Der Eiskönig

Eiskönig

Den Eiskönig aus dem Bleniotal. Er schildert nach Diehl und Brose nun die erstaunliche Karriere des "Eiskönigs" Theo Schöller. Der Eis-König Carlo Gatti ist ein historischer Mensch. Sie waren seit vielen Jahren ein glückliches Paar und wollten immer Kinder. Der Eiskönig war Theo Schöller.

Anna Cuneo: Der Eiskönig des Bleniotals / Hefte / Startseite

Sie erzählt nach dem Zaida und Johannes Florenz die Erzählung des sagenumwobenen Karlo Guatti, der als 12-jähriger Maroni-Verkäufer die öde Landschaft des Blenio Valley verläßt und über die Pariser Straße nach Londons kommt, wo er ein Reich aus Schokoladen-, Eis- und Kaffee-Häusern erbaut. Der gebürtige Italiener kam am 28. Juni 1817 in der Ortschaft Blenio, im Tal von Blenio, zur Welt. 1817 wurde er als Sohn von Herrn Dr. Carlo Gatti in Marogno geboren.

Angeregt durch seine Eindrücke aus Paris beginnt er mit der Produktion von Eis und Kakao. Früher eine süße Besonderheit für die Oberschicht, wurde dank Giovanni bald für jedermann zu haben. Der aus der Rinne stammende Knabe kann sich glücklich schätzen, von Karlo Gratti befreit zu werden. Durch sein fotografisches Erinnerungsvermögen und sein mathematisches Talent wird er bald zu einer Vertrauensperson in das wachsende Reich Gottes.

Unterwegs in die Schweizer Alpen, wo er an der Fachhochschule sein erstes Diplom machen soll, bittet er ihn, sein Biograph zu werden.

Nummer 9 (2009), Nr. 6

Damit stellt der Erlanger Geschichtsschreiber gregor SCHÖLLGEN sein drittes Werk über die fränkischen Unternehmen und Familienbetriebe vor. Er schildert nach den beiden die unglaubliche Laufbahn des "Eiskönigs" Théo Söller. "Jeder kennt Schöller" - unter diesem Leitspruch wirbt der "Eiskönig" für die Erzeugnisse seines Unternehmens.

In den 1950er und 1960er Jahren wurde das Unternehmen der zweitgrößte Eishersteller in Deutschland. Zusammen mit seinem großen Bruder Karel erwarb er 1937 vom Münchener Unternehmer Joseph Paulsen ( "Jopa-Eiskrem") eine Konzession für die Produktion von "Eis am Steckerl". Nach der Einberufung von Herrn Dr. med. Theo Schöner führte sein Geschwister das Unternehmen mit der Produktion von Tiefkühlkonserven und Tiefkühlprodukten für die Armee fort, ab 1942 auch mit Zwangsarbeitern.

Auf Verweise und die Beschreibung der Quellen in einem doppelseitigen Appendix will er verzichten. Dies wird umso mehr in der gedankenlosen und völlig kritiklosen Schilderung des "Eiskönigs" deutlich, dessen Karriere hier als eine Form von Heldentum bezeichnet wird. Es ist sicher nicht verkehrt, wenn er die herausragenden unternehmerischen Leistungen und Errungenschaften von Herrn Dr. med. Theo Schöner auszeichnet.

In den 70er und 80er Jahren konnte er seine Firmengruppe weiter ausbauen. Ab 1990 hat sich der Expansionskurs von SCHÖLLER nach Ost-Europa verrechnet. Der " Eiskönig " hatte sich bereits damit abgefunden, dass er sein Werk nicht an eines seiner beiden Schützlinge abtritt. Daraus lobt er auch, dass "ein Unternehmen wie Théo Schöner überhaupt keinen Rechtsnachfolger haben kann".

"Vielleicht hat er es selbst anders gesehen." Mit der Gründung einer eigenen Nachfolgestiftung zusammen mit seiner zweiten Ehefrau Friedrich Schöner geb. u. a. im Jahre 1988 übernimmt der langjährige Mitarbeiter der Firma die Leitung der Nachfolgeregelung. Schöllgen' Vordruck zeigt, dass er von der Familie Schönberg und Friedrich Schönberg mit der Erstellung dieser Biographie betraut wurde.

Anscheinend verstand er die Mission als Pflicht, die große Gemeinschaft der "Schöllerianer" zu porträtieren. Was einen namhaften Polithistoriker wie ihn dazu bewegt, mit firmenhistorischen Publikationen aufzutauchen, die man lieber vom Komunikationsapparat oder von den Rentnern der Unternehmen erwarte.

Anscheinend sieht die Firma SCHÖLLGEN und ihr Centrum für Anwendungsgeschichte hier eine Lücke im Markt, die durch den Anstieg der wissenschaftlichen Qualität in der Firmengeschichte entstanden ist. Bemerkung:[1] Grégor Schöllgen:

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