Computerspiele in der Schule

Die Computerspiele in der Schule

Marc Fileccia vom Elsa-Brändström-Gymnasium in Oberhausen / Rhld. sagt ja! Aber Computerspiele decken ein viel breiteres Feld ab. Die Computerspiele in der Schule - Altersfreigabe. Alle Argumente enthalten sowohl Wahrheiten als auch Polemiken und einseitige Darstellungen: Gibt es einen Platz in der Schule für Computerspiele?

Computer-Spiele in der Schule

Computerspiel und Schule? In seiner Schule organisiert er regelmässig Medienabende, deren Kernstück eine LAN-Party mit über 100 Schülern ist. Doch! Für die Schule gibt es ganz besondere Pädagogik. Die Problematik der Raubkopie wird für den Schulcomputerabend und - natürlich - für den grausamen Ego-Shooter - die Auswahl der Spiele, für die eine altersgemäße Regelung getroffen wurde, angesprochen und mitberücksichtigt.

Nicht zuletzt wird das Themenfeld "Computerspiele" auch in einem Projekt für freie Arbeit aufbereitet. Die meisten meiner Schulkollegen auch. Die Kurven-Diskussion wollen wir auf dem Bildschirm auf ein farbenfrohes Foto malen, wir wollen die Schreibweise mit dem Radierer nach rechts erleichtern, bevor wir die roten Schlange am Rechner eliminieren, wir wollen Registerkarten in den Händen haben und nicht mit der Software-Phase 6 den Wortschatz erlernen.

Meinen Schülern geht es anders. Meinen Schülern ist nicht klar, warum sie keine Tabellen blätter zum Herunterladen zur Verfügung haben (warum überhaupt auf Papier?). Wie könnte es anders sein - der Amerikaner Marc Prensky erfand den Ausdruck "Digital Immigrant" im Jahr 2001 im Unterschied zu "Digital Native".

Es macht einen großen Vorteil aus, in der Digitalwelt aufzuwachsen, wie die meisten unserer Studenten, oder diese Sachen danach zu erlernen. Bei der Ausarbeitung seines Konzepts hatte er meine - Entschuldigung - seine Studenten im Sinn.

Müsste die Schule nicht per Definition die erste sein? Ich meine damit nicht nur das derzeit florierende "Brain Jogging", das den Schülern genauso gut tun würde wie mir. Warum versinken wir in der biologischen Welt nicht ganz normal in 3D-Darstellungen der Zellen, erleben die Proportionen der Komponenten optisch, spielen einen Teil der Stoffwechselprozesse nach, warum nicht in einem "Spiel" oder einer verspielten Spielchen?

Alle großen Lehrbuchverlage veröffentlichen bereits zusätzliches Lehrmaterial auf CDs und mit multimedialem Inhalt, allerdings kein "Cell-Hunter IV - auf der Suche nach der Punktmutation" oder "Virus-Alarm II - rettet das Abwehrsystem! Und damit möchte ich den Exkurs in die Phantasie abschließen. Der kontinuierliche und Massenkonsum von PC-Spielen in der freien Zeit der Schüler.

Wenn man der Aufforderung zustimmt, dass Schulen die Medienavantgarde sein müssen, bleibt die Fragestellung, ob sie das überhaupt könnten. Gezeigt werden - in der Praxis und mit wenig theoretischen Aufbauten - die außerschulischen Tätigkeiten, wie wir sie in einer "Mediennacht" zusammenfassen und einmal im Jahr organisieren und die Möglichkeiten des Selbstlernens im Sinn eines Projektes oder einer freien Arbeit.

Media sind Teil des Lebens unserer Studenten. Der harmlose Satz "parallele Nutzung" bekommt einen anderen Ton, wenn man weiss, dass junge Leute fern sehen, den MP3-Player im rechten Ohr, den Kopfhörer und Skypen auf der rechten Seite haben, während sie auf dem Monitor plaudern, im zweiten Teil des Fensters und im Mathematikheft vor ihnen sind.

Die Computerspiele haben dabei eine große Bedeutung. Sie wollen Spiel, sie wollen mit einander und untereinander Spiel treiben, sie wollen über Spielchen reden, über sie reden und Gruppenerfahrungen machen. Die meisten der populären Computerspiele tun dies, indem sie im Netz mitspielen. Der zeitgemäße Weg, sich mit seinen Mopedkollegen zu treffen, ist die LAN-Party.

Das LAN steht für Local Area Network und kann als "Local-Computernetzwerk" bezeichnet werden. Junge Leute nehmen in der Regel ihren eigenen Rechner und Accessoires mit zu einer LAN-Party, alle bestehenden Rechner sind untereinander verbunden und anschließend werden sie in einem Game untereinander oder untereinander bespielt - in der Regel die ganze Zeit über oder nachts! Beim Counter-Strike bedeutet das, dass sich die Teilnehmer darüber einig sind, wer mit wem in einem Verein zusammenarbeitet, dann konkurrieren unterschiedliche Mannschaften, alle gleichzeitig und in Realzeit in einem Drehbuch, hier "Karte" genannt. 2.

Ihr eigener Rechner ist aus vielen verschiedenen GrÃ?nden von Bedeutung und löst das aufgemotzte Moped ab, das Ihnen gerne vorgestellt wird. Wie bei nahezu allen Hobbies hat sich hier eine eigene Szenerie herausgebildet, die sich von der Menge abheben will und sich gegen die genormte Graukiste PC wehrt: Werfen Sie einen Blick auf das Netz mit dem Schlagwort "Casemodding" und lassen Sie sich überraschen, wie viel Phantasie, Handfertigkeit und Einsatzbereitschaft die Rechnergeneration mitbringt.

Wie aber ist die Ausbildung in Sachen Computerspiele? Das Unternehmen der Familienmitglieder sollte so schauen, dass auch die Familienmitglieder spielen, die Partien demonstrieren und demonstrieren und - natürlich - auch eine Steuerung haben. Das kann nicht einmal durch die engagierteste schulische Tätigkeit ausgeglichen werden.

Computerspiele finden zu Haus statt und keine Massnahme zum Schutze Ihrer Kleinen macht mehr Sinn, als zu wissen, was sie vorhaben. Im Jahr 2003 hat der Gesetzgeber die Jugendschutzrichtlinie "aktualisiert" und mit der Entertainment-Software Selfkontrolle und ihrer farbenfrohen Unterteilung in altersgerechte Ebenen steht ein funktionsfähiges Mittel zur Bewertung von PC-Games zur Verfuegung.

Unglücklicherweise fehlen uns als Erwachsene oft die Kompetenzen für Computerspiele. In meiner Schule finden auch regelmäßig Elternveranstaltungen zum gleichen Themenbereich statt, bei denen es auch um den Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Schülern geht. Ich fragte, ob sie denken, dass das Spiel mit Autorennen sie angriffslustiger machen würde, die Lösung ist je nach Standpunkt klar und deutlich gut oder schlecht.

Eine grundsätzliche Paranoia bezüglich des schlechten Einflusses von Videospielen ist vorhanden. Positivliste der Partien. Nur wenige Partien transportieren gute Wertvorstellungen wie z. B. Geduld oder Verbundenheit; viel zu oft geht es um Eliminierung, stärker, besser, schneller. Dabei gibt es viele wunderschöne, schöpferische und lustige Partien, die auch aus der Sicht der Erwachsenen viel Spaß machen.

Eine Positivliste ist über das Hervorheben, das Vorschlagen dieser Karten. Bei Schülern ist eine solche Aufstellung übrigens rasch gemacht.... In unserer Schul-LAN-Party wird vorher eine solche Positivliste aufgestellt, die vor allem darauf Acht gibt, ob die Partien altersgerecht sind, ob sie im Internet bespielbar sind und ob sie nicht zu kostspielig sind (was bei alten Varianten oft der Fall ist).

Erörterung problematischer Themen (in der Schule?). Andrzej Burn (Assistant Director, Centre for the Study of Children, Youth and Media, London) formuliert es so: "Spiele sind ein legitimer kultureller Ausdruck und haben in der Schule den gleichen kritischen Blick verdient wie Filme, Fernseher und Literatur". Dazu können wir in der Schule einen wichtigen Teil beitragen, zum Beispiel im politischen und ethischen, religiösen oder Informatikunterricht.

Häufig ist ihre Einschätzung anders ("ist nicht so schlecht" - "in Wirklichkeit würde ich es nie tun" - "ist nur ein Spiel"). An den oben genannten Computerspielabenden gibt es immer eine Standardfrage: "Mein Junge ist 12 - wie lange kann er pro Tag am Rechner sein?

Computerspiele werden in diesem Lebensalter allerdings auch gelegentlich von Kinder und Jugendliche verzehrt, wie viele andere Dinge: intensive und exzessive, unabhängig von "Kollateralschäden" wie abnehmende Schulleistungen, Schlaf- und Bewegungsarmut usw. Die Mitwirkung von Spielern in der Schule: Wir vom Gymnasium Elsa-Brändström machen dies möglich in sogenannten "LAN-Partys", die in Wirklichkeit "Mediennächte" sind:

Die Schulhalle wird einmal im Jahr zum Datenzentrum, wenn mehr als 50 junge Menschen ihre Rechner und Bildschirme, Tastatur und Headset mitnehmen, netzwerken und gemeinsam mitspielen. Organisiert wird die Aktion von acht bis zehn Studenten der LAN-Crew, die einen genauen Lageplan erstellen, wie viele Schalter nötig sind, wie die Energieversorgung sichergestellt ist und so weiter.

Er bringt die Rechner mit und baut das Netzwerk technisch so auf, dass jeder mit jedem mitspielen kann, damit genügend Rechenleistung zur Verfügung steht und die Verständigung über "Teamspeak" funktionier. Die Grundvoraussetzungen einer Schul-LAN-Party sind von pädagogischer Bedeutung: d) Girls! a) Keine Nachbildungen. Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, wollen wir unseren Studenten klarmachen, dass es sich dabei um Raubkopien und illegale Nutzung von Programmen handelst.

Für die LAN-Party heißt das praktisch: Die Studenten registrieren ihre Partien auf einem Anmeldeformular, beim "Check-in" am Eingang zum Auditorium wird geprüft, ob die Partien mit der Original-CD/DVD verfügbar sind. b) Games mit USK 12 Eine Spontanbefragung meiner Studenten im Jahr 2006 würde eine klare Vorliebe für ein spezielles LAN-Party-Spiel ergeben: Gegenschlag.

Der USK als unabhängiges Gutachtergremium übernimmt für uns die Aufgabe, ein bestimmtes Alter zu ermöglichen oder nicht. Deshalb folgen wir an der Schule den Bewertungen der USK: Es dürfen keine Partien mit einem Release von 16 oder 18 Spielen ausgetragen werden, sondern nur solche mit einem Release von 12 Jahren.

Eröffnen wir nun die Schul-LAN-Party ab der 9. Stufe, sind wir aus dieser Debatte heraus. Wir sind nicht wirklich aus dieser Auseinandersetzung heraus, denn jedes Mal muss viel überzeugende Arbeit geleistet werden, warum Counter-Strike etc. nicht abgespielt werden darf) Und außerdem erstellt der Veranstalter eine Positivliste von Partien, die die Voraussetzungen für die LAN-Party erfüllt und auf dem neuesten Stand ist.

Die LAN-Party ist ein Leben im Zusammensein. Das wird dann schwer, wenn mehrere Spielgruppen gleichzeitig mitspielen. Daher wird von den Studenten ein Turnier vorgeschlagen (in den vergangenen Jahren war dies "Warcraft III", natürlich USK 12) und ein Turnierkalender erstellt. Das bedeutet ganz klar, dass sie in Vor-, Halbfinale und Finale aufeinander treffen, an denen zahlreiche Besucher teilnehmen, die mitreden, klatschen und mitreden.

Nicht anders als ein Fußballspiel der Fußball-Nationalmannschaft. Sie können wie ein Direktor agieren, die Beziehung der Charaktere steuern und immer wieder neue Dinge ausprobieren) Aber die Damen holten auf und bei der Aufteilung der Konsolenspieler haben sie die Herren bereits mit 53,8 Prozent unter sich.

Für eine Weile haben wir den "letzten Balltrick" für eine LAN-Party ausprobiert: Nur Pärchen durften kommen. Für alle machen wir ein interessantes Angebot: Das schon mehrmals erwähnte Medienabendkonzept ist rasch erklärt: Es gibt kein Einseitenangebot, aber in dieser Schulnacht (an einem Freitags- oder Vorferientag), die von 17.00 bis 10.00 Uhr am folgenden Morgen stattfindet, wird viel geboten, was mit dem Thema Media zu tun hat:

Sie werden in der Beliebtheitsskala abgespielt, jedoch mit festgelegten Uhrzeiten (z.B. alle 2 Stunden), so dass jeder weiss, wann welcher Titel zu sehen ist. Der Internetcafé wird auf Schulcomputern zur Verfügung gestellt, Nutzer müssen keine eigenen haben. Wer seine Studenten kennt, sollte eine Playlist mit Sing-Star und Projektor einrichten.... Dieser hochmoderne Karaoke-Wettbewerb, bei dem die Beteiligten den richtigen Wortlaut, den Sound mit Zeitdauer und Tonhöhe suchen müssen, ist ein wunderbarer Zeitvertreib.

Selbst wenn der Sing-Star-Contest dazu zählt, sind hier die Klassiker wie Mario-Kart oder FIFA mit dabei. Wiederum geht es um einen stetigen Spielerwechsel. - Besser als Hollywood: Viele Hochschulen haben Videogruppen, die ihre eigenen Videos einstudieren. Und das mit leerem, nächtlichem Schulflur und genug Zeit für die ganze Filmcrew?

  • LAN-Party: siehe oben Wir erhoffen uns mit unserem Schulkonzept mehrere Zielsetzungen, z.B. eine große Identifizierung mit der Schule: "meine" Schule organisiert so etwas. Zudem gelangt man zu einer oft vernachlässigten Schar von Computern und Technik-Enthusiasten, die oft strengen Einschränkungen und Feindseligkeiten ausgesetzt sind (kein Systemverwalter läßt sie gern in die NÃ?

Technische Kompetenz durch Betrieb/Verwendung / Installation von technischem Equipment, aber auch soziale Kompetenz im gemeinschaftlichen Handeln und fairem Wettbewerb untereinander. Die Klassenauflösung und eine gemeinsame Aktion des neunten bis dreizehnten Lebensjahres schaffen neue Gruppierungen, z.B. von Schülerinnen und Schüler mit ähnlichen Spielstärken auf der LAN-Party oder mit gängigen Lieblingsfilmen etc.

Man kann auch ohne brutalen First-Person-Shooter viel Spass haben und eine LAN-Party kann auch ohne Counter-Strike und dergleichen großartig sein. Wir dürfen nicht übersehen, dass wir ein Teil der Lebensrealität in die Schule bringen und unserem Erziehungsauftrag vielleicht sogar gerecht werden, denn nur durch diese Art der Beteiligung können wir zum Beispiel auch schwierige Situationen / Gefährdungstendenzen oder gar Misshandlungen wahrnehmen oder - vielleicht eine Ebene weniger - mit den Akteuren in Verbindung stehen und trotz unserer Lehrerrolle als Ansprechpartner anerkannt werden.

Das macht Spass, die Schule zu besuchen (habe ich gesagt, dass die Lehrkräfte natürlich beaufsichtigt werden müssen?), mit Mitschülern zu arbeiten, einen Film anzusehen oder ein Video zu machen. Im Jahr 10 kann das Themenfeld "Computerspiele" in einem " Modul " behandelt werden. Studierende können aus einer großen Anzahl von Studienmodulen in allen Fächern auswählen und haben etwa ein Viertel pro Woche Zeit, sich mit diesem Themengebiet zu beschäftigen.

Bei den " Computerspielen " bekommt der Student eine CD mit Material und Aufgaben und wird dabei von einem Dozenten in mehreren Beratungssitzungen betreute. Also sollten die - mutmaßlich - Akteure notieren, was sie wie vorgeben. Computerspiele mag ich, weil man sich damit langweilen kann.

Die Computerspiele sind keine Freaks! Manches Spiel macht Sinn, anderes ist völlig aussichtslos. Mir gefällt ein Spiel wie CS oder ähnliches nicht. Die meisten PC-Gamer widmen sich zu viel Zeit dem Spiel und sind deshalb Freaks. Computerspiele sind sehr bedeutsam. Unserer Meinung nach sind die Akteure modern mit der Zeit.

Nicht, um die Lücke zwischen uns und den Studenten zu vergrößern? Ich möchte Teamfähigkeiten in einem Counter-Strike-Spiel oder einem Warcraft-Match trainieren und en passant etwas über die Sichtweise der spielenden Studenten beibringen. Und das muss man auch wertlos bedenken, das Themenfeld Medienkonsum brodelt und wird auch bei den Schulleistungen immer wieder ausprobiert, steht aber in PISA-Zeiten nicht ganz oben auf der Programm.

Computerspiele kennen.

Mehr zum Thema