Elsa Eiskönigin

Eis-Königin Elsa

Olaf, Elsa & Anna finden Sie als Puppen oder verkleiden Sie sich mit einem unserer Partykleider. Die Eis-Königin Disney erzählt die Geschichte der furchtlosen Tochter des Königs Anna, die sich mit ihren Gefährten aufmacht, das Königreich Arendelle aus dem Griff ihrer Schwester, der Eiskönigin Elsa, zu befreien. Entdecken Sie das Königreich der beiden Schwestern Anna und Elsa! Monatlich erwartet Sie ein neues Disney The Ice Queen Magazin mit den neuesten Themen aus dem Königreich. Ice Queen Elsa singt die folgenden Zeilen: "Lass sie nicht rein!

"

The Ice Queen (Frozen. US, Regie: Christian Bock und Frau Dr. Martin H. L. Lee, Deutschland)

The Ice Queen ist in vielfacher Weise ein außergewöhnliches Märchen-Musical. Der Film startet im Königsschloss von Antwerpen mit den kindgerechten Fürsten und Elsa. Durch ihre zauberhaften Fertigkeiten kann die große Schwestern Elsa den Thronraum in eine eisige Landschaft umwandeln. Elsa rutscht, schlägt aus Versehen ein Eistrahl aus ihrer Handfläche auf die Schneehügel, die dann ohnmächtig wird.

Ihr Chef Großpabbie vernichtet alle Andenken an die magische Kraft ihrer Sisterin. Elsa wird vor ihren ständig wachsenden Fertigkeiten gewarnt, die sie zu beherrschen erlernt. In einer musikbegleiteten Sequenz wird Elsa in ihrer Jugend vergeblich versuchen, ihre Kräfte zu beherrschen, während sie immer verzweifelter wird, sich von ihrer eigenen zu trennen.

Selbst nachdem der King und die Queen durch ein Schiffswrack gekommen sind, meidet Elsa den Umgang mit ihr. Elsa wird drei Jahre später zur Krönung gekürt. Als sich die Themen auf den großen Tag einstellen und Elsa fürchtet, dass ihre Kräfte die Feier zerstören werden, sieht sie endlich wieder ihrer eigenen Tochter entgegen und hofft, endlich wieder mit anderen Menschen in Berührung zu kommen.

In der Tat trifft sie ihren Märchenprinzen in der Form von Fürst Hanns. Aber Elsa lehnt Annas Segnung ab, worauf die Geschwister in einen Konflikt kommen. Als Elsa die Beherrschung ihrer Kräfte verloren hat, wandelt sie unwillkürlich das ganze Reich in eine Eismasse um. Erschrocken flüchtet Elsa in die Bergwelt, wo sie - mit " Lasst es gehen " - einen Eis-Palast baut, in dem sie für den Rest ihres Leben als Eis-Königin allein leben will.

Waehrend sie Elsa zu suchen und zurueckzubringen sucht, ueberlaesst sie dem Prinzen Hansen die Leitung des Koenigreichs. Während ihrer Fahrt begegnet sie dem erwachsenen Christoff und seinen Rentieren, die sie auf ihrer weiteren gefährlichen Fahrt begleiten. Auf dem Weg dorthin gesellt sich der von Elsa zum ersten Mal ins Bild gesetzte und somit bekannte Snowman namens Elaf.

Die Wiedervereinigung der Geschwister vollzieht eine dramatische Wendung: Elsa hat wieder die Beherrschung verloren, schlägt versehentlich mit Eisstrahlen ins Innere von Annas Herzen und kreiert das Schneeungeheuer Eibisch. Er merkt, dass sie auf dem Fluch des Eises zu Tode zu frieren droht und nutzt sie, um die Trolle um Rat zu bitten.

Sie wollen sie aufmotzen, aber sie wissen auch, dass nur ein Liebesakt das Schicksal von Frau K. erlösen kann. Angenommen, daß sie von ihrem Freund Hanns geküßt werden muß, kommt sie mit ihr zurück nach Alende. In der Zwischenzeit will der Graf von Westenton dort die Macht erobern.

Mit der Festnahme der in Schande geratenen Elsa und ihrer Rückkehr nach Hause in Richtung Arena, wo sie den Fluch des Eises aufheben soll, verschiebt sich der Versuch. Mit Kristoffs Unterstützung kehrt sie auch nach Hause zurück. Allerdings verweigert er ihr den Kuss und stellt sich als Vermächtnisjäger heraus, der nur über sie Annas Frau werden will, um an die Königskrone von Arnelle zu gelangen.

Er verlässt sie erfroren und verkündet ihren Tode vor dem Herzog von Westenton - nicht ohne zu sagen, sie hätten vor ihrem Tode getraut. Seit er Elsa des Verrats beschuldigt, meint er, bereits auf dem Thron des Königs zu stehen. Allerdings entlastet er sie und will sie mit dem inzwischen zurückgekommenen und für den der Snowman jetzt den echten Kußkandidaten von Anne halten würde, zusammentreffen.

In der Zwischenzeit will er Elsa in eine Fallstricke lockt. Bevor er aber Elsa mit seinem Degen töten kann, hüpft die bereits zu eiskalt gewordene Anne dazwischen. Diese Selbstaufgabe der Zuneigung ist es, die den Verdammnis brechen und sie wiederbeleben. Elsa hat nun auch erfahren, dass man in der Nähe der Frau ein eingefrorenes Herzen schmilzt, das ihr die Furcht vor ihren Kräften nehmen kann.

Und auch der Snowman Ölaf kann glücklich sein: Dank der magischen Kräfte von Elsa verschmilzt er auch im Sommer nicht zu einer Wasserpfütze. The Ice Queen ist mit einem Umsatz von 1,274 Milliarden US-Dollar der weltweit wohl umsatzstärkste Zeichentrickfilm aller Zeiten in absolut nicht inflationsbereinigter Form, und The Ice Queen steht auf Platz 5 hinter den Heiligtümern der Welt meisterschaften auf Platz 5 (Stand: Feb. 2015).

Die Eis-Königin kam am 26.11. 2013 in die Bundesrepublik und hatte 4,7 Millionen Zuschauer. Im Home-Video-Markt erreichte The Ice Queen den bisher höchsten Blu-ray Absatz in den Vereinigten Staaten (siehe the-numbers.com). Im Jahr 2014 erhielt The Ice Queen zwei Oscars: als besten Trickfilm und für den besten Original-Song ("Let lt Go").

Tatsächlich verändert die Disney-Version der Snow Queen das Thema Liebe, indem sie sich auf die schwierigen Beziehungen zwischen den beiden Geschwistern Anna und Elsa konzentriert: Die klassisch-menschliche Liebe tritt dem Thema der Schwesterliebe in den Rücken, ist aber nicht ganz verschwunden. Der Entschluss, The Ice Queen als Erzählung einer schwesterlichen Liebe zu beschreiben, führt im Gegensatz zu dem Vorwand von 1844 zu drastischen Änderungen in der Handlung und Figurenkonstellation: Mit Anderson sucht das gutherzige Arbeiterinnenmädchen auf der Suche nach ihrer geschwisterlichen Freundin Gérard F ay, die von der Snow Queen in ihrem Eis-Palast gekidnappt wurde und alle Erinnerung an sein ehemaliges Dasein mit seinem Spielgefährten durch ihren Eisku?

Es ist bei Anderson derjenige, der nicht derjenige, dessen Herzen bildlich gesprochen durch Scherben aus einem ominösen Spiegelbild eines bösartigen Trolls zu vereisen droht, so dass er die Erde nicht mehr mit rein kindgerechter Unbescholtenheit erfährt. In The Ice Queen dagegen beseitigt Grandpabbie die Erinnerung an die magischen Fähigkeiten von Elsa, nur um das Girl zu beschützen.

The Heart of Ice gefährdet Kay's Moral, aber nicht - wie in der Disney-Version - sein Dasein. Die offensichtlichste Veränderung ist die geänderte Figurenkonstellation: Die Antagonisten sind die edlen Brüder Ana und Elsa, die ebenfalls nur oberflächlich aufeinander treffen. Sie wird zur Flucht, die im Verborgenen und mit Unterstützung ihrer Schwägerin erkennt, dass sie sich ihren Befürchtungen stellt, um ihre magische Kraft zu unterdrücken.

The Ice Queen ist also letztlich nur ein filmischer "inspired by", d.h. eine "Aneignung" (Kreuzer 1999: 27) von Andersens Vorwand, der nur als Rohmaterial fungiert, als Quelle der Inspiration für eine unabhängige Filmerzählung. Eine Besonderheit von The Ice Queen ist jedoch die Tatsache, die Snow Queen (Elsa) in eine komplexe Gegenspielerin zu verwandeln und sie nicht als eine weitere entpsychologische, ausschließlich negativer weise assoziierte Frauengestalt, wie z.B. in Snow White oder Aschenputtel, zu begreifen.

All diese Entscheide spiegeln auch den kreativen Einfluß der inzwischen zum Disneyland gehörigen Animationsstudios wider, die mit Mérida ( (2012, Originaltitel: Brave) vorher auch eine gewisse Vorlage für den Charakter von Ana boten. Auch in der narrativen Gliederung setzt sich die Feinabstimmung des Figurenkonzepts und der Figurenkonstellation fort: Natürlich setzt The Ice Queen die im Hollywood-Kino bewährte Drei-Akt-Struktur weiter um und setzt mit dem Schneemänner Alaf und dem Ren tieren den Brauch der Sidekick, die im Zuge der immer dramatischeren Handlung immer wieder für komische Erleichterung sorgten, um.

Demgegenüber hat sich die Eiskönigin jedoch noch mehr von ihrer gewohnten fixen Bindung an eine Liebeshochzeit gelöst als von einem glücklichen Ende. Die Eis-Königin nutzt diese doppelte Struktur auch im Verlauf der Geschichte, da sowohl das Volk als auch die Protagonistinnen zunächst durch unzuverlässige Erzählungen davon überzeugt werden, dass die wahre Kussliebe diejenige ist, die Prinz Charmant (Hans) oder wenigstens das wahre Liebesinteresse (Kristoff) der bedürftigen Hauptdarstellerin Annas gibt.

Daß sich die Schwesternliebe (und damit die familiäre Bindung) als einzige nachhaltige Liebegemeinschaft erweist, während sich die später durch den Kuß angedeutetes Liebesverhältnis zwischen Anne und Christoff noch nicht bewährt hat - das ist in der Tat eine weitere Entwicklung und Würdigung des heutigen Frauenbildes des noch recht reaktionär-konservativen Unternehmens.

Nicht nur die Songs von Cristen Anderson-Lopez und Roberto Leopez sind fesselnd und auf Broadway-Niveau komponiert, sie haben auch die Charaktergestaltung beeinflusst: Die psychische Vielschichtigkeit von Elsa ist auch auf den Lied "Let lt Go" zurückzuführen, das den Innenkonflikt der Eiskönigin zum Ausdruck bringt: "Don't let they in, don't let they see, be the good girl you ever must be".

Der Song stellt die von Angst beherrschte Frau dar (Achilles 2014) und zieht sich damit in ihr selbst gewähltes "Reich der Isolation" (Text) zurück. Im englischen Original ergänzen sich die beiden Stimmen für die Synchronisation: Idiina Menü als Annas und Kisten Glocke als Elsa. Das optische Design von The Ice Queen unterstreicht diesen Musikfokus: Die Kameraarbeit ist weitestgehend leise und nutzt nur die hektischen Kamerafahrten in Verfolgungsoder Kampfszenen, die von einer durchschnittlichen Einstelllänge von 3,7 s ( "Smit 2014") untermauert werden.

Nicht nur der wirtschaftliche, sondern auch der kulturelle Publikumserfolg von Die Eiskönigin zeigt die ungebrochene Popkulturkraft der Disney-Gruppe: Aufgrund ihrer Marktstärke sind Gefrorene Merchandising-Produkte in den Räumen der Frauen auf der ganzen Welt allgegenwärtig (und vor allem Mädels sind von diesem Spielfilm begeistert, obwohl 43% des amerikanischen Kinopublikums Männer sind (siehe auch unter dem Titel  "Barnes 2013Â").

Laut Presseberichten war an diesem Tag kein Kleid populärer als die Prinzessinnen-Kleider von Elsa und Anna: mehr als drei Mio. verkaufte Kopien (Barnes 2014). Der Geburtsname "Elsa" nimmt bei Säuglingen immer mehr an Wichtigkeit zu, und selbst auf dem Universitätsgelände wurden mehr Merchandisingartikel der Eiskönigin gesehen (siehe Konnikowa 2014). Dieser Beitrag basiert auf folgendem Beitrag in der Enzyklopädie des Kinder- und Jugendfilms: Schmerzheim, Philipp: Die Eiskönigin (Frozen. U. S., Regie: Christian Bock und Johanna Li, 2013).

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