Disney Prinzessinnen

Prinzessinnen von Disney

" Ich werfe alles weg und werde eine Prinzessin!" Finden Sie hier heraus, welche Disney-Prinzessin Sie sind! Die Disney Prinzessinnen tragen fast immer blaue Kleider. Das Buch Disney Princesses direkt im Online-Shop des DK Verlags kaufen und weitere spannende Bücher finden. Sie können aus Hunderten von Disney-Kunstwerken (Prinzessinnen) wählen und diese auf Leinwand-Acryl-Holz oder hochwertiges Papier legen.

Disney-Prinzessinnen: Bilder von Frauen für jede Altersgruppe | Blogs

Seit beinahe hundert Jahren gibt es die farbenfrohe Sagenwelt von Disney. Die Firma Disney muss etwas richtig machen, schließlich ist sie derzeit die weltweit drittgrösste Mediengruppe. Millionen von Menschen auf der ganzen Erde haben Micky Maus und seine Freundinnen seit ihrer frühen Jugend und weit darüberhinaus lieb gewonnen.

Zweiundsiebzig (!) Jahre hat es beispielsweise gedauert, bis der Unterhaltungsriese einen Animationsfilm mit einer afro-amerikanischen Prinzessin veröffentlicht hat. Schönfärberei, altmodische Beziehungsmuster und Geschlechterstereotypen sind immer populäre Motive, wenn ein neues Disney-Film ankündigt wird. Selbst wenn in der verzauberten Prinzenwelt viel zu wenig los ist, ist eine deutliche Weiterentwicklung zu beobachten.

Im Geiste der Zeit gab es für die ersten Disney-Damen nichts Besseres, als den Hausstand zu leiten und den Mann ihrer Wahl zu suchen. Aber mit einer echten Zunahme der Befreiung wurde von den Prinzessinnen mehr Kraft erhofft. In der Zwischenzeit sind wir in einer Zeit, in der es immer weniger darum geht, die weiblichen oder männlichen Eigenschaften ausdrücklich zu verkörpern.

Zudem werden in unserer heutigen Zeit zunehmend sowohl Männer als auch Männer gefordert. Dies spiegeln auch die aktuellen Disney-Filme wider. Zur Veranschaulichung des Wandels haben wir für jede einzelne Geschlechtergeneration drei Damen ausgewählt, deren Figuren ein deutliches Abbild der Zeit sind. Um das Ganze lebendiger zu machen, sind unsere Vorbilder die erwachsenen Menschenfrauen; wir verzichten auf verkörperte Bilder von Kindern und Tieren.

So ist es: die Entstehung der Disney-Prinzessinnen im Zuge ihrer Nachkommenschaft. Unser erster Disney-Prinzessin ist Snow White, der 1937 Animationsfilm mit dem gleichen Namen ist der erste Spielfilm aus den Disney-Waltstudios. Passend dazu verkörperte die Hauptperson Snow White die vollkommene Zeitgenossin. In den 1930er Jahren brachte nämlich im Idealfall nur der Mann das nötige Kleingeld nach Haus, während die Damen den Hausstand ausübten.

Also war eine einzige Person für Zuhause und die ganze Familie verantwortlich. Auch wenn sie eine Prinzessin ist! Am Anfang der Erzählung wird sie von ihrer teuflischen Mutter dazu gedrängt, aber im Verlauf der Erzählung endet sie bei den sieben Gnomen und fängt sofort an, ihr ganzes Häuschen sauber wie eine Pfeife zu waschen.

Das hat nichts mit der Märchenschablone zu tun, denn im Gegensatz dazu stiehlt die Prinzessin dort etwas von dem Futter der Gnome, anstatt für sie zu zubereiten. Zum Beispiel führt sie den Kindern vor, wie man richtig reinigt und ordnet den Kindern an, sich vor dem Fressen die Hand zu waschen. 2. Der Mann wird als große Rettung angesehen; Snow White besingt ein Stück à la l'amour à l'amour "Wenn mein Fürst zuerst zu mir kommt, wird alles gut".

Als sie alles in Ordnung gebracht hat, wird sie endlich von ihrem unbekannten Fürsten errettet. Der Animationsfilm entstand 1950, nach allgemeiner Ansicht gehören nach wie vor die Damen zum Ofen. Auch wenn die Presse immer wieder die vollkommene Ehefrau propagierte, fühlte sie sich ziemlich langweilig und sehnte sich nach etwas, das auch den Spirit anregte.

Anders als bei Snow White ärgert sich Aschenputtel offensichtlich über die verheiratete Verwandtschaft ihres Vater und wünscht sich ständig Besseres. Auffallend sind aber die Gemeinsamkeiten der werktätigen Frau, deren Tod nur ein (männlicher) Prinz retten kann. Wie die beiden anderen verdankt sie das bäuerliche Mädchen einer teuflischen Zauberin.

Diesmal ist die Arbeit keine eifersüchtige Strafe einer stiefmütterlichen Frau, sondern soll dazu dienen, Prinzessin Polarlicht vor dem Bösen zu versteck. Wenn sie dann lernt, dass sie tatsächlich eine Prinzessin ist und einen Fürsten verheiraten muss, stürzt für sie eine ganze Reihe von Welten ein. Doch sie unterwirft sich ihrem Verhängnis in Tränen - und da wir es immer noch mit einem Disney-Film zu tun haben, entpuppt sich ihr Erlöser als der Fürst, in den sie sich bereits verknallt hatte.

Disney Prinzessinnen dieser Zeit sind daher dazu verurteilt, gereinigt zu werden, obwohl sie tatsächlich aus Adelsfamilien sind. Da sie sich in ihre Fürsten sehr rasch verliebt haben, ist der Traummensch gewissermaßen nicht als unabhängiger Mensch zu sehen, sondern als letzte Entschädigung für die hart arbeitende Kricket. Am Ende reinigt die Dame und wird vom Mann errettet.

Von Ende der 1960er bis in die 1990er Jahre hat sich in unserer heutigen Zeit eine Feminismusbewegung entwickelt, die als zweite Generation der Frauenbewegungen bekannt ist. Einerseits wurde die gesellschaftliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern verlangt, andererseits eine Form des psychologischen Befreiungsprozesses, der in der Frauenselbstbestimmung zu finden war.

Deshalb sollte eine Ehefrau selbst bestimmen können, wie sie ihr eigenes Schicksal ausrichtet. Also unsere nächste Disney-Beispiele zeichnen einen Schlussstrich unter die sanfte Bäuerin. So ist sie eine Prinzessin, die nicht auf Unterordnung wettet, sondern ihren eigenen Einfällen nachgeht. Sie hat das Gespür, dass ihr Dasein noch nicht angefangen hat und will nur ein Teil der Menschen sein.

Sie rebelliert gegen ihren Familienvater und macht einen Deal mit der Seehexe Ursula, um den bereits verliebten Prinzen zu verleiten. Dennoch verleugnet sie aus Rücksicht auf ihre eigene Sprache, die sozusagen ihr größter Vorteil ist.

Einen großen Teil davon verweist noch einmal auf die Fürstenliebe. Wie Aschenputtel wird sie nur durch die Ehe zur Prinzessin, aber nur am Rand. Es handelt sich also wieder einmal um eine Person, die sich nicht an ihre festgefahrene Umgebung gewöhnen will.

Ihre Tapferkeit wird noch klarer, wenn sie als Häftling bei der Bestie verbleibt, um ihren Familienvater zu erlösen. Obwohl sie von dem Tier, dem tatsächlich verwunschenen Fürsten, vor dem Wolf bewahrt wird, kümmert sie sich im Verlauf der Verschwörung nicht nur um seine Verletzungen, sondern kann ihm auch im Kampf begegnen.

Sie ist eine sehr neugierige und neugierige Person, die sich zu nichts drängt. Und, was noch viel bedeutender ist: Zum ersten Mal wird ein Mann durch die Frauenliebe von seinem Verderben frei und nicht umgedreht! Das letzte Beispiel für rebellische Disney-Frauen ist der 1992 entstandene Kinofilm Aladin mit Prinzessin Djasmin.

Sie lehnt es auch ab, sich an das Recht zu halten, das die Heirat mit einem Fürsten vorschreibt. So wie das Seemädchen Aielle und das Dorffräulein Bell, wünscht sich das Mädchen ein anderes Dasein und möchte lieber die ganze Erde betrachten, als im Schloss zu sein. Auch wenn sie insgeheim zu entkommen sucht, kommt sie ungewollt zurück, um das Schicksal des Strassenjungen Aladin zu schützen, der ihr besonders gut liegt.

Alles in allem hat die Prinzessin eine ausgeprägte Ausstrahlung und wird wirklich wütend, wenn man von ihr spricht, als wäre sie ein Gegenüber. Letztendlich ist es aber der Mann und künftige Fürst Aladin, der sie von einer großen Sanduhr erlöst. Alles in allem sind die Disney-Frauen dieser Zeit Rebellen, die mehr von der Erde als von ihrem Herkunftsort wollen.

Diese Prinzessinnen benötigen immer noch den Mann an sich, um sich zu retten und zufrieden zu sein. Für viele war es daher nicht ausreichend, die selben Rechte wie für den Mann zu erlangen, sondern sie versuchten, ganz ohne das andere Geschlecht auskommen. Es ist auch die Zeit, in der die meisten Mädchen lieber an ihrem Berufserfolg arbeiteten, als sich um ihre eigenen vier Wände zu kümmern.

Also, was heißt das für unsere meist romantische Disney-Prinzessin? Pocahonta's Animationsfilm von 1995 gab uns eine indische Prinzessin, die mit unsagbarem Mut und völliger Freiheit durchs ganze Jahr geht. Statt dessen stellt er der Engländerin ihr Heimatland vor und gerettet am Ende auch noch sein Dasein. Es sollte also nur beweisen, dass eine Disney-Prinzessin auf einen Mann verzichten kann.

Nach einem Jahr erschien der Cartoon Der Krüppel von Notenbank. Sie macht sich immer noch darüber lustig, à la I poor woman against you strong men". Dennoch verknallt sich der gutmütige Phöbus in diesen und gerettet ihm im Verlauf der Verschwörung zwei Mal das Dasein. Schurkenfrösche widersetzen sich ihr und spucken ihm erst ins Angesicht, nachdem er ihr angeboten hat, ihr eigenes zu ersparen.

1998 kam der Kinofilm mit dem Titel ³eMulan³c auf den Markt und handelt noch klarer von einer Dame, die in eine männliche Rolle abrutscht. Diesmal geht es nicht nur darum, dass sie besonders kräftig ist, sondern dass sie sich als Soldatin ausgibt, um das Schicksal ihres Vaters zu erretten.

Sie war jedoch noch nie eine wirklich adaptierte Frau in ihrem Unternehmen gewesen: Statt einen Abdruck bei einem Heiratsvermittler zu hinterlassen, mischte sie sich lieber in Dinge ein, die amtlich nur für Männer reserviert sind. Mit Hilfe von Kunststücken rettet sie nicht nur ihre Freundinnen unter den Soldatinnen, sondern auch ganz Chinas.

Kaum eine Frau war so stark fiktiv wie in den Disney-Filmen der mittleren Neunziger. Sie können nicht nur kaempfen, sie sind es, die ihre Fuersten rettet und nicht umgedreht. Wo wir gerade von Prinzessinnen sprechen: Sie müssen auch keine Prinzessinnen mehr sein. Doch nicht nur für die Frau sind Disney-Filme gemacht.

Nach der Ablösung des Wunschbildes der gezähmten Haushaltsfrau durch das der selbständigen Kriegerin steht die neue, modernere Dame nun ganz im Zeichen der Allmacht. Für das, was eine Dame tun kann und muss, gibt es keine Einschränkungen mehr. Fürst Napoleon, in einen Strahl verwandelt, besticht sie nicht durch seine lässige Manier, sondern drängt ihn zur Tat.

Dass auch das Dasein Spass machen kann, beweist er ihr. Schließlich wird sie nicht nur die Leiterin des lang erwarteten Lokals, sondern durch ihre Hochzeit mit der Prinzessin Napoleon auch eine Prinzessin. Solange es nicht nur der vordergründige Wille einer Dame ist. Auch dieses Disney Girl lässt sich nicht in eindimensional klischeehaftes Bild zerlegen.

Rafael hat viele Hobbys und Interesse, sie reinigt, sie zeichnet, sie las, sie trotzt der angeblichen Mutterstirn und beugt sich dann wieder aus Liebesbegier. Manche Dinge können nur durch die Kriegsgefangenschaft im Tower getrieben werden, wenn sie sich langweilt, aber die Prinzessin kommt auch nicht zur ruhigen Erholung, wenn sie den Tower im Alter von achtzehn Jahren verläßt.

Bei der Durchsetzung vor der Weltöffentlichkeit kann er auf die unterschiedlichsten Eigenschaften zurückgreifen. Am Ende der Erzählung bekommt auch sie eine Trauung und die Sicherheit, eine Prinzessin zu sein. Wir haben es ja nicht nur mit einer sondern mit zwei Frauen zu tun, und zwar mit den Geschwistern Élsa und Ana.

Was wir schon wissen, wird von der jüngeren Prinzessin Annas vollbracht. Grundsätzlich können sie als unsere vielseitigen Identifikationsfiguren verwendet werden. Die Disney-Lady bringt sie mit ihrer Kunst, Kälte und Kälte zu schaffen, auf eine neue, noch nie da gewesene Leistungsstufe. Weil nicht jede der Frauen einen Prinz an ihrer Seite hat.

In unserer Gemeinschaft gibt es keinen Weg mehr. Disney benötigt offenbar zwei Charaktere, um auf den Punkt zu kommen. Ja, die Lebenswelt und ihre soziologische Vorstellung verändern sich ständig. Erst vor siebzig Jahren wurde sie als perfekte Figur in der Gemeinschaft angesehen, als sie die Funktion der sanften Grille übernahm.

Mittlerweile sind wir an dem Punkt angelangt, an dem die ideale Dame die beiden Attribute des Geschlechts erfüllen und zu jeder Zeit nutzen kann. Lasst Mann und Weib gleich sein. Wie Sie an unseren Filmbeispielen sehen können, ist diese Veränderung in Disney nicht unbeachtet geblieben.

Mehr zum Thema