Erstklässler Lesen Beibringen

Erste Klasse Leseunterricht

Nicht nur Max ist der einzige Erstklässler, der hier eine neue Beziehung zum Schulmaterial finden soll. Die Kinder sollten mit der Mathematik Schritt halten, fit sein in Lesen und Rechtschreibung, Grammatik und Wortschatz. lch helfe lhnen beim Lesen lernen. In Feldstetten haben die neuen Erstklässler wie in anderen Grundschulen am vergangenen Donnerstag die Schule begonnen. Gerade im Hinblick auf das Lesenlernen und das Schreibenlernen stellen sich oft Fragen.

Lesung und Schriftzug

Liest du nun diesen Schriftzug, gleitet dein Blick für Kaum spürbar über die Linien, und du vollziehst im großen Zügen jene Überlegungen, die mir als Schriftsteller durch den Sinn gegangen sind. Sie läuft macht das alles so selbstverständlich, dass man sich kaum darüber im Klaren ist, was das Lesen von für aus einer psychologischen Sicht ein komplizierter Vorgang ist.

Damit man Erstklässler der Grundschule Lesen lehren und übrigen Schüler im Lesen fördern kann, muss man als Lehrerin hinlänglich über eindeutige Konzepte jener übersinnlichen Abläufe verfügen, die das Lesen nur für das Kind überhaupt ermöglichen. Lesen und Schrift stehen in Beziehung zu einander wie das Gespräch mit dem Hören. Sprechen und Schrift sind in erster Linie logisch: Wenn niemand redet, lässt hört sich nichts Linguistisches an, und wenn nichts steht, kann man nichts lesen.

Von dieser Überlegung ausgehend entwickelten bestimmte didaktische Personen (u.a. die berühmte Italienerin Reformpädagogin, 1870 - 1952, oder J. Reichen) die Lektüre aus dem Schriftverkehr. Bildschriften haben - neben der komplexen Erreichbarkeit - den entscheidenden Vorteil, dass die Abbildung von abstrakten Sachverhalten nur schwer möglich ist und grundsätzlich eine Vielzahl von Gepflogenheiten erfordert (Ã?bereinkünften).

Im Gegensatz zur bildhaften Schrift haben die individuellen Charaktere einer phonetischen Transkription keine Aussagekraft, sondern nur eine akustische. So muss ich mich beim Verfassen zunächst von der Aussage des Gesagten oder Gehörten distanzieren und nur auf den Ton der Sprache achten, um ihn in ein optisches System von Gebärden zu übersetzen: übertragen Mit der Synthesemethode (oder Rechtschreibung) erlernt Schüler zunächst die Differenzierung der Einzelklänge und deren Zuweisung zu den jeweiligen Charakteren, um diese allmählich zu Wort und Silbe zusammenzusetzen.

Mit der Analysemethode (oder Ganzheitsmethode) prägt zunächst die wortgetreue Schrift, um dann im weiteren Verlauf der sogenannten Wortzerlegung und Wortstruktur allmählich die Einzelsätze vom Ganzen zu trennen. Genau gesagt ist die ganzheitliche Methodik ein Vorläufer der Synthesemethode, denn auch damit (die analytische Methode) kommt die Zeit, in der die Schüler (beim Schreiben) Klänge von Klangformen lösen und zu Klangformen fusionieren muss (beim Lesen).

Wenn ein Erstklässler den Brief lernen soll, muss er zuerst das Fähigkeit trainieren, aus einer Erklärung, die in der Regel in der Gestalt vollständiger oder auch unvollständiger Sätze gemacht wird, um die individuellen Wörter freizugeben. Welcher Austausch (bzw. Konvertierung) lässt und grundsätzlich dabei seinen Sinne behält, erfahren das Kinde - meist natürlich unbewußt - als selbständige.

Aber es gibt auch solche Jugendlichen, die die Sprachen noch völlig unterschiedlich und strukturlos erfahren â?" bis zu einem gewissen Grad als Klangmasse â?" und daher noch immer Mühe ausdrÃ?cken, wenn sie Einzelwörter abgrenzen. Nehmen wir also an, dass Erstklässler vor dem Dilemma steht, ein Word zu verfassen. Das neue Hindernis ist, dass er in der Lage sein muss, die einzelnen Klänge vom ganzen Ton eines Worts zu hören und (zu isolieren).

Das verursacht bei vielen Erstklässlern große Probleme. Die Schüler lässt wir so z.B. den Titel "Urs" aufschreiben. Deshalb ließ ich meine Erstklässler meine verschlossene Hand vor mein Gesicht legen; bei jedem Ton, der meinen Rachen "verließ", mussten sie einen kleinen Zeigefinger auflegen, um zu bestimmen (d.h. auszusprechen), aus wie vielen Tönen das Wortsinnig- keiten sich der Name zusammensetzt.

Wenn sie das konnten, ging es darum, die Klänge bewußt zu erkennen, in unserem Beispiel: u â?" r â?" s. Dies wurde auf nämlich deutlich, sobald ich die Briefe aus der Satzbox auf die Wandtafel setzen ließ. Immer wieder habe ich erlebt, dass readAnfänger das s (in unserem Beispiel) zuerst gesetzt hat: Sie hatten es als letztes gehört â?" es war also ihre gegenwärtigen Erfahrung auf nächsten.

An dieser Stelle wird deutlich, dass Erstklässler in der Zeiterfahrung der Großen (Vergangenheit - Gegenwart mit Zukunft ) noch gar nicht so sehr verkörpert sind. Also ließ ich Schüler nicht nur die individuellen Klänge sprechen, sondern sie mussten mir auch mitteilen, ob bestimmte Klänge am Anfang, in der Mitte wie auch am Ende des Vokabeltisches vorkommen.

Auf der einen Seite müssen, die Schüler die individuellen Klänge von der Klangform eines Worts trennen, auf der anderen Seite müssen können sie ihre Ordnung bewußt erkennen. Vielen Schüler gelingt es nur deshalb schlecht zu lesen, weil zu Anfang des Lesekurses diese Klangdifferenzierung zu wenig wurde geübt Die Problematik von nächste liegt nun darin, dass das Kindproblem darin bestehen muss, dass das erkannte Geräusch einem gewissen optischem Charakter zugeordnet werden kann.

In seiner Seele muss daher eine Verknüpfung (Assoziation) aus einer akustischen Form (Klang) und einer optischen Form (Zeichen, Buchstabensignal ) so geschaffen werden, dass sie mit der Sicherheit wirken kann. Diese Vereine werden von vielen Schüler sehr rasch und zuverlässig aufgebaut. Die Konsolidierung dieser Verbände ist ein Prozess der Speicherung, weshalb die Schwierigkeiten vieler Schüler bei der Gründung dieser Verbände als Speicherschwäche bekannt sind.

Seitdem viele Schüler in diesem Lebensalter ( "links und rechts") (teilweise auch oben und unten) nicht mehr unterscheiden können oder nur noch sehr viel unzuverlässig (gehäuft mit Linkshändern erfassbar), verhält sich diese "Raumsituation führt" zu ständigen fehlerhaft. Unsere 25 Briefe sind in zweierlei Hinsicht keine klaren Repräsentanten für bestimmte Klänge: Zum einen werden verschiedene Klänge mit dem gleichen Buchstabe beschrieben (z.B. das verschlossene in " zu sein ", das geöffnete in " Berg " und das unbelastete in " Vater "), zum anderen werden identische Klänge mit verschiedenen Schriftzeichen beschrieben (z.B. das geöffnete in " Berg " und das ä in " Roger " oder das " in " Schule " und das " in " Sprache ").

Deshalb sollte man die Schüler nicht an früh (Zauberspruch und "Schleifen") schreiben, sondern ihnen den Text zunächst einmal laut laut lesen, so dass sie mit den Augen den hörenden Sprachfluss auf dem Blatt- oder auf der Tafel nachgehen und mit dem Zeigefinger anzeigen. Der Zusammenhang zwischen Klangform und Schrift funktioniert in Windeseile, und es ist auch nicht mehr notwendig, die einzelnen Klänge zu trennen, denn wir wissen, wie man die Zusammenhänge zwischen größeren Klangformen und den dazugehörigen Zeichen "ganzheitlich" herstellt.

Ich beziehe mich auf seine Aussagen: Lesen ist ein komplizierter Prozess: eine ganze Serie von Subskills müssen wird einmal als solche gemeistert, zum anderen mit anderen Subskills stütze Genauso wie der Autor die einzelnen Klänge oder Klanggruppen aus einer vielschichtigen Klangform extrahieren muss, um das Gehörte aufzeichnen zu können, muss der Autor die gegebenen Wortschrift-Bilder in Teilbereiche aufteilen.

Anfänger (Ausnahme: bei der Leseart analytisch) teilen Sie das geschriebe Wort erst in einzelne Buchstabendurchgänge auf. Der geübte Lektor löst daher nur Einzelbuchstaben aus der Optik des Worts in komplizierten (meist fremdsprachigen) Wörtern, erfasst aber ansonsten kleine oder größere Wortteile oder ganze Wörter "auf einen Schlag". Die Erstlesemethode, wie sie von Herrn Dr. G. Grissemann dargestellt wird, macht sich diese Erkenntnis zunutze: Von Beginn an tauchen immer wieder Briefgruppen auf.

â??vorâ? â?""commâ? â?""deâ?. Dann wird ein einziges Teilsegment ( "omm") mit verschiedenen, kurz gefassten "Köpfen" oder Enden oder anderen, bereits eingeübten, verknüpft, wobei Variantenreihen entstehen: come â?" pious â?" drmm â?" klomm â?" somm â? " schwomm â?" ommel â?" ommer usf.[? Wenn man die Wörter nicht mehr in Einzelbuchstaben, sondern in Gruppen von Zeichen unterteilt oder die einzelnen Wörter ohne Segmentierung holistisch ("auf einen Blick") erfaßt, ist die Segmentierung selbst ein komplizierter Prozess, auch wenn man sich auf unwillkürlich und unterbewusst auf abläuft befindet.

Wenn wir einen einzigen Brief einer Druckzeile korrigieren, können wir nur wenige Briefe auf der linken und rechten Seite vorfinden. Das, was hier im Rahmen einer Bildansicht geschildert wurde, trifft auch auf das Lesen zu. Deshalb haben wir ergänzen in unserem Bewußtsein die von Briefen oder Briefgruppen aufgrund der allgemeinen und spezifischen Leseerwartungen (siehe 2.2.3.1. und 2.2.3. 2) geschaffene Wortlücken vollständig Wortlücken

Darüber beweist dasTachistoskop, dass unser Blick beim Lesen überhaupt nicht von Links nach Rechts wandelt, sondern dass es oft vorwärts eilt und von zurückspringt. Man entziffert einen beliebigen Wortlaut â?" auch wenn man ihn laut liest â?" nicht strikt in der Abfolge der Worte, sondern strukturiert die geschriebenen Linien so, als ob man ein Foto ansehe.

Lesen ist kein Passiv-Lesen des Geschriebenen, sondern ein aktives Verfahren, in das wir uns mit unseren Gedanken und Interpretationen einbringen. Die Schreib- und Lesefähigkeiten basieren auf der Tatsache, dass die Verknüpfungen (Assoziationen) zwischen der visuellen Zeichensprache und dem Klang in uns konsolidiert sind. Es kann also passieren, dass ein Kinde, wenn es z.B. den Buchstabe G erkennt, ihm den korrekten Klang zuweist, aber nach dem fehlerhaften Täfelchen erreicht, wenn es das gehörte G aufschreibt.

Bei der Lektüre von natürlich hängt alles davon ab, dass die Zugehörigkeit eines Lichtzeichens zu seinem Klang, d.h. die Umschlüsselung, konsolidiert wird. Zuerst muss das Baby ein Geräusch hören können, wenn es einen Brief betrachtet. Nur dann kann er es vorlesen. Während darf man erwarten, dass man am gleichen Tag das Erlernen mehrerer Klangbriefe Verknüpfungen, ist bei anderen eine außerordentlich sorgfältige Vorgehensweise unumgänglich, wenn man nicht eine hoffnungslose Verwirrung herbeiführen will.

Die neuen Briefe sind nur dann einzuführen, wenn die bereits Erlernten mit einiger Gewissheit dabei sind. Jetzt muss die Leseanfänger nicht nur die Einzelbuchstaben wissen - soundVerknüpfungen, sondern die Buchstabenzeilen in kompliziertere Klangstrukturen (Wörter) umwandeln. Bei der lebenden Programmiersprache erhalten die Klänge eine andere Ausprägung, Hervorhebung oder Färbung, je nach ihrer Umwelt und der Bedeutung des Wortes.

Oft bereiten sie große Mühe darauf vor, der readingAnfängern den Verzicht aus dem Wort "Glottisschlag" und damit das sogenannte "Schleifen" der Lettern, zu lehren. Die beiden oben beschriebenen Fähigkeiten â?" Segmentierung und Rekodierung â?" basieren auf einer Teilqualifikation, die logischerweise vorangeht, aber gleichzeitig angewendet wird: der richtigen Wahrnehmung eines Vorzeichens.

Der Einzelbuchstabe oder Wortbestandteil müssen ist visuell strukturiert, die Besonderheit müssen ähnlichen Briefe oder Segmente werden durch die Trennung der relevanten (signifikanten) einer Maske von der unrelevanten (Zufälligen, bedeutungslos) wiedererkannt. Oft verwirren sie die Symmetrieformen e, c, p und q oder n und y und scheitern häufig auch im Hinblick auf die Forderung, die Einzelbuchstaben in der korrekten Ordnung zu verstehen (space position-Labilität).

Für grundsätzlich ist es möglich, einen bestimmten Inhalt neu zu kodieren, ohne etwas davon zu begreifen. Zum Beispiel können Sie Schüler einen lateinamerikanischen Schriftzug vorlesen, den nur Leute, die Latein beherrschen, vorlesen. Ein in phonetischer Transkription geschriebener Wortlaut ist daher immer ein zweistufiges Verfahren: Zuerst werden die Buchstaben in Ton übersetzt umgewandelt (Recoding), erst danach wird der Ton in einen Sinn umgewandelt (Decoding).

Natürlich ist das Zusammenführen von Rekodierung und Dekodierung in einer einzigen Funktion. Beziehungsweise ausgedrückt: Ein verständlicher, leicht verständlicher Teil. Die Lektüre ist nicht nur abhängig des konkreten Textes, sondern auch einer Serie von psychischen Zuständen, die im einzelnen beim Betrachter auftauchen: Der Mensch ist derjenige, der das Buch gelesen hat:

A Selbstverständlichkeit: Der Lesevorgang kann nur beginnen, wenn jemand zum Lesen anregt. Abhängig von der Aufgabenstellung wird er entweder oberflächlich (diagonal) oder gründlich sehr aufmerksam lesen. Also verfügen wir alle über gewisse Aussprache-Erfahrungen, wir wissen, welche Trigramme in den Wörtern betonen, welche unbelastet sind, wir haben uns daran gewöhnt, Sätze nicht eintönige vor uns zu reden, sondern die Satz-Melodien dem Denkschema und dem Gefühlsgehalt entsprechend zu arrangieren, und wir meistern mehr oder weniger die korrekte Artikulierung der Klänge (phonologisch Gesetzmässigkeiten).

Für die Verständnis eines zu leseenden Texts natürlich der Vokabular ist von größter Bedeutung. Sinnvoll sind nicht nur Einzelwörter, sondern auch gewisse Satzkonstruktionen (syntaktische Strukturen). Das Langzeitgedächtnis hält jedoch nicht nur als aussagekräftige Klangfiguren verfügbar, sondern auch als Konfiguration von optischen Figuren (Signalgruppen, Zeichensequenzen, Einzelbuchstaben). Der Inhalt des Kurzzeitgedächtnisses erleichtert uns das Lesen, vor allem, weil er die zu entschlüsselnden Informationen von der im Grunde unendlichen Zahl der Möglichkeiten bis hin zu verhältnismäßig wenigen wirklich möglichen liefert beschränken

Solche Beschränkungen nennt man "Einschränkungen" und differenziert ihre beiden: Unter der Annahme, ich habe einen Artikel gelesen: über Die Invasion der französischen Bevölkerung in der Schweiz um 1798. Da steht auf der tiefsten Reihe der Buchseite: Wie im Jahr 1789 die französische....". So gibt es eine Menge von Einschränkungen aufgrund des Themas.

Unser allgemeiner Lesewunsch funktioniert also als Semantik-Einschränkung (inhaltlich Einschränkung; Semantik ist die Theorie des Bedeutungsinhalts der Wörter). Aber wenn die letzte Worte meiner Bücherseite "Napoleon handel-" sind, weiß ich bereits, dass oben auf der neuen Webseite "t" auftaucht. Daraus folgt, dass Lesen als analytisch-synthetisches Rechercheverhalten zu begreifen ist, in dem das Design erfasst wird (Erfassung einer Wortform, eines Wortabschnitts oder einer Wortgruppe) und die Bedeutungszuweisung im Hinblick auf den abgedruckten Schriftzug und das Spracherlebnis.

Mit anderen Worten, der Betrachter formuliert Vermutungen (Annahmen) über den Ton und die Sinnhaftigkeit einer Folge von Briefen, die der Betrachter meistens nicht bemerkt, dann fortwährend¼ft stützt er diese auf sein Leseverhalten, sein Vokabular, seinen allgemeinen Inhalt Verständnisses und unter Berücksichtigung der graphemetischen Zahlen (Buchstaben oder Buchstabengruppen) kurz vor ihm und schlieûlich auf Verständnisses seine hypothetischen Thesen, indem er sie entweder akzeptiere und dann in den gesamten Kontext integriere oder sie als nicht richtig absehe.

Das Lesen ist ein Auswahlverfahren, bei dem in Abhängigkeit von der spezifischen Lesewartung (Kontext, Grammatik Einschränkungen) und der allgemeinen Spracherwartung (Vokabular, erlebte Klangkombinationen der englischen Sprache) die nötigen Teildaten demgemäss aus dem graphemischen Konjunkturangebot (gedruckte Briefe) verfügbar werden. Zusammengefasst sagt sich lässt so: Lesen ist keine sukzessive von Links nach Rechts fortschreitende mechanische Umwandlung von Schrift oder Schriftzeichen-Gruppen in Klänge oder Klanggruppen mit folgender Sinnzustimmung, keine Sequenzierung der erfaßten Wörter zu Sätzen, sondern ein Recherche- und Erschließungsverhalten, ein Beziehungslegen, oft ein Auswurf und Neuanfang - kurz: ein denkender Anfall.

Lesen und Schrift verhält sich nun wie Ein- und Ausatmen und lässt sich deshalb auch in der Praxis nicht trennen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass "Schreiben" hier zunächst das Einstellen von Briefen oder Briefgruppen bedeutet. Deshalb ändern sich Einstellung und Lesen in schneller Abfolge, besonders zu Anfang des Lernprozesses.

Inwieweit und in welcher Form das tatsächliche Schriftbild mit dem Kugelschreiber in diesen Vorgang einzubeziehen ist, ist eine Fragestellung für eine umfassendere Analyse: bedürfte Je mehr das Leseerlebnis ist, desto mehr wird die häufiger ohne die Segmentierung von kurzen Wörtern gemacht. Auch wenn die Schüler erfahrungsgemäss auch mit dieser Art zu lesen lernt, kritisiere ich sie gegenüber, aus dem Nachfolgenden Gründen::

Die Wortbilddarstellung ist nämlich nein â??natürliche", eigenständige Gesamtheit (Form), sondern kommt nur von sekundär durch Anordnung von Tonzeichen (Buchstaben) und ist insoweit als visuelle Struktur komplett zufällig. So sind die tatsächlichen Zahlen (für existierende, nicht nur komponierte Einheiten) â?" was das geschrie- bene Wort anlÃ?uft â?" die jeweiligen Buchstabe als â??optische Korrespondenz des Klangesâ??.

Wenn man nicht die vorhergehende Isolierung von Tönen von Wörtern unterstellt, sind die Zeichen überhaupt nicht verständlich. Ein phonetisches Skript grundsätzlich zu lesen ist ein Vorgang in zwei Schritten (Rekodierung und Dekodierung), und man sollte Leseanfänger gegenüber nicht so tun, als ob man den Ton von den Charakteren ohne die Umleitung über den Sinne nehmen könnte.

Lernt der "Ganzheitler" noch lesen, so liegt es nur daran, dass die Segmentierung in Klänge auch bei dieser Art von später abläuft. Das Befürworter der ganzheitlichen Methodik führen als zentrales Argument in das Fachgebiet, ihr Schüler konnte bereits von Beginn an sinnvolles Sätze lesen. Neben der Tatsache, dass man nicht von "Lesen" reden kann, solange der Lesende nicht vor dem Entschlüsseln umcodiert, auch neben der Tatsache, dass man mit etwas Phantasie schon mit wenigen Zeichen bedeutungsvolles Lesestoff hervorbringt, beruht die erwähnte Begründung auf einer nicht gerechtfertigten Unterschätzung des Beschäftigung mit dem individuellen Klang.

Die Single nämlich ist nicht nur ein unbedeutender Break-Stück der Programmiersprache, sondern ein aktuelles Teil. Das Klangbild hat einen eigenständigen Aussagewert, vor allen konzeptuellen Sprachen. Ã?ig.", zu dem man sich spontan unterscheiden kann Gefühlsbeziehungen Das Beschäftigung mit den Klängen ist also nicht weniger kindgemäss als das "Schreiben" und "Lesen" einer Geschichte mit optischer Unterstützung von eingeprägten ganzes Wort, im Gegenteil: Durch Beschäftigung mit dem individuellen Klang erfährt das kind das Elementar der sprache Beschäftigung.

Dyslexie ( "Lese-/Rechtschreibschwäche" Schwäche) tritt auf, wenn die schlechte Rechtschreibleistung im Gegensatz zur allgemeinen Lebensintelligenz eines Babys steht. Dies führt zu zahlreichen Schreib- und Leseschwierigkeiten: Die Buchstaben a, d, p und p oder n und u oder die Buchstaben H und L werden oft durcheinander gebracht.

Heutzutage lernt Erstklässler meist zuerst in Großbuchstaben zu lesen. Es ist dem Kleinkind nicht gelungen, beim Verfassen und in der korrekten Ordnung alle Töne eines Worts zu hören. Die führt dann zu Unterlassungen, Verwirrung und falschen Zeichenketten beim Schreibe. Es gibt auch Verwirrung beim Lesen.

Häufig wird die EG (besonders beim Schreiben) mit au, ö und ei in Verruf gebracht. Selbst gute Lesegeräte verwirren Briefe und ignorieren die korrekte Anordnung der Briefe. Es sind nicht alle Schüler, die in der ersten Stunde Probleme beim Lesen und Unterrichten haben.

Mehr zum Thema