Findet Dori der Film

Hat Dori den Film gefunden?

Schauplätze und Fotos von Findet Dorie. Die Fantasy-Verfilmung ist bis heute einer der größten Flops von Disney. Der neue Trailer zum Film sorgt ausgerechnet für Aufsehen. Alles begann vor zwanzig Jahren: "Toy Story" von Pixar war der erste computeranimierte Zeichentrickfilm, der die Massen begeisterte. Das ist kein Wunder, denn sie hat in dem kleinen Clownfisch Nemo und seinem Vater Marlin tolle Freunde gefunden.

Filmkritik: "Finding Dory", die Fortsetzung von "Finding Nemo".

Mit " Findet Dorie " bekommt "Findet Nemo", einer der größten Erfolg des Trickfilmstudios Pixel, 13 Jahre nach seiner Veröffentlichung eine Nachfolgeversion. Kaum ein Grund, sich nicht auf eine Pixar-Fortsetzung zu freuen: "Toy-Story 2 " (1999) und "Toy-Story 3" (2010) werden von vielen als Verbesserung gegenüber dem Vorbild gesehen, und "Monsters University" (2013) ist ein Paradebeispiel für einen anregenden Vorläufer.

Dementsprechend gering sollte die Verwunderung sein, wenn man bemerkt, wie gut "Finding Dory" ist - trotz jener Stimme, die immer hartnäckig versucht, Sequel zu deklarieren, denen es im Allgemeinen an Liebe und Phantasie mangelt. Die Clownfische des Marlins (Originalstimme: Albrecht Brooks) schwammen damals mit vergesslichem Tang Dorie ( "Ellen DeGeneres") über den Atlantik, um seinen kleinen Jungen aus einem Fischaquarium zu erretten.

Dorie wohnt jetzt im geschützten Riff mit den beiden Mädchen zusammen, die ihr bei den alltäglichen Problemen, die ihre Gedächtnisschwund mit sich bringen, behilflich sind. Aber ein plötzliches Gedächtnis lässt Dorie zu einem kalifornischen Institut gehen, wo sie ihre verlorenen Mütter findet. Der aufregendste Charakter aus "Findet Nemo" stand im Mittelpunkt der Nachfolge.

"Findet Dory" passt perfekt zu seinem Vorgänger: Während Dorie anfangs vor allem ein Laufgag war, gewinnt er hier - auch dank der hervorragenden Exzellenz von Éllen DeGenères - mehr Eigenständigkeit und ein größeres Selbstverständnis. Mit herzerweichenden Augenblicken und herrlich lustigen Interludes ist "Finding Dory" eine hervorragende, durchaus gerechtfertigte Fortsetzung.

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Finde Dory (Andrew Stanton)

Das gilt natürlich auch für Findet Dorie. Bildnachweis: 2016 Disneyâ¢Pixar. Auf den Film. Die etwas bemüht Arbeitstitel treffen die eigentlichen Handlungen nur rudimentär (vor allem in der deutschsprachigen Version), denn selbst wenn sie sich auf die Suche nach dem verlorenen Dorie macht, will sie vor allem ihre eigenen Verwandten wiederfinden, an die sie sich in einigen schönen Augenblicken dieses Mal trotz ihrer bemüht erinnert.

Dorie findet sich selbst (und ihre Wurzeln) ist das angemessenere Äquivalent des Titel - aber dann nur in progressiver Form und nicht als imperativer Plural. 2. Es ist schon recht schlau, dass man Dorie am Anfang des Filmes (wie früher Nemo) als Fischkinder kennenlernt, dessen Mutter mit ihrer mentalen Beeinträchtigung auf kämpfen steht, aber trotz seiner Vergesslichkeit sein Mutterkind mit Begeisterung liebt (so wie er auch seinen Sohnkopf mit der" verkrüppelten"-Flosse liebt).

Es ist eine tolle Idee, aber es ist sehr erfolgreich, wie man die beiden aus einer anderen Sicht kennen lernen kann. Bildnachweis: 2016 Disneyâ¢Pixar. Bei der Suche nach Dorie verläuft dann mit den für Folgen typische Repetitionen und Permutierungen, aber die aktuelle Dory-Geschichte, die etwas mit Traumabewältigung oder der Erinnerungshilfe von Christofor Nolan zu tun hat, bricht doch etwas aus dem gegebenen Corsett aus (und diese Immobilie knüpft an die Pixar-Sequels an, die trotz all meines Nörgelns immer noch besser sind als andere handelsübliche Sequels).

Viel klarer als Findet Finde Dorie über wirkt der Witz (wenn man den ganzen Schmerz der Trennung ein wenig versteckt). Wenigstens ein gewichtiger Beweggrund, warum man den Film im Film anschauen sollte (nach dem Kauf einer CD kann man dann später mit dem Pauseknopf drücken, um festzustellen, ob man jemals eine echte Möglichkeit hatte, ihn zu finden).

Bildnachweis: 2016 Disneyâ¢Pixar. Dass ich Findet Femo immer auf das Etwas überschätzteren Pixelfilmen gezählt habe, muss ich gestehen, denn die pure "Schönheit" des Veranstaltungsortes umreißt mich in Filmen nicht wie andere. Findet man Dorie, geht es auch um ein (fiktives) Meereslebewesen-Institut mit seinen edlen und allitativen Zielsetzungen Rettung, Rehabilitierung und Befreiung - und obwohl die meisten Charaktere im Film beschäftigt, aquarium und Wände zum Entkommen sind ("There are not wand-in-the-Ocean "), wird alles wie ein superfantastischer glücklicher Ort präsentiert und ich hatte die Internetpräsenz auf Gefühl, die Kritik wurde hier ziemlich gestrichen.

Nur Meereslebewesen wie z. B. die Dorie und Neemo wohnen hier stillschweigend, die keinerlei Handicaps haben: der kurz-sichtige Walkhai Desinja oder der Weißwalhai Weißer Hai, dessen Tiefenmesser - Fähigkeiten scheinbar nicht mehr funktioniert. Aber dann gibt es zum Beispiel die Szenerie in einem "Touchpool", mit der die Tiere im gleichen Maße traurig gemacht werden (die Szenerie ist geistreich produziert, also verdrängen die meisten Zuschauer) wie das Spielzeug in der Horrorwerkstatt von Gilbert P. R. Sid (Toy Story) oder in durchgeschüttelten, achtjährigen fische in der Zunft der Zahnärztin nicht der Darla in der Suche nach Nemo.

Vielfach nur unangebracht und seltsam heruntergespielt. Die Devise "You can do whatever you put your mind to, Dory" gilt in diesem Zusammenhang bereits als etwas unangemessener als "pädagogisch grenzwertig". Bildnachweis: 2016 Disneyâ¢Pixar. Für das Thema "Liebevolle Mütter und pflegebedürftige Kinder" ist die Findet einfach auf realitätsfremd.

In" Wall-E" hat Direktor Manfred H. W. Stanton bereits mit so großen Action-Sequenzen gearbeitet, die zwar kurzweilig sein sollten, aber von jedem Gründen (wahrscheinlich weil ich oft genug Fisch filetieren geguckt habe) hat diese Filmpassage den Gesamterscheinung satt abgerissen.

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