Drachen Mythologie

Dragon Mythologie

In der nordischen Mythologie ist er ein schlangenartiger Drache, der auf dem Weltbaum Yggdrasil lebt und die Toten quält. Dieser Drache ist nicht wirklich ein Tier. Die Darstellung der westlichen Drachen wird oft von Darstellungen aus Mesopotamien oder Ägypten beeinflusst. Bei den asiatischen Drachen handelt es sich um Wesen der Mythologie, die meist als schlangenartige Wesen dargestellt werden.

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Der chinesische Drachen heißt Lóng. Im Unterschied zu den Drachen in Europa ist das in der Mythologie Chinas oft anzutreffende Sein mehr eine Göttin als ein (bösartiger) Teufel. Die Drachen oder die diversen einheimischen Drachengötter (in Flüsse, Gewässer, Buchten, laut Sage auch in Brunnen) werden auch heute noch verehrt, vor allem in ländlich geprägten Gebieten, um z.B. nach Niederschlag zu fragen.

Nicht alle Drachen waren jedoch harmlos. Befürchtet wurde unter anderem der für Hochwasser und Sturm verantwortliche Schwarzdrache der Ebbe. Die erste Erwähnung des Drachen-Motivs zusammen mit dem phönixartigen Vogel Fenghuang stammt aus Chinas Zeit der Krieg führenden Königreiche (480-221 v. Chr.). 1 ] Dragon und Fenghuang waren ursprüngliche Symbole des Kaiserpaares für Gott und die Welt.

Hier traf das Zeichen auf die Mongole, die China eroberten, es übernommen und mit ihren weiteren Eroberungen in den Mittleren und Nahen Orient gebracht haben. In der nahöstlichen Malerei war das Thema Drache eine Innovation des XIII. Jh. Von da an finden sich das Thema Drache und Feenghuang in gestylter Gestalt auf dem Teppich.

Die chinesische Mythologie unterscheidet zwei Arten von Drachen, die Wasseragamen, die Götter des Wassers darstellen, sowie Feueragamen. Die Feuerdame ist auch das "Haustier" des Chinesen Zhurong ( "Zhurong") (nicht zu vergleichen mit der gleichnamigen Königin des Menschen). Wichtigster Drachenkönig ist der Drachenkönig der Ostsee (Ao Guang), der von einem fantastischen Hof von (See-)Tiergeistern umringt war, die Menschen mit Tierkopf statt Tiere bildeten.

Auch in den Gewässern des Abendlandes, des Nord und des Südwestens gibt es Drachenköniginnen (Long Wang). Jedoch ist Ao Guiang der bekannteste Herrscher der Drachen und sehr bekannt für seine Vertrautheit mit Figuren wie Nezha und Sun Wukong (wobei er auch von diesen verspottet wurde). Im Zuge der Einführung des Buddha wurden die wohltätigen Seiten des Drachens gelegentlich geändert und an die teuflischeren Nagas angepasst, aber das gilt nicht für den Langen Wang.

Die Erscheinung des Drachens kann wie folgt beschrieben werden: Auf der Rückseite verläuft ein rotes Schuppenwappen, wie der europäische Drache. Die Zähne des Drachens ähneln mehr einem Säugetier als einem Reptil. Sie ist daher besser mit dem Unterkiefer eines Wolfs oder einer Löwin verwandt.

Jedoch kann der Drachen auch andere Ausprägungen haben. In China gibt es ein Sprichwort: Der Drachen hat neun Nachkommen. Zu den Drachenformen gehören auch die Wasserschildkröten mit den Steintabletten im Bügel (bìxì) und die Loewen auf den gebogenen Daechern (ch?w?n, cháof?ng) nach der chinesischen Deutung.

Der Drachen kann als Zauberwesen in der Regel andere Gestalten annehmen, auch Menschen. Außerdem soll es zauberhafte Gegenstände sein, vor allem in Perlenform (die Drachenperlen), die man in Drachen verwandelt, wenn man sie aufnimmt. Als Sinnbild wird der Drachen in vielerlei Hinsicht verwendet: Der Generalgott Mo Lishou, der den hohen Norden beschützt, hat auch einen Drachen, oder besser gesagt eine mythische Schlangenart.

Die Neun steht in der chinesisch-numerischen Symbolik für den Drachen. Es ist der fünfte der 12 Zweige des Kalender. Zum Beispiel sind 2000, 2012 und 2024 Jahre des Drachens. Es ist das einzig wahre Fabelwesen im Reich der Mitte. Porzellan wird oft mit dem Drachen gleichgestellt. Sie ist seit der Qin-Dynastie ein Sinnbild des China.

Die Fahne der Qing-Dynastie ist ebenfalls mit fünf Krallen von einem gelbe Drachen ziert. Nach einer Legende sehen sich die Engländer auch als Nachkommen der Drachen (Long de Chuan Ren). Auch in China gibt es die Überlieferung des Drachen-Tanzes. Harald Gebhard, Mario Ludwig: Von Drachen, Yetis und Sängern.

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