Draußen Spiele

Outdoor Spiele

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Interessierte Kinder des dritten und vierten Schuljahres besuchen die Spiele AG.

Im Freien gespielt

Von großer Wichtigkeit ist das kürzlich veröffentlichte Werk "Draußen spielen" von Christine Richard-Elsner: Die Ergebnisse zu den Wirkungen des "Draußen-Spiels" und zu den schwerwiegenden Konsequenzen, wenn diese fehlen, werden darin erstmals in großer Zahl verbreitet. Vielfältige Vorschläge geben auch Aufschluss darüber, wie die Lage der Kids durch das ungeführte Freiluftspiel mitgestaltet wird.

Nachfolgende Erläuterungen wurden als Einleitung zum Themenbereich "Outdoor-Spiel" im Rahmen eines Vortrags der Autorin in der Schweiz verfasst. Zuerst: "Draußen spielen" - was für ein schlichter Name! Die Kinder bringen wir alle zu den Spielplätzen rund ums Haus oder auf öffentlichen Plätzen. Bis mein Sohn ihnen Sandkörner um den Hals legt, einen Ast verschmiert, der auf die Schwinge klettern will oder sogar mit ihren Spielgefährten kämpft.

Man eilt hinüber, greift ein und nimmt dem Kinde die Gelegenheit, das Phänomen selbst zu beheben. In Kindertagesstätten, Krippen, Kindergärten, Grundschulen ist das nicht viel anders: Lehrerinnen und Erzieher müssen nicht nur die Betreuungspflicht wahrnehmen, sondern haben auch einen Erziehungsauftrag, den sie absolut und ständig einfordern. Nach der Kindertagesstätte, nach dem Vorschulalter, nach der Schul- und Grundschule, der Kindertagesstätte oder - wenn das Kleinkind nicht allein den Massenmedien überlassen wird - mehr oder weniger intensiv betreut wird.

"Hier ist" ein Gegenpol. Der Autor möchte dem Kinde den Freiraum und die Zeit geben, in der es in seiner Umgebung selbständig Erfahrung machen kann, ohne eine konstante, lehrreiche Erwachsenenführung. Meiner Ansicht nach haben wir das Gleichgewicht zwischen dem, was die Kleinen von den Großen erhalten, und dem, was sie selbst erleben, eingebüßt und sind dank dieser Erfahrung auch in der Lage, das, was von oben übermittelt wird, zu bearbeiten und zu verinnerlichen.

Zum anderen: Sinnvolle Ausbildung, auch das gesundes Wachstum eines Babys benötigt Platz! Platz, den sie alleine und mit anderen Spielern haben. In den meisten Faellen geht die Schaffung dieses Raumes ueber die Moeglichkeiten der Erziehungsberechtigten hinaus. Ich bin, um ein banalistisches Beispiel zu nennen, als Mütter seit Jahren dazu verpflichtet, mein Baby dauernd an die Wand zu greifen, weil der Autoverkehr vor der Haustür zu riskant ist, weil es keinen geeigneten Platz um das Wohnhaus herum gibt, weil mein Baby die Haustür nicht selbständig aufmachen kann.

Die " Nimm deine Hände " führen beinahe zwangsläufig zu einer sehr schlechten, viel zu nahen Verbindung zwischen dem Kinde und seiner Betreuerin. Nach unseren Ermittlungen werden auf diese Weise aufgewachsene Schüler - um eine gegenwärtige Debatte über das Eltern-Taxi aufzunehmen - auch nicht alleine in den Waldorfkindergarten und die Schulen gehen.

Der Platzverlust für selbstständiges Spielen im Außenbereich hat - wie Christine Richard-Elsner im vorliegenden Band betont - viele schwerwiegende Folgen für die kindliche Weiterentwicklung, die unser Gesundheitswesen stark beanspruchen. Bei Problemen wie Bewegungsarmut, übergewichtig, Nichtbeherrschung des Fahrrads, Schwierigkeiten auf dem Weg zur Schule usw. weisen die Verantwortlichen immer wieder auf die persönliche Verantwortung der Erziehungsberechtigten hin.

Irrtümer in der Gebäude- und Raumordnung und vor allem die Vertreibung von Straßenkindern werden bewußt ausgelassen. Dort, wo die offensichtliche Beschuldigung der Erziehungsberechtigten nichts nützt und immer mehr Mängel bei den Schülern auftreten, werden unsere Bildungseinrichtungen mit der Beseitigung der Mängel bei den Schülern beauftrag.

Das beginnende und zunehmend größer werdende Therapiegerät versorgt anschließend das Kinderheilkunde. Die Therapeuten sind ratlos mit dem Mangel an Freiraum und Bewegungsfreiheit als Hauptursache der Ausfälle konfrontiert. Die Straße zur Wiederbelebung des Spiels im Außenbereich ist felsig. Trotz grundsätzlicher Kritiken ist es dem Autor gelungen, dem Betrachter anhand von zahlreichen Beispielen zu zeigen, dass es viele Wege gibt, die Lage erheblich zu bessern und die Kleinen wieder unbeaufsichtigt im Freigelände mitzuspielen.

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