Feuer gegen Wasser

Brand gegen Wasser

Das Feuer erlischt, wenn der brennende Stoff unter seine Zündtemperatur abgekühlt wird. Der mit Abstand beste Kühleffekt bei der Brandbekämpfung wird durch den Einsatz von Löschwasser oder Leitungswasser erreicht. Die Badegäste hier in Le Lavandou haben den Strand wegen des nahenden Feuers verlassen. Was ist die Löschwirkung von Wasser? Verlöscht Wasser, weil es "nass" ist?

Vorbereitet gegen Wasser nach dem Brand

Hohenhammer - Nach dem Feuer in Unterermarbach ist das Wohnhaus zurzeit nicht bewohnbar. Zur Vermeidung von Feuer- und Wasserschäden hat das THW die Decke abgedichtet. Um das Wasser nicht nach dem Feuer zu bekommen: Die Feuerwehr von Hohenammer, SCHLIPS und ALERSHAUSEN war am Sonnabend in Unterermarbach im Dienst, um den Dachstuhlbrand zu beseitigen (wir berichteten).

Um 11.15 Uhr wurde auch der technische Berater des Technisches Hilfswerkes (THW) Frising hinzugezogen, da das Haus durch den geschädigten Fachwerkträger nicht mehr witterungsbeständig war. Wenig später zogen 15 Einsatztruppen des THW Freiburg mit Ausrüstungsfahrzeugen, Führungsfahrzeugen, Zugtruppen, Lastwagen und Muldenkippern aus. Gerüst- und Holzwerkstoffe sowie Spezialgeräte für Stützeinsätze werden beim THW in Fertigpackungen aufbewahrt und können mit geringem Kraftaufwand mit Gabelstaplern auf die Transportwagen verladen werden.

Gleichzeitig erkundeten die örtlichen Rettungsdienste den beschädigten Bereich und installierten eine Absturzsicherungsanlage für die Dacharbeiten. Der offene Fachwerkträger wurde mit einer Großflächenplane gedeckt und mit zusätzlichen Holzleisten gegen Wegfliegen abgesichert. Doch trotz des dicken Daches ist das Gebäude heute unbewohnbar: wegen der Brand- und Rauchschäden, wie Hohenkammer' FFW-Kommandant Friedrich Löuginger meldet.

Bei Feuer gegen Wasser | Swalmstadt

Ein 53jaehriger Mann und seine 53jaehrige Ehefrau, die jetzt in den Kreis Marburg-Biedenkopf gezogen sind, wollten offenbar Wasser mit Feuer bekaempfen. Zur Tatzeit lebten die Beschuldigten mit ihren Kinder in einem Holzhaus im Bezirk Siegenhain. Während des Kurzprozesses stellte sich raus, dass das Ehepaar bereits mehrfach diverse Versicherungsansprüche für einen Wasserschaden abgeschlossen hatte.

Wenn ein defektes Heizsystem im MÃ??rz 2013 wahrscheinlich einen weiteren groÃ?en Wasser-Schaden im GebÃ?ude verursachte, hatten die Hausbesitzer wenig Aussicht, den Schaden zu Ã?bernehmen. Die Staatsanwaltschaft warf ihnen in dieser Lage vor, das Wohnhaus in Brand zu setzen, um den Wasser-Schaden als Feuerschaden zu erklären.

Das Ehepaar forderte von der Versicherungsgesellschaft 35.000 EUR. Nach der Anklage haben die beiden Hausbesitzer zwei Orte im Hause angezündet. Auch die alarmierende Werkfeuerwehr hat das Feuer zügig gelöscht, wahrscheinlich auch die undichte Heizung entdeckt und den Ball ins Rollen gebracht. Die Ermittler der Bundespolizei gaben sehr bald der Brandursache für den Brandausbruch gegen Mittag die Schuld.

Die beiden Beklagten leugneten das Verbrechen, doch der Ankläger hielt es für einen eindeutigen Betrugsfall. "Dass es sich um Brandanschläge handelt, ist sicher", sagte der Gerichtsvorsitzende gleich zu Anfang und rief das Ehepaar zu einem Beichten auf. Die Angeklagte und ihre beiden Rechtsanwälte kehrten nach fast einer knappen halben Stunde in den Gerichtssaal zurück.

"Wir hatten lange und manchmal heftige Diskussionen", erklärt der Rechtsanwalt des Manns. "Die strafrechtliche Befugnis eines Laiengerichts ist nicht ausreichend ", erläuterte der Gerichtspräsident angesichts des Sachverhalts und entschied, dass das Landgericht im Fall einer Urteilsverkündung aufgrund des zu erwarteten Strafmaßes nicht zuständig sei.

Schließlich machte der Schiedsrichter einen weiteren Versuch: "Stell dir vor, du kommst mit einem Erlass raus", er wollte in das Bewusstsein der beiden Beklagten sprechen - aber auch dieser letztgenannte Aufruf sprang wie Wasser von dem Paar ab.

Auch interessant

Mehr zum Thema