Computerspiele Spielen

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Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "play computer games" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. erklärt nicht explizit, ob Christen Videospiele spielen sollen oder nicht. Der Gegenstand ist ein Sammelobjekt in Computerspielen verschiedener Genres, das zum größten Teil verwendet werden kann. In unserer Online-Ausstellung treffen sich "Spielautomaten", die Computerspielgeschichte geschrieben haben. Die Kinder und Jugendlichen verbringen viel Zeit mit Computerspielen.

Glücksspiel als Kulturgut: Wofür sind Computerspiele gut? Tagesgespräch| Bayern 2| Hörfunk

Für Computerspielfans ein Paradies: Bei der Eröffnungsfeier betonte die deutsche Regierungschefin Angela Merkel, dass Computer- und Computerspiele zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden sind - "als kulturelles Gut und Motor der Innovation und als wichtiger Wirtschaftsfaktor". Zusätzlich zur Unterhaltungselektronik können Games auch für Technologie, Ausbildung und Wissen begeistern. Auch für den Kanzler sind Computerspiele zum kulturellen Gut geworden.

Der Vortrag des Tages auf Bayern 2 und in der ARD-alpha fragte: Welche Rolle spielen die Partien für Sie? Kannst du mit den Spielen auf deinem PC oder Mobiltelefon nichts machen? Haben Computerspiele überhaupt einen Sinn? Denn "Spielen" - wie im Duden definiert - ist "eine Aktivität, die ohne bewusste Absicht zum Genuss, zur Erholung, zur Freude an sich selbst und am Ergebnis ausgeführt wird".

Hat sich ein PC-Spiel schon lange zu einem kulturellen Gut entwickelt, das für Ausbildung sorgen kann? Christian Schiffer war zu Besuch bei Stefan Parrisius für den Vortrag des Tages. Als Netzwerkreporter bei der Sendung Bayern 2 von der Firma ZÜNDfunk, ist er Redakteur des Spielermagazins WASD. Prof. Jeffrey Wimmer, Verfasser der Untersuchung "Mass Phenomenon Computer Games", sprach ebenfalls. Ob in den Bereichen Gesellschaft, Handel, Kultur, Glaube oder Freizeit - wir diskutieren alle gesellschaftlichen Themen in einem täglichen Gespräch.

Dann ködert es für immer.

Zum letzten Mal steuern sie die Wochenendarbeit: ein Video-Spiel, Hacktopus heißt das. Einem lilafarbenen Tintenfisch mit einer Ski-Maske muss der Sportler durch Hacken in seinen Rechner Medikamente für seine krank gewordene Mama klauen. Hätten nur nicht böse Forscher versucht, das Vieh die ganze Zeit zu töten!

Abspielen bis zum Ausfall (Archiv)

Bei Computerspielen entsteht unweigerlich ein gefühlloses Unvermögen: Der Spielende ist für seine Niederlage zuständig, bleibt aber immer noch dabei. Jesper Juul demonstriert in seinem Aufsatz " The Art of Failure ", wie dieses angebliche Paradox erklärt werden kann. Wenn man keine Videospiele macht, sagt der Dänenforscher Jesper Juul.

Video-Spiele sind die einzigen Kunstformen, die "Menschen zum Versagen bringen". Gerade diese Erfahrungen suchen die Spieler immer wieder. Zum einen versuchen sie, Fehlschläge im täglichen Leben zu verhindern, um die negativen Empfindungen und Gefahren zu mindern. Auf der anderen Seite steht jedoch der "längerfristige Wille zum Scheitern", denn man weiß, dass man aus der Niederlage erfährt.

Diese Besonderheit wurde aus Juuls Blickwinkel bisher unterbewertet. In seinem Aufsatz will er deshalb erklären, was Video-Spiele "uns antun" und wie sie sich von gängigen Formen der Kunst abheben. Jahrtausendelang haben Menschen Gefühle, Auseinandersetzungen und Dramen mit Film, Schauspiel oder im Wettstreit erlebt und verarbeitet.

In der Tat, so Jesper Juul, ist seine Auswirkung jedoch nicht gleich. Wýhrend visuelle Kýnste, Musiktitel oder Erzýhlungen dazu beitragen, schmerzhafte Gefýhle zu ýberwinden, "erschaffen" Computerspiele sie bewusster. Solche negative Empfindungen generiert der Mitspieler selbst durch sein Versagen, das im Spielgeschehen gezielt aufkommt. Von vier Blickwinkeln - Psyche, Weltanschauung, Spieldesign und Narration - blickt Juul auf das verspielte Versagen.

Er schildert ausführlich, wie die Spielmechanik das Siegen und das Niederlegen kontrolliert. Oder, wie die Erzählungen die Moral fordern, z.B. wenn ein Akteur tötet oder - wie im "Suicidal Game" - Selbstmord begeht, um am Ende zu siegen. Das Aufregendste ist die psychische Komponente, die den Charme der Partien ausmacht. Das Wichtigste für Juul ist jedoch, dass das Versagen im eigentlichen Sinne ohne Folgen ist.

Mit einem überzeugenden Appell begegnet der Wissenschaftler, der an der Royal Danish Academy of Arts unterrichtet, allen, die noch auf Videospiele verzichten wollen.

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