie lange nicht mehr. Nach Angaben des Bundeswahlleiters gibt es Anzeichen für eine ähnlich starke Beteiligung wie 2013. 41,1 Prozentpunkte der Stimmberechtigten hatten bis 14.00 Uhr ihre Stimmen abgegeben. Rund 61,5 Mio. Bundesbürger sind in Deutschland aufgefordert, für einen neuen Deutschen Bundestag zu stimmen. Weil das Wahlergebnis unberechenbarer ist als in einer langen Zeit.

Nach Angaben des Bundeswahlleiters haben 41,1 Promille der Stimmberechtigten bis 14.00 Uhr ihre Stimmen abgegeben. Vor vier Jahren betrug die Gesamtbeteiligung 71,5 Prozentpunkte. In der Bundestagswahl 2009 war sie auf den tiefsten Wert aller Zeiten gesunken und betrug 70,8 Prozentpunkte. Aus diesem Grund rief Bundespraesident Frank-Walter Steinmeier die Buerger zur Wahl auf.

In seiner Abstimmung dankte der Bundespraesident den rund 650.000 Wahlhelferinnen und Wählern. Der Top-Kandidat der Gruenen, Cem Özdemir, war der erste fuehrende Politiker, der im Kreuzberger Stadtteil Kreuzberg seine Wahl traf. Die ARD-Deutschland ist mit 37% deutlich vor der EU, die SPD mit 20%. Bei den kleinen Fraktionen geht es um jeden Prozentpunkt: Kann die AfD nicht nur in den Parlament kommen, sondern auch im zweistelligen Bereich?

Schaffen die Gruenen eine Umkehrung? Den Beobachtern zufolge erscheint eines klar: Der neue Deutsche Bundestag wird sechs Parteien haben, die höchste Zahl seit der ersten Legislaturperiode 1949. Die FDP und die AfD lagen in den Befragungen seit einiger Zeit durchgängig über fünf Prozentpunkten. Es ist jedoch vollkommen ungeklärt, mit welcher Koalition sie nach der Bundestagswahl weitermachen könnte.

Tatsächlich haben alle Beteiligten nur die Kooperation mit AfD ausgeklammert. Zwei Allianzen mit den kleinen Beteiligten sind aus heutiger Sicht mathematisch unmöglich. Der FDP ist der bevorzugte Partner der Gewerkschaft. Theoretisch ist eine "Jamaika"-Koalition von Bund, FDP und Gruenen moeglich, aber die entsprechenden Verhandlungen werden voraussichtlich schwierig werden, vor allem FDP und Gruene sind weit voneinander entfernt, das Gleiche trifft auf Gruene und CSU zu.

Die zu Jahresbeginn hoffentlich noch in Linkskreisen verfolgte rot-rot-grüne Aktion wird nun sowohl kalkulatorisch als auch thematisch als sehr wenig wahrscheinlich angesehen. Selbst eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP sollte nicht ausreichen. Sie ist seit den 2000er Jahren nahezu ununterbrochen zurückgegangen und betrug bei der Bundestagswahl 2013 71,5 Prozentpunkte.

Auf Bundesebene könnte sich dieser Trend nun weiter verstärken. Mit der zweiten Abstimmung über die Länderliste einer Bundestagsfraktion wird entschieden, welche der Parteien mit wie vielen Mandaten in den Bundestag einzieht. So auch, welche Koalitionen möglich sind und welche Parteien den Kanzler bereitstellen. Aufgrund der vielen zu erwarteten Ausgleichs- und Überhang-Mandate wird der zukünftige Deutsche Bundestag voraussichtlich noch mehr ausmachen.

Es kandidieren 42 Kandidaten, davon 34 mit einer Länderliste in wenigstens einem Bundesstaat, die übrigen mit direkten Kandidaten in 299 Wahlbezirken. CDU/CSU und Angela Merkel erreichten bei der Bundestagswahl 2013 41,5 und der SPD Herausforderer Peer Steinbrück 25,7 Prozentpunkte. Danach begannen SPD und Gewerkschaft Koalitionsgespräche für eine große Regierungskoalition.

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