Farbenlehre

Farbtheorie

Farbenlehre ist die Theorie der Systeme zur Ordnung der Farben. Grundlegende Einführung in die Farbtheorie ohne mathematische Formeln. F. ist "die Wissenschaft von der Farbe als optisches Phänomen und ihren spezifischen Gesetzen" (Brockhaus-Enz. Chr.

) legte seine Farbenlehre in "Timaios" fest. In der Vergangenheit gab es zahlreiche Farblehren.

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Farbenlehre ist die Theorie der Systeme zur Ordnung der Farbe. Herkunft des Farbimpulses, Gesetzmäßigkeiten der Farbenmischung, Anordnung der Farbe in rechnerischen Verfahren, Farbmessung. Man unterscheidet die Farbenlehre von der Farbenwahrnehmung, der Farbenpsychologie und der Theorie der Färbemittel, in der Farbpigmente und Färbemittel mit der Auswirkung der Zusammensetzung auf den Farbstoff aufbereitet werden.

Grundsätzlich basieren die vorhandenen Farbentheorien auf zwei verschiedenen Brennpunkten. Physics: Ein Forschungsschwerpunkt war die Untersuchung der physischen Prozesse, auf denen die optische Gesetzmäßigkeit lichtoptischer Farbphänomene beruht. Die wellenlängenabhängigen Effekte des Lichts im Zusammenhang mit Elektromagnetwellen bilden die Basis der Untersuchung. Der Effekt auf den Zuschauer und die Theorie über das Wechselspiel der Farbe steht im Vordergrund.

Körperphysiologie und Biologie: Im Laufe der Geschichte haben Physiologinnen und -wissenschaftler erklärt, wie lichtbedingte Stimuli von der Lebewesen (Pflanze/Tier/Mensch) erfasst, im Bioorganismus weitergegeben, aufbereitet und " anerkannt " werden. Ultraviolettes (Wellenlänge unter 380 nm) und Infrarotlicht (Wellenlänge über 780 nm) werden in die Studie miteinbezogen. Der grundlegende Unterscheid zwischen den fühlbaren Farbtönen (vom Reiz zur Farbwertung), die durch die Lichtquellen (Farblichter) erzeugt werden, und den komplizierteren Prozessen durch Farbstoffe mit darstellbaren Farbtönen (die verfügbaren Farbpigmente sind durch die chemische Vielfalt begrenzt).

Das " Einzelne " empfindet im ersten Fall das vom Scheinwerfer ausgestrahlte Lichts. Ein besonderes Merkmal der Farbtheorie ist die Harmonie, die sich mit dem Wechselspiel der Farbe (Farbtöne) beschäftigt. Diese Interaktion ist geprägt von Kultur, individuellen Erfahrungen und künstlerischer Intention. Wichtige Gestalter von Farbmessgeräten sind oft auch Repräsentanten von Harmonie-Messgeräten oder verweben Reflexionen über Farbharmonien in ihre Farbtheorie:

Die theoretische Grundlage für die Aufnahme, Bearbeitung, Zuordnung und Zuweisung von Farberscheinungen und -prinzipien (Farbprinzipien) und deren Einsatz in verschiedenen Arbeitsgebieten wurde durch eine Reihe von heterogenen Farbstudien, je nach Forschungsschwerpunkten, geschaffen. Auch Goethe setzte sich im Dialog mit Maler und Denker mit der " Farbenwelt " auseinander, die als Ganzes in seinem Weltbild auftauchte. Dabei hat er das PhÃ?nomen der Subjektivität der Farbwahrnehmung, den Imitationseffekt und den gleichzeitigen Kontrast entdeckt.

Sein Interesse galt dem Farbphänomen der Farbschatten als Teil einer Farbenlehre, die die Entstehung von Farbe aus dem lebendigen Wechselspiel von Licht und Dunkelheit nachvollzieht. Je nach Hell-Dunkel-Verhältnis mischen sich diese Kanten in grünes oder rotes Licht (die Regenbogenfarben - roter, gelber, grüner, blauer, violetter).

Bei gelbem Licht ist der Anteil größer, bei blauem Licht überwiegt die Dunkelheit. Goethe (in Anlehnung an Runge) befasste sich neben der physischen Farbzersetzung einschließlich Farbmischungen mit der sinnlich-moralischen Farbwirkung. Ausgehend von seinem Farbverständnis ist die Farbharmonie im Spannungsfeld zwischen Licht und Dunkelheit zu ergründen. Der " Siegeszug " des Lichts, das gelbe Licht, das blaue Licht wirkt dämpfend.

Zum Abschluss seiner Arbeit Zur Farbenlehre erläuterte Goethe seine grundlegenden Annahmen in seiner Diskussion über Newton. "Es ist das einfachste, unzertrennlichste und schwulste Sein. Jegliches farbig gewordenes Tageslicht ist düsterer als das unbehandelte. - Es gibt nur zwei pure Farbtöne, nämlich blaue und gelbe. Ein Farbmerkmal, das beiden gemeinsam ist, nämlich ein rotes und zwei Farbmischungen, nämlich ein grünes und ein violettes; der Rest sind Stadien dieser Farbtöne oder unreine.

  • Weder das farblose noch die Farbpigmente können zu einem weißen Schein kombiniert werden. "Zweihundert Jahre nach der Herausgabe von Goethes Werken ist sein Vortrag "Über die Farbenlehre" heute vor allem von kulturhistorischer Relevanz. Die Reflexionen über die physiologischen Farbwirkungen und deren Auswirkungen auf den Zuschauer wurden aufgenommen und weiter entwickelt.

Die von ihm gemachten Betrachtungen und Verfahren zur Farbwirkung können als Anfang der heutigen Farbenpsychologie angesehen werden. Sie beeinflusst das Empfinden und damit die " Psyche " und damit auch die Verbindung von Leib und Verstand. Goethes Einteilung in "schöne" und für den Zuschauer verständnisvolle und für das menschliche Auge verletzende und daher unsympathische Farbtöne.

Die gleichzeitige Intensivierung von Pigmenten in ihrer industrieller und künstlerischer Aussagekraft, Eugène Chevreul, und Gertrud Grunow, die sich mit den korrespondierenden Motoreffekten der Farben auseinandersetzte. Der physikalische Ansatz begann 1861 mit dem Beweis von James Clerk Maxwell, dass jede einzelne der Farben aus den Primärfarben Red, Green und Blue besteht, also letztendlich aus "Farblichtern".

Im Zuge der beginnenden industriellen Entwicklung steigen die Ansprüche an die Standardisierung von Farbdruck. Die Farbenlehre Ostwalds sollte ein Mittel für den Künstler sein, aber sein Ausgangspunkt war das physische Farbverständnis durch sein Energieverständnis. Das Bestreben des amerikanischen Malers A. H. Munsell war es, einen Farbkatalog so zu entwerfen, dass zwischen allen Nuancen seiner Wahrnehmung die gleichen Distanzen entstehen.

Obwohl der Zirkel die Idealfigur für die Empfindlichkeit der Farbe zu sein scheint, kam er während seiner Entstehung zu dem Schluss, dass der Zirkel und die dreidimensionale Farbsphäre nicht bestätigt werden konnten. Er wies dem Ton 100 Levels zu, davon fünf Grundfarben (gelb-grün-blau-violett-rot) und fünf Mollfarben ("YG>BG>PB>RP>YR").

Als Grundlage für die Ordnung der Farbe in der dritten Ebene verwendete er zehn V-Einheiten ("Wert" = Helligkeitswert). Die achromatischen Farbtöne teilt er zwischen Schwarz mit 0 und Weiss mit 100 in zehn Schritten auf. Er beschrieb Weiss und Schwarz als "Nicht-Farben". Das dreidimensionale Modell der Farbordnung war die Sphäre, die Philipp Otto in 1810 erbaut hatte.

Ausgehend von der Vorstellung seines Lehrmeisters Adolf Hölzel entwickelt er seine These der "Sieben Farbkontraste", die die Interdependenz und den Einfluss der Farbe aufeinander abbildet und damit auch eine Harmonietheorie ist. In der zweiten und zweiten Hälfte hat Harald Küppers seine technikorientierte Farbenlehre entwickelt. Das " Wirkprinzip des visuellen Organs ist für ihn das Grundprinzip der Farbenlehre ".

Als Basisfarben (sechs farbige und zwei nicht farbige) hat Küppers acht Farbtöne definiert, die als Deckfarben nicht durch Mischen zustandekommen. Seine dreidimensionale geometrische Anordnung der Farbe ist ein Raute, ein RGB-Würfel, der sich über die vertikale Schwarzweiß-Diagonale erstreckt. Das " pure bright colors " arrangiert sich auf seinem bunt gemischten Sechseck. An der " ungefärbten Achse " des Rauteeders befinden sich die Grauschattierungen zwischen Schwarz und Weiss.

Seiner Ansicht nach ist die Farbe Schwärze "das Grundempfinden des Sehorgans". Im " Grundschema der Farbenlehre " werden die Rauten in der Bildmitte zu drei "Urfarben" ("Sinneskräfte" des Sehorgans): orange-rot (R), grün (G) und violett-blau ("B"). Die anderen drei Farbwahrnehmungen Gelb (Y), Magentarot (M) und Cyanblau (C) werden durch zwei "Sinneskräfte" zusammen erzeugt.

Wenn alle drei Sinneskräfte zur gleichen Zeit voll wirksam sind, ist Weiss das Farbempfinden. Sein " Integrated Color Mixing " für opake Einfärbungen. Der gezahnte Ring weist mit seinen sechs farbigen Basisfarben auf die Eckpunkte des farbigen Sechsecks. Schwarzweiß an den Endpunkten der "unbunten Geraden" sind die achromatischen Basisfarben. Die Lehre und Theorie über das komplexe Feld der Farben unterscheidet sich in ihren Zielen und Verfahren.

Wissenschaftliche Basis für die Farbwahrnehmung ist, dass im ( "sichtbaren") Bereich des Elektromagnetismus das Wissen, das in der Menschenwahrnehmung als Farbigkeit anerkannt wird, enthalten ist. Am Anfang basierten alle Farbenlehren auf direktem Blick, um ein System für die Verwendung von "gesehenen" Sprachen und deren Verhältnis zueinander zu errichten.

Die Lehre von der Farbenlehre, die das Verhältnis von Hautfarbe und Geist bewertet, basiert auf der Farbpsychologie. Aus wissenschaftlicher Sicht basiert die Farbmessung auf der Farbmessung und insbesondere auf der Abstandserfassung. Die nötige Unterscheidung dieses Feldes ist die Unterteilung in die untere Farbmessung, die die physikalische Ursache der Farbigkeit und ihre Merkmale aufzeigt.

Mit der höheren Farbmessung wird auch die Farbwahrnehmung einbezogen. Die Farbmessung hat zum Zweck, einen passenden Farbenraum zu bestimmen, in dem eine gleichmäßige Anordnung der einzelnen Farbbereiche möglich ist, da das menschliche Auge die physikalische Reizung in unterschiedlichen Farbräumen weder geradlinig noch gleicht. Mit den Ellipsen von MacAdam können gleich empfindliche Farbdistanzen - bzw. die Relation ?E = f(X,Y,Z) - geklärt werden.

Dabei kontrastiert eine reine physische Sicht der Farbigkeit mit einer ausschliesslich ästhetisch geprägten. Die alphanummerische Aufzeichnung von Farbwerten ist für die technischen Erfordernisse unerlässlich, aber "die angenehme Form" nach den "Gesetzen der Schönheit"[4] oder einem anderen künstlerischen Gebot kann nicht auf einer primär zahlenmäßigen Stufe festgehalten werden. Clausbernd Vollmar: Sprachen und Macht der Sprachen. ars momentum, 2007, ISBN 978-3-938193-34-1. Hermann Wilhelm Vogel: Anleitung der Fotografie.

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