Diamanten Werbung

Die Diamantenwerbung

Vor allem die jüngere Generation macht lieber schöne Reisen als in Diamanten zu investieren. Mit wahrer Liebe, geh nur mit Diamanten. Der Diamant ist für die Ewigkeit", sagte einst De Beers. Jetzt ist es vorbei mit dem südafrikanischen Diamantenproduzenten selbst. N.

W. Ayers nutzte seinen Einfluss und führte immer wieder Diamanten in die Drehbücher und Titel von Filmen ein.

Brillianten benötigen mehr Werbung

Heute ist Diamantenschmuck nicht mehr die erste Wahl für Luxus. Vor allem die jüngere Jugend macht lieber nette Ausflüge als in Diamanten zu investier. Infolgedessen stagnierten die weltweiten Diamantenverkäufe im Jahr 2016. Nach jahrelangem Wachstum schwächt sich die Nachfragesituation in den Vereinigten Staaten, dem größten Diamantschmuckmarkt der Welt, ab. Lediglich der Diamantschmuckmarkt in Japan entwickelt sich erfreulich.

Die nähere Umgebung der Schmuckindustrie scheint auch nicht sehr hell zu sein. Die Bergwerksbetreiber als Hersteller von Rohdiamanten konnten sich 2016 temporär regenerieren. Durch den Verkauf hoher Bestände zu niedrigeren Verkaufspreisen stiegen die Umsätze um 20 Prozentpunkte. Allerdings ging der Rohdiamantenabsatz im ersten Semester 2017 erneut um 3 Prozentpunkte zurück.

Bereits 2016 hatten sinkende Diamantpreise zu einem leicht sinkenden Absatz im Segment der Midstreams geführt. Dieses Motto brachte den Bergwerksbetreibern, Veredlern und Schmuckherstellern ein stetiges Wachsen während des ganzen Jahrhunderts. Seit der Jahrtausendwende hat die Industrie jedoch das Thema Vermarktung unterlassen. Das Werbeaufkommen der Diamantenminenbetreiber sank von 5 auf unter 1 Prozent.

Die einzelnen Handelsmarken trommeln auch für ihre einzelnen Erzeugnisse und nicht für Diamantenschmuck an sich. Damit blieb das Branchenwachstum hinter dem anderer Luxusgüter wie Taschen oder Kosmetika zurück. Dies bedeutet eine Steigerung von rund 50 Prozent. "Falls die Marktnachfrage weiter abnimmt, sind alle Wirtschaften, die stark vom Diamantgeschäft abhängig sind, in Gefahr."

Allerdings können Midstream-Unternehmen ihre Marge auch bei sinkender Marktnachfrage ausweiten. Im Jahr 2016 ist ihnen dies zum Beispiel durch niedrigere Einstandspreise für Rohdiamanten gelungen. Das Bestreben der ganzen Industrie, das Inverkehrbringen zu optimieren und die Effizienz der Fertigung zu erhöhen, wird von einer durchweg guten Stimmung im Gesamtmarkt begleitet. "Angesichts der guten Weltkonjunktur erwarten wir bereits in diesem Jahr einen leicht steigenden Trend für Juweliere in Teilmärkten.

"Die Grundvoraussetzung für eine langfristige Perspektive der Industrie ist jedoch, dass die Diamantennachfrage nachhaltig stark steigt und Natursteine nicht mehr durch künstliche Erzeugnisse verdrängt werden.

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