Farbwahrnehmung

Farbempfinden

Farbwahrnehmung ist die Fähigkeit, Unterschiede in der spektralen Zusammensetzung von Licht als Teilbereich des Sehens wahrzunehmen. Das Kapitel "Farbwahrnehmung" besteht, wie Sie der Mind Map entnehmen können, aus fünf Abschnitten. Farbwahrnehmung in Transkripten - Kegel ermöglichen es Ihnen, Farben zu sehen. In der modernen Sportart spielt die Farbe und damit auch die Farbwahrnehmung eine wichtige Rolle. Physikalische Grundlage für die Farbwahrnehmung ist die elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge in einem eng begrenzten Bereich von ca.

1,5 mm.

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Farbwahrnehmung ist die Möglichkeit, Differenzen in der Spektralzusammensetzung von Licht als ein Teilgebiet des Sehvermögens aufzufassen. Das Anregungsmuster dieser Rezeptorenzellen bildet die Basis für eine aufwändige weitere Verarbeitung in Retina und Hirn, die letztlich zur Farbwahrnehmung beiträgt. Verschiedene Spektralzusammensetzungen des Farbreizs können zur selben Farbwahrnehmung beitragen. Daher lässt sich die Komposition des Farbreizs nicht allein aus der wahrnehmbaren Farbigkeit ableiten.

Nur Stimuli aus monochromatischem Laserlicht einer gewissen WellenlÃ?nge können auch durch die empfundene Farbigkeit, als deren spektrale Farbigkeit, charakterisiert werden. Thema des Beitrags ist die wissenschaftliche Darstellung der Farbwahrnehmung. In der Farbtheorie und der Farbmessung in der Farbmessung werden Verfahren zur Bestellung von Farbtönen vorgestellt. 1801: Thomas Young vermuten, dass die Zusammenstellung aller Farbstoffe aus drei Grundfarben auf physiologische Prozesse in der Retina zurückzuführen ist und deutet drei Arten von Rezeptoren an, die zu den Grundfarben paßt.

Die Farbstimulierung ist die Spektralverteilung der Bestrahlungsstärke, für die die Netzhautkegel des Auges sensibel sind. An den Signalverarbeitungsstationen von den Sensorzellen bis zum Grosshirn bilden sich die beiden Parameter-Paare schwarz/weiss (Hellwert) und rot/grün, blau/gelb (zwei kontrastfarbige Paare). Bei den durch Lichtrefraktion auf einem Winkelprisma entstehenden Lichtfarben handelt es sich um Spektrumsfarben.

Seitdem in der Bauphysik der Begriff "Licht" für andere Bereiche des elektro-magnetischen Lichts eingesetzt wird, hat sich der Begriff "sichtbares Licht" für den Sichtbereich durchgesetzt. Die Farbskala reicht von blau-violett bis hin zu grüner, gelber und dunkelroter Farbe. Im Regelfall besteht die Strahlung aus verschiedenen Lichtwellenlängen.

Stellt man alle Lichtwellenlängen so dar, wie sie etwa für das Tageslicht gelten, sprechen wir von "weißem Licht". Andererseits wird das nur aus Strahlen einer bestimmen WellenlÃ?nge bestehende Spektrum als einfarbig bezeichnet. Das menschliche Auge kann jedoch nicht erkennen, ob es sich bei der Beleuchtung einer Lichtfarbe um ein monochromes oder ein ( "zusammenwirkendes") "Gemisch" von verschiedenen Spektralbereichen handelt. 2.

Die Sensitivität der Sensorzellen gegenüber unterschiedlichem Wellenlängenbereich wird durch die Moleküle bestimmter visueller Pigmente in ihren Membranen ermöglicht. Das ist der Grund für die unterschiedlichen spektralen Empfindlichkeiten der drei Pintypen (S-, M- und L-Typ). Darüber hinaus sind menschliche lichtempfindliche Ganglien-Zellen in der Retina durch das Fotopigment Melanopsin photosensitiv und übertragen ihre Impulse an Neuronen der Epifyse und des suprachiasmatischen Kerns im Unterarm.

So können Fotonen eine Deformation des visuellen Pigments in den Sensorzellen der äusseren Netzhautschicht, den Fotorezeptoren, verursachen und durch die nachfolgenden Phototransduktionsprozesse ein Rezeptorpotenzial anregen. Dadurch wird ein kompliziertes Netz von Nervenzellen zwischen den sensorischen Zellen und den Netzhautganglienzellen, die die unterste Lage der Retina darstellen, ausgelöst.

Bei den drei unterschiedlichen Zapfentypen werden verschiedene Farbwerte registriert. S-Kegel werden auch Blaukegel oder Blaukegel bezeichnet und sind nur bei Menschen mit einem Prozentsatz von zwölf Prozent aller Kegel vorkommen. Nach aussen hin sinkt die Dichtheit, und am Rande des Sichtfeldes sind kaum noch Kegel, sondern viele Stäbe da. So kann man z.B. in der Nacht nur schwache strahlende Gestirne erkennen, wenn man an ihnen "vorbeischaut" und dann ohne Buntheit.

Ein Teil der sensorischen Zelle (Zapfen oder Stäbchen) läuft über intermediäre Nervenzelle ( "Bipolarzellen", horizontale Zelle und amakrine Zelle) zu einer retinalen Ganglien-Zelle, dem dritten Neuron, zusammen. Solch eine Sinneszellengruppe formt ein Aufnahmefeld, und man kann zwischen einem Mittelpunkt und seiner Umgebung unterscheiden. Das Aufnahmefeld dieser Zelle ist sehr gering und reagiert auf lang- und mittelwellige Strahlung verschieden.

Werden beide Kegeltypen unter Laborkonditionen mit gleich starkem Rot- und Grünlicht (Isoluminanz) irritiert, sinkt die Wahrnehmung für scharfkantige Ränder merklich. So können zwei Farbmuster (bei gleichem Licht) vollkommen gleich wirken, obwohl sie unterschiedliche Spektralkomponenten des Lichts auffangen. Werden die Farbmuster mit Farblicht ausgeleuchtet - d.h. mit fehlenden Spektralkomponenten - kann der Abstand deutlich werden, sofern die fehlenden Spektralkomponenten in dem einen Farbmuster mehr zu ihrem Erscheinungsbild beitragen als in dem anderen.

Die Farbbeständigkeit ist die Fähigkeit des Sehvermögens, die Farbe des Körpers von Objekten als fast unbeeinflusst von Änderungen des Farbaspekts der Naturbeleuchtung zu empfinden. Ihre Impressionen von der Auswirkung des Tages- und Wetterlichts, das von der Fassadenfläche abgelenkt wird, weisen ein Lichtschattenspiel auf das gleiche Produkt in unterschiedlichen Farbtönen auf.

Dabei wird der Nutzen der Möglichkeit besonders deutlich, da sich die Lichtfarbe unter der Wasseroberfläche und im Blumenbereich rasch und stark verändern kann. Hier wird die Suche nach Lebensmitteln erheblich erleichtert oder überhaupt erst möglich, wenn das Suchergebnis immer in fast den gleichen Farbtönen angezeigt wird. Beim Fotografieren ist es möglich, die Auswirkungen von Veränderungen der natürlichen oder künstlichen Belichtung durch die Aufnahme von Filmen mit künstlichem Licht während des Tages oder von Filmen mit künstlichem Licht zu simulieren.

Auch Verfärbungen der Linse (Vergilbung) können die Farbwahrnehmung mindern. Die Eignung für einen gewissen Berufsstand (Pilot) kann auch mit anderen Spezialtests (Beyne Lantern Test) festgestellt werden. Zum Beweis des realen Farbsehens genügt es nicht, dass ein Lebewesen immer wieder zu der einmal als futterreich erlebten Färbung zurückgekehrt ist, weil es die Graustufen erlernen konnte.

Die Sinnesreizfarbe wird nur anerkannt, wenn sie ungeachtet der Lichtstärke immer wieder umgeschaltet wird. Als er dies neu überprüfte, bot er den Honigbienen Farbtafeln unterschiedlicher Leuchtkraft der prämierten Hautfarbe im Wettbewerb mit anderen Bienenfarben an. Gewöhnlich passt die Anzahl der Kegel und ihre Resorptionsmaxima zu ihrer Lebensweise:

Durch die stärkere Absorbierung von lang- und kurzwelligen Lichtquellen wird die Beleuchtungsstärke mit steigender Wassertiefe immer monochromer (monochromatisch). Bei Süßwasserseen mit hoher Dichte an Plankton dominiert gelb-grünes Tageslicht in einer Wassertiefe von 25 m. In der Dämmerung oder in der Dunkelheit aktive Fischarten haben sensible Kegel, vor allem im roten Bereich, während die tagsüber aktiven und in den höheren, hell durchfluteten Gebieten lebenden Fischarten mehr blaue und grüne Kegel haben.

Stabmonochromaten haben keine Kegel. Bei Vögeln und Kriechtieren sind carotinoidfarbene und farbneutrale Öltropfen in ihren Kegeln, die als farbige Partikel austreten. Sie schränken die Absorberspektren der Kegel ein und erhöhen so die Farbaussage. Die obere Netzhauthälfte, die auf den Grund schaut, enthält neben den Stäben nur grüne Kegel, die untere Netzhauthälfte, die auf den Sternenhimmel schaut, neben den Stäben nur UV-Kegel.

Das wurde bei den im monochromen Lichte aufgewachsenen Äffchen beobachtet. Ein gefärbtes Teil konnte nicht erkannt werden, wenn es bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen unterschiedliche Lichtwellenlängen hatte. A: Die Absorbtion wird hier als die Zahl der von einem Kegel pro Sekunde eingefangenen Fotonen ermittelt. Bei vielen Tieren, Vögeln, Echsen, Wasserschildkröten und Fischen befinden sich in den Netzhäuten Empfänger, die ebenfalls durch Strahlung mit einer Lichtwellenlänge von weniger als 400 Nanometern - also durch ultraviolette Strahlung - irritiert werden.

In den 1950er Jahren hat Karl von Frisch erkannt, dass UV-Licht von der Biene und den Menschen als Farbstoff wahrgenommen wird. Durch den vierten Zapfentyp, der sein Maximum an Absorption in UV (UV) oder Veilchen (V) hat, können gewisse Tierarten wie einige Schadinsekten, fast alle Fischarten (Goldfische), Reptilien, australische primitive Säugetiere und Vogelarten mehr als der Mensch ausmachen.

Studien am Budgerigar (Melapsittacus undulatus) haben gezeigt, dass der Mensch nicht nur die Farbe wahrnimmt, die ihn auszeichnet, sondern auch Gemische mit unterschiedlichen UV-Anteilen. Beispielsweise unterscheiden Vögel je nach UV-Anteil eines Blaus unterschiedliche Farbtöne, wobei nur eine vom Menschen wahrgenommen werden kann.

Das ist sehr von der weiteren Bearbeitung der Kegelreaktionen in Retina und Hirn abhÃ?ngig und kann nur durch Verhaltensversuche erforscht werden. Obwohl die neuronale Art und Weise der Farbinformationsverarbeitung beim Menschen prinzipiell bekannt ist, hängen die Entwicklung des Farbbewusstseins - vergleichbar mit der Entwicklung des Farbbewusstseins über andere Sachen - von vielen anderen, oft nicht bekannten Einflussfaktoren ab.

"Harald Küppers[33]) Die Namensgebung der Farbtöne und die Aufteilung des Farbenspektrums in Farbtongruppen zeigen, dass es auf dieser Wahrnehmungsebene Kulturunterschiede und damit von Lernprozessen geprägte Differenzen gibt. Empedocles sieht Weiss und Schwarz als Farbgebung. In seiner Arbeit De sensu ("On the Senses") gleicht Aristoteles die Leuchtkraft der Raumluft mit der Körperfarbe Weiss, Finsternis korrespondiert mit der Schwarzfarbe.

Er geht also davon aus, dass es sich bei den Farbtönen um unterschiedliche Gemische aus Weiss und Schwarz handelt. Diesen Ideen folgend wurden die Farbtöne bis ins XVII. Jh. nach einer Helligkeits-Skala angeordnet: Weiss - Geld - Rot -Schwarz - Blau. Wird heute eine bestimmte Färbung durch Tönung, Farbsättigung und Leuchtkraft bestimmt, so wurde der Ton bis dahin nur durch die Leuchtkraft bestimmt.

Natur 373, 425-427, February 2nd, 1995; doi:10.1038/373425a0. Georges Roque: Helligkeit und Ausstrahlung. Die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft-Special 2004, Ausgabe 5: Colour, S. 10 ff.

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