Ehrenberg Reutte

Der Ehrenberg Reutte

Das Parken kurz nach der Ausfahrt nach Reutte lädt zu einer beschaulichen Rast ein. Die größte Festung Tirols (Klaus Wankmiller). Die Veranstaltung endete in den historischen Mauern der Ehrenberg Arena. Mitten in der Naturparkregion Reutte liegt die ALPENTHERME EHRENBERG. Ein echtes kulturelles Highlight ist das Schloss Ehrenberg hoch über dem Marktflecken Reutte in Außerfern in Tirol.

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In der Schlossruine Ehrenberg befindet sich eines der wichtigsten Burgenensembles Mitteleuropas. Unten blockiert die Ehrberger Klausen das Vallett. Im Osten der B179 komplettiert die Festung Claudia das Festungssystem. Ehrenberg war früher ein mächtiges Verteidigungssystem, Verwaltungszentrum und Zolleinrichtung. Die vier Burgenteile heißen heute "Burgenwelt Ehrenberg". Jährlich lockt Schloss Ehrenberg mehrere tausend Gäste an.

Die verschiedenen geschichtsträchtigen Räume sind für Veranstaltungen jeder Couleur ein mehr als würdiger Ort. Ein Gastronomiebetrieb und ein Hotelbetrieb runden das umfangreiche Programm ab.

Ehrenberg Reutte | Sehenswertes

Die Burgwelt Ehrenberg kennt man vielleicht von den sommerlichen Burgspielen, die dort jeden Tag ausgetragen werden und Gäste aus vielen Nationen anlocken. Das um 1290 erbaute Schloss Ehrenberg war die Residenz vieler Herzoge, Prinzen und Königen. Die Burgruine steht heute im Zentrum der Schlosswelt Ehrenberg, zu der auch die Barockfestung Schloßkopf, die Festung Claudia und die Festung Claudia zählen.

Auf einer eindrucksvollen Reise ins mittelalterliche Zeitalter können die Gäste das Ritterleben nachvollziehen. Besondere Kinderangebote wie die Ritter-Rüdiger-Museum-Rallye, der Schlossspielplatz oder der Märchenwald machen die Anlagen auch für die kleinen Gäste attraktiv. Der Weg vom Schloss zum Schloss Claudia ist ein prickelndes Erlebnis: Er verläuft über die Highline 179, die mit gut 400 Meter Länge größte Hängebrücke im tibetischen Stil.

Burgruine Ehrenberg auf Allgäu bei Reutte

Der Reisende von Norden nach Süd mit dem Eingang in die Berge bei Reutte hat seit kurzem die vier Schlösser ausgeräumt, die noch vor gut 200 Jahren zur größten Burganlage von Tirol im Blickfeld gehörten. Eine tragische Schicksalsschläge ereigneten sich vor exakt 300 Jahren bei für Ehrenberg und Füssen, als das Schloss und die Hansestadt den bayrischen Soldaten von Kurfürsten Max Emanuel während des Spanien-Erbfolgekriegs 1703 Tribut gezollt haben.

Hohe über der Straße, die bereits zur Zeit der Römer als Verbindungsweg zwischen Augsburg und dem Oberitalienischen Städten (Via Claudia) dienten, bauten Grafen Meinhard II. von Grz-Tirol eine Festung, die zur Überwachung von Alpenübergangs und als Hofsitz von Ehrenberg dienten. Im Jahre 1293 wurde Heinrich von Starkenberg der erste Kapitän von Ehrenberg auf erwähnt.

Das Schloss selbst wurde zum ersten Mal in einem Bauplan von 1296 erwähnt: âcastrum Novum in Kaczperchâ, ein neues Schloss auf dem Katzenberg. Zu diesen Sourcen gehört auch der Name âiudicium extrac. Verrenâ, d.h. das Essen auÃ?erhalb des Fernen Passes, das auf dem Namen für âAuÃerberfernâ basiert. Das Schloss selbst wurde zumindest bis 1317 erbaut.

Dieses Jahr wird mit der Zahlung einer Faktura für 4200 Fliesen eine Fertigstellung der ersten Bauetappe akzeptiert. Seit 1317 wurde ein âdomo constructa subm castro Erenberchâ, eine Festung Gebäude unterhalb der Festung Ehrenberg, benannt. Als gepflasterte Straßensperre dient sie vor allem dem Erhalt des Salzhandels und des Warentransports zu überwachen und der Mautstelle.

In rasanter Abfolge wandelten sich die sogenannten "Verwalter" von Ehrenberg, unter anderem auch Adlige aus dem benachbarten Schwäbischen, wie z.B. Thomas von Freyberg (1408), Walter von Freyberg (1442) und der Augsburger Geschäftsmann Georg Gossembrot (ab 1477). Diese Kauffrau aus der Familie Welsers wollte die leeren Kassen von Kaiser Maximilian I. wieder füllen durch die Zollabgaben an der Ehrenberger Klause-Gebäude und gründete unter der Internetadresse füllen die Umfrage von Reutte zum Warenkorb am 5. Juni 1489.

Schloss Ehrenberg wurde zwischen 1482 und 1485 unter der Obhut von Gossembrot renoviert. Seine Grabsteine befinden sich in der St.Mang Kirche in Füssen. Sogar Maximilian würdigte Ehrenbergs exzellente Position, die zu einer festen Anlage ausgebaut werden konnte. Von Schwangau aus schreibt er am 11. Mai 1494 an Erzherzog Sigmund: âWellen auch Alles Erlenberger-Clausen gegenüber befestigt vnd den ganzen Weg um den großen, auch gegen Füssen gerichtetensee.

Bereits während der Apenninenkriege (1402 bis 1408) sollte Ehrenberg eingenommen werden. Während der Stadtbelagerung von Bregenz am 14. Jänner 1408 wurden die Menschen in Appenzell jedoch unterdrückt. Aber das Schloss wurde geschont. Einen weiteren Schicksalsstreich gab es 1546, als der Evangelische Schmalkaldenbund über Füssen einmarschierte.

In Innsbruck entsandte die Landesregierung vier Männer, um Ehrenberg zu bewachen. Unter den 200 verlangten Gerichtssubjekten erschien am Abend des 11. bis 1546 das Militär der Schmalkalder rückte mit 2000 Mann bis Ehrenberg und besetzte Schlössern und Einsiedelei. Das Schäden, das zum Schloss zugeführt wurde, konnte erst 1551 repariert werden.

Wenn Moritz von Sachsen 1552 wieder über Füssen gegen Ehrenberg umzog, konnte er am 19. May Füssen auf das unbewachte Schloss und die Einsiedelei Falkenberg schießen. Das Schloss konnte von den Soldaten des Wächters Friedrich von Hausen eingenommen werden. Diese Einsiedelei wurde von den zurückziehenden Soldaten geplündert gebaut. Das hat sich gelohnt, denn als im igjährigen - Kriege (1618-1648) ein Weimarer Militär unter Herzog Bernhard von Weimar mit 6000 Mann gegen Ehrenberg antrat, konnte die Anlage unter dem persönlich anwesenden Herzog Leopold V. festgehalten werden.

Im Jahre 1646 wurden die Geschütze der Schlösser Falkenstein, Eisenberg und Hohenfreyberg nach Ehrenberg geholt, vor den drei Allgäuer Schlössern am 16. Dezember wurde aufgrund der vielen Einfälle und vor allem der schwedischen Gefahr beschlossen, auf dieser der Schloß Ehrenberg gegenüberliegendem Hügel eine Festung zu errichten. Im Jahre 1703 eroberte er über das Tiroler Innental.

In der Zeit vom 18. bis 18. Juni 1703 wurde die Burg Kufstein eingenommen. Dieses Mal rückte vom Zwischenentoren in Richtung Ehrenberg. Ehrenberg war von dieser Stelle aus nicht so gut gesichert. Ehrenbergkommandant, Johann Gaudenz von Rost, übergab after übergab after zweitägiger Blockade on July 3 1703 the fortress and flüchtete.

Der örtliche Landwirt ergriff die Idee und zog von der Riedener Seite Geschütze auf den Schloßkopf, den Ehrenberg weiter überragt. Sie folgte ihnen unter großem Mühen am  7. Aug. 1703 Ehrenberg zurückzuerobern nach. Der Rückzug der bayrischen Streitkräfte wandte sich nun gegen Füssen, das im selben Jahr von Tirol ern und Franzosen eingenommen wurde.

Als der Landsturm vom Oberhaupt der Burg siegte, sollte sie nun auch in das Festungs-Ensemble aufgenommen werden. Die restliche Bollwerksmauer kann man sehen, wenn man Reutte von Füssen an der Anschlussstelle Reutte-Nord auf die Knotenpasshöhe blickt. Die Hügel sind Teil des Verteidigungskonzeptes des Festungs-Ensembles Ehrenberg.

Im Jahre 1726 begann der Aufbau der Burg auf der Spitze des Schlosses. Jedoch wurde am 28. 8. 1733 eine neue Bauetappe eingeläutet, in der auch der Abbé des Benediktiner Klosters St. Mang in Füssen, Dominikus Dierling (1671-1738), teilnimmt. Das Kastell weist Sehenswürdigkeiten einer barocken Stadtbefestigung auf. Nebst vielen Geschützstellungen finden sich viele Untergrundbahnen Gänge und ein Karussell, das als Alternativort für der Geschütztransport gedient hat.

Erst 41 Jahre war dieser Festungsteil belegt, denn 1782 ließ Kaisers Josef II. durch das Lizenzedikt alle Befestigungen von Nordtirol heben, da sie für die modernen Formen von Kriegsführung nicht mehr benötigten und zu großen finanziellen Lasten für den Landeshaushalt aufbrachten. Bereits in den 70er Jahren des zwanzigsten Jahrhundert wurde der älteste Teil von Ehrenberg durch den damaligen Förderverein gegründeten abgebaut.

Das Schlossmuseum Europäische wird sich in den nächsten Jahren in der Einsiedelei befinden und das Geschehen in den Schlössern bezeugen. Weitere Spaziergänge in dieser Gegend sind geplant:

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