Deutsche Barbie

Barbie-Puppe

Seltsames Schönheitsideal: Die deutsche Barbie-Puppe: Blondes langes Haar, eine tolle Figur und ein charmantes Lächeln: Barbie. Inklusive: Ein Sammler mit der ersten deutschen Barbie. Die Prinzessin und der Popstar. Auch die Vermarktungsrechte an der Bild-Lilli wurden fünf Jahre später erworben, so dass die Barbie-Puppe auch in Deutschland verkauft werden konnte. Die Barbie und Spiderman sprechen Deutsch.

Die deutsche Designerin Layla Piedayesh tritt als Barbie-Puppe auf.

Ein deutscher Modedesigner als Barbie-Figur: Als " Sheros " feiert die gebürtige Britin Leyla Piedayesh am Welttag der Frau eine Hommage an sie. Anlässlich des Internationalen Frauentages hat der Spielzeughersteller Matthias K rüger 17 Barbie-Puppen zu Ehren weltberühmter Persönlichkeiten auf den Markt gebracht. Die 1970 gebürtige Modemacherin Layla Piedayesh, die als Tochter ihrer Mutter aus Persien floh, steht heute mit ihrer Fashion und ihrem internationalen Erfolg für Stadt-Schick.

Auch Piedayesh läßt sich nicht der politischen Aussagen berauben. Auch mit der Wahl der "Sheroes" will er wieder einmal seine Aussage transportieren, dass die Puppen keinen festen Vorbildern mehr unterliegen. Ebenfalls berühmt ist die 1907 in Mexiko geborene Frauenrechtlerin und Kunstmalerin Frida Kahlo, die als Tochter eines Auswanderers aus Deutschland zur berühmtesten Kunstmalerin Mexikos wurde.

Wie weitere Modelle für neue Barbiepuppen nahm das Ensemble viele amerikanische Damen, wie die Mathematiker Katherine Johnson, die den Orbit des ersten besetzten NASA-Fluges ins Weltall errechnet hatte. Zusammen mit ihr ist sie Teil der Reihe "Inspiring Women", die sich für die Frau einsetzt. Tierschützer und Starkoch sind "Sheroes" Plus-Size-Model Ashley Graham ist in der Modebranche und "Wonder Woman"-Regisseurin Petty Jenkins zum Beispiel aus der Filmindustrie.

Die 18-jährige Australierin Bindi Irwin, die Französin Starköchin und die Polin Martyna Wojciechowska sind ebenfalls als Puppen unsterblich geworden. Ob sie auch in Deutschland erhältlich sind, konnte die Firma zunächst am Dienstag nicht abklären.

Geschichte ">Bearbeiten">/a> | | | Quellcode bearbeiten]>

Die Lilli war ein Komiker von Reinhard Beuthien, der von 1952 bis 1961 in der BILD auftrat. Sie wurde so beliebt, dass die Redaktion der BILD 1953 entschied, eine Spielpuppe als Werbeträger nach dem Modell des Titelcharakters aufzulegen. Das Bild lilli wurde zum Modell für Barbie, die bekannteste Figur der Erde, und ist daher immer noch ein bekannter Name.

Nach Beuthiens Zeichnung hat der Modellbauer Max Weißbrodt von der Spielwarenfabrik O. & M. Hausser in Neustadt bei Coburg einen Prototypen der Puppen hergestellt, der von 1955 bis 1964 hergestellt wurde. Die Mitgründerin von Ruth Handler fand die Figur während eines Urlaubs in Europa 1958 in einem Fenster und kreierte Barbie nach ihrem Modell, das am 09. 03. 1959 auf der amerikanischen Spielwarenmesse präsentiert wurde.

1964 erwarb er die Rechte an der Doll. Infolgedessen musste die Fertigung in Deutschland aufgegeben werden. Die Bild-Lilli ist heute - wie die früheren BARBYS - ein Sammlerobjekt und erreicht je nach Verpackung, Accessoires und Zustand mehrere tausend Euros. Für die Erstausgabe von BILD am 24. Juli 1952 wurde der Comiczeichner Reinhard Beuthien mit der Erstellung einer Schwarz-Weiß-Zeichnung als Gap-Filler beauftragt.

Der Chefredakteur malt ein hübsches Kind, aber das Foto gefällt ihm nicht. So hat er dem Antlitz Schmollmund, Augenwimpern, Zopf und einen verschwenderisch gewölbten weiblichen Körper hinzugefügt und die Gestalt Lilli genannt. "Die Ziehung war ein sofortiger Wurf und von nun an produzierte Beuthien jeden Tag eine neue. Die Lilli war ein typischer Vertreter der Nachkriegszeit zur Zeit des wirtschaftlichen Wunders.

Die Komödie besteht immer aus einer Skizze von Frau Li lli, die mit ihren Bekannten oder ihrem streng getesteten Boss ( "Da Sie so wütend waren, als ich heute Morgen zu später Stunde kam, verlasse ich diesen Tag um fünf Uhr! Die letzten Comics mit den Lillis erschienen am 17. Februar 1961 Zwei Mal versuchte BILD, eine neue Fassung von den Lillis vorzustellen, scheiterte nach kürzester Zeit - einmal 1989 (gezeichnet von John M. Burns) und schließlich 2007 als "Lilly" (gezeichnet von Ully Arndt).

Das Bild lilli war in den Grössen 30 cm und 19 cm erhältlich. Setzt man sie ab, würde sie ihre Füße nicht spreizen (das wäre bei einer erwachsenen Dame als vulgär angesehen worden), sondern sie würde sie ladylike parallelisieren. Das Püppchen besteht aus hartem Kunststoff und hatte modellierte Augenwimpern, Ohrenknöpfe und Pumpen (alle in schwarzer Farbe).

Die Lilli war schon immer Blondine, aber es gab auch rote und braune Püppchen - vermutlich aufgrund von Lieferproblemen mit den Puppehaaren. Zu jeder Figur gehörte eine maßstabsgetreue Bildunterschrift und wurde in einer transparenten Kunststoffröhre mit der Inschrift Bild-Lilli angeboten. Damals erwirtschafteten die Büroangestellten im Durchschnitt 200 bis 300 Mark pro Monat; das zeigt, dass die Porzellanpuppe keineswegs ein Billigspielzeug war.

Lilli sagte zu ihrem Mann in einem Comic: "Ich war so sinnlich, dass du mir kürzlich eine Lilli-Puppe gegeben hast, jetzt habe ich ein geeignetes Mitbringsel!

Das Bild-Lilli wurde in mehreren europÃ?ischen LÃ?ndern und auch in Ã?bersee ( "Lilli" als Verpackungsaufdruck, da die BILD in diesen LÃ?ndern wohl unbekannt war) angeboten. Für viele Familien galt die Figur als ungeeignet für ein Kind - doch sie wurde als dreidimensional geformte Anziehpuppe beliebt.

Das Bild-Lilli wurde gekleidet und es gab auch unzählige Bekleidungsstücke für sie. Sie widerspiegeln den Geist der 1950er Jahre - Lilli hatte für jeden Anlass etwas zu tragen. Ihr Kleiderschrank besteht in den vergangenen Jahren hauptsächlich aus traditionellen Kostümen und Dirndl. Lilli's Kleidung unterscheidet sich von denen anderer Mode-Puppen aus der Zeit auf der fälschungssicher, mit einer speziellen Handzange oder Druckknopfverschluss, die vom Kurzwaren-Hersteller Peter Lilli stammt.

Die Bild-Lilli wurde wie alle Erfolgsprodukte bald nachgebildet. Lilli hat aber auch die Herstellung einer weiteren hochwertigen Fashion-Puppe inspiriert, die sie bald in den Hintergrund drängen sollte: Barbie, hergestellt von der Firma Mathilde. In Kalifornien gab sie sie sie ihren Designerinnen und liess eine neue Puppe entwerfen, die unter dem Titel Barbie auf der New York Toy Fair am 09. 03. 1959 inszeniert wurde.

Die Barbie hatte eingezogenes Haar und ihre Stiefel und Ohrhänger waren nicht nachempfunden - ansonsten war sie außen die Bildlilie wie aus dem Gesichtsausschnitt. Beuthien schuf 1962 einen neuen Komiker mit dem Namen Swabinchen für die Münchener Abendschrift. Sie war auch eine zeitgenössische Jugendliche, die freche Sprichwörter einführte, aber sie war nie so gut wie Lilli und die gleichnamige Püppchen war von wesentlich geringerer Güte.

Beuthien malte später nach dem selben Schema wie Gigi, das noch weniger erfolgreich war und nie als Püppchen entworfen wurde. In Deutschland wurde Lilli so beliebt, dass 1958 ein Kinofilm über sie entstand: Die Lilli - ein Mädel aus der Stadt. Die jungen Damen aus ganz Deutschland schickten ihre Bilder an BILD und erhofften sich eine Laufbahn als Schauspieler.

Ihr Name wurde von Lilli für einige Luxusprodukte wie Parfüm, Schaumwein und Modeschmuck verliehen. Kein einziges Werk beschäftigt sich mit der Bild-Lilli. Im Gegensatz zu Barbie wurde sie nur acht Jahre lang gefertigt und hat nie den ikonischen Stellenwert ihres Nachfolgers erreicht. Es gibt jedoch mehrere Bücher über Barbie oder den Lebenstil der 1950er Jahre, die Bild-Lilli vorbehalten sind.

Stickerin Silke Knaak: Deutsche Puppen der fünfziger und sechziger Jahre (deutsche Puppen der fünfziger und sechziger Jahre); 2005; Keine ISBN. Die Barbie im Laufe der Jahre; Heyne 1995, ISBN 3-453-08738-0, Deutschland. Wolfgangs Metzger (Hrsg.): 40 Jahre Barbie-Welt; Info Verlagsbuch 1998 ISBN 3-88190-229-5. aus Deutschland. Die unautorisierte Biographie einer echten Puppe; Avon Books 1995, ISBN 0-8027-7694-9, Anglais.

Die Geschichte von Rolf Hausser (Interview in der Fachzeitschrift "Barbie Bazaar", Feb. 2000). Dollreferenz: Unglücklicherweise sind auf dieser Website viele Fehler und Rechtschreibfehler enthalten; aber sie berichtet lustig über die Transformation von der Bildlilie zur Barbie.

Mehr zum Thema