Ddr Spiele

Ddr-Spiele

Mehr DDR-Spiele finden Sie HIER! Das DDR-Museum hat mit Ironie und Humor knifflige Fragen gesammelt. Ein sehr schönes Legespiel für Kinder noch aus DDR-Produktion! Es ist komplett, unbespielt und wird in der Originalverpackung geliefert. Die Videospielmaschine Polyplay.

Spiele für den Schulkampf

Die meisten Bewohner folgen traditionellem Handwerk, während André Weissflog im Wohnraum und in den Programmen seiner Familie saß. Er hat seinen engen Rechner an den Fernsehempfänger angebunden. Ein gelber Charakter, der auf dem Schirm ruckelt, verfolgt Geister - Weissflog hat gerade seine eigene DDR Version von Pac-Man fertig gestellt. Die 15-Jährige ist eine von vielen Nachwuchsentwicklern, deren Erbe heute oft in Vergessenheit gerät.

Wenn man die ökonomische und technische Lage bedenkt, ist die Marktentwicklung verblüffend. Erst 1977, auf der sechsten Sitzung des Zentralausschusses, verabschiedete die SED-Führung den Beschluß über die Weiterentwicklung der Elektronik. Im Jahr 1984 kamen die ersten Rechner aus der eigenen Fertigung auf den Markt. Die Kleinrechner LC80 und Z1013 sind nun zur Serienreife gekommen.

Das Kombinate Robotron und Microelektronik Erfurt schicken die Technologie in neue Computerschränke in alle Teile der Bundesrepublik, auch nach Schwarzenberg. Bis zum Fall der Berliner Mauer gab es in der DDR jedoch nur wenige private Rechner, weil die Computerproduktion langsam war. Die 150 Mitarbeiter der Firma Wilhelm Pieck produzieren anfangs nur etwa sechs Vollauslastung.

Mit der Markteinführung der ersten kleinen Computer verschwendet André Weissflog auf der Schwarzenberg -Messe sein Geld für alte Pac-Man-Maschinen. Aber du konntest auf dem Ding nicht mitspielen. "Als er von dem neuen Computerschrank im Schloß Schwarzenberg erfährt, registriert er sich gleich für einen Parcours, um endlich Spiele entwickeln zu können.

"Aber auch die gelieferten Computer Z-1013 waren für Spiele nicht geeignet, es gab keinen Ton und nur schwarz-weiße Blockgrafiken. Besonders unangenehm war die gelieferte Folientastatur", erzählt Weissflog. Mitten im Jahr 1986 ging Weißflags Wunsch in Erfüllung und er bekam von seinen beiden Vorfahren einen kleinen Computer vom Typ 85/3: "Seit Monaten kniete ich mich auf sie nieder, um mir einen zuzulegen.

Meine EÉtern hatten einen Handwerksbetrieb."

Spielerlebnis-Community

In Chemnitz - SPIKA lassen derzeit die Fans die Spieleherzen höher schlagen, denn das Spielwerk holt neue Ausgaben populärer DDR-Klassiker wieder auf den Tisch. Von nun an kommen die kleinen, farbenfrohen Figuren mit Spitzhut in ihre Wohnräume zurück. Nach " Die Rühebank " und " Im Märchenwald " gibt es nun vier weitere Klassiker.

An erster Stelle steht "Halma" und "Viel Glück". Die beiden Spiele werden erwartungsgemäß ab Oktober 2018 zum Kauf angeboten. In allen Games wird bei SPIKA nicht nur auf ein liebevolles Design, sondern auch auf etwas anderes geachtet. DDR-Kinder kennen SPIKA vielleicht noch. Bereits in den 1960er Jahren produzierte sie in Chemnitz Spiele für die ganze Familie.

Wie die DDR-Spiele wurde auch das Spieleswerk wieder aufgelegt. Im Jahr 2016 wurde das Traditionsunternehmen als SPIKA Gesellschaft mit Sitz in Annaberg-Buchholz umbenannt.

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