Dispersionsfarbe

Emulsionsfarbe

Die Dispersionsfarbe ist eine der am häufigsten verwendeten Farben und Lacke. Doch wie erkennt man eine hochwertige Dispersionsfarbe in einem Baumarkt zuverlässig? Die Dispersionsfarbe wird sowohl für die Außen- als auch für die Innenlackierung verwendet. Die Vor- und Nachteile von Dispersionsfarben auf einen Blick. Der Maler spricht von Farben, die Dispersionsbindemittel enthalten, d.

h. Polymerharze in Dispersionsform als Bindemittel!

Emulsionsfarbe

Die Dispersionsfarbe oder Dispersionsbeschichtung ist eine viskose Beschichtung, die aus einer Chemiedispersion (in der Regel eine Emulsion) von Bindemitteln und Lösemitteln, Lacken (in der Regel Pigmenten) und Additiven besteht. Im allgemeinen Sinne sind die meisten Flüssiglacke (Lacke, Anstrichfarben etc.) Dispers. In der Umgangssprache spricht man von Behältern mit rund 16 kg Gewicht und weißem Wandfarbton in einem 10-Liter-Eimer, wie sie in jedem Heimwerkermarkt auf Paletten liegen.

Darüber hinaus gibt es ähnliche Erzeugnisse auf dem Weltmarkt, die soweit wie möglich nicht synthetische und nicht mineralölhaltige Inhaltsstoffe enthalten und üblicherweise - etwas unscharf - als natürliche Dispersionsfarben beschrieben werden. Kunststoffdispersionslacke (auch Kunststoffdispersionslacke oder Farben oder einfache Dispersionen) sind Wandbeschichtungen, die in der Regel aus einer Kunststoff- und Wasserdispersion zusammengesetzt sind.

Die Hauptkomponenten sind in der Regel das Lösemittel Wasser, Kunstharze aus Mineralöl oder ähnlichen Kunststoffen wie Bindemittel, Farbstoffe oder Pigmente wie Titandioxid, Füllstoffe wie Calciumcarbonat, Silikate und Quarzmehl. Kunststoffdispersionsfarben für den Inneneinsatz sind in der DIN EN 13300 genormt, die für den Außeneinsatz in der DIN EN 1062 Kunststoffdispersionsfarben mit besonders guter Wasserbeständigkeit, für den Außen- und Fassadeneinsatz und für den feuchten Inneneinsatz werden oft auch als Latexfarbe bezeichnen, was nicht stimmt, da sie keinen Latexprodukt, sondern nur einen höheren Kunstharzanteil haben.

Kunststoffdispersionsfarben mit Dekorationsadditiven (z.B. Glitter) werden oft auch als solche Lacke bezeichnet. 2. "Neben der flüssigen Kunststoffdispersionsfarbe gibt es auch thixotropische (sogenannte Kompakt-) Beschichtungen, besser bekannt als Solid Paint®; sie sollten beim Auftragen nicht so leicht abfärben und sprühen. Allerdings haben Kompaktfarben an Bedeutung eingebüßt, da sie aufgrund ihrer soliden Beschaffenheit schwieriger zu lackieren sind.

Weisse Emulsionsfarben können mit fester oder tönender Farbe eingefärbt werden. Getönte Farbtöne sind jetzt in allen Fach- und Heimwerkermärkten zu haben. Der Farbmix erfolgt rechnergesteuert, wodurch eine Farbbeständigkeit erzielt wird, die von Hand (wie bisher üblich) nicht erzielbar ist. Oftmals werden sie mit dem Umweltzeichen Blauer Engel geehrt. Durch die Verwendung von Lösemittel ist die Freisetzung von Schadstoffen in die Raumluft und die Geruchsbelastung bei der Trocknung in der Regel begrenzt.

Trotzdem ergeben sich bei diesen Lacken aus ökologischer und baubiologischer Sicht Schwierigkeiten. In der Regel sind sie nicht luftdurchlässig, so dass das Klima im Raum beeinträchtigt wird (abhängig vom Kunstharzgehalt im Lack). Natürliche Dispersionslacke oder Lacke sollten die selben Eigenschaften wie Kunstharz-Dispersionslacke aufweisen, jedoch ausschliesslich oder hauptsächlich aus nicht synthetischen, naturbelassenen Bestandteilen aufgebaut sein - der Unterscheid zwischen natürlich und synthetisch kann sehr flüssig sein.

Natürliche Dispersionsfarben sind in der Regel wesentlich teuerer als konventionelle Lacke auf Basis von Kunstharzen. Weil die Produzenten auf Eigenschaften wie z. B. Natürlichkeit oder Ökologie im Namen nicht missen wollen, werden sie in der Regel nicht mit dem Umweltzeichen versehen. Weil dies aber eben so ist, ist dies meist nicht spürbar. Da die Bezeichnungen Dispersionsfarbe und Kunstharzfarbe heute fast gleichbedeutend sind, werden verschiedene Arten von Dispersionsfarben als Dispersionsfarben verwendet.

Beispiel: Die berühmte Pelikan-Plakatfarbe wird vom Produzenten Kasein-Emulsionsfarbe genannt.

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