Findet Dorie Poster

Dorie-Poster finden

Vom " Findet Nemo " zum " Findet Dorie ": Das große Schwimmen. Ihr Lieblingsposter als Wallpaper auf Ihrem Smartphone. Nach der erfolgreichen Rettung des kleinen Nemo im ersten Film lebt Dorie nun zusammen mit Nemo und seinem Vater Marlin als quasi kleine Familie im Korallenriff, bis sie eines Tages vor der Frage steht, wo ihre eigene Familie eigentlich ist. Leider dauert es noch einige Monate bis September, denn erst dann kommt "Finding Dorie" in die deutschen Kinos. Begleiten Sie Dorie und ihre Freunde auf dem größten Abenteuer ihres Lebens.

Finde Dorie-Trailer mit Poster - sie bleibt schwimmen....

Nach dem Plakat kommt nun der Anhänger und was soll man dazu bemerken, die Trick-Künstler bei uns wissen weiter. Genauso wie Findet Dorie 2003 einen großen Sprung nach vorne in der Tricktechnologie gemacht hat, wird Findet Dorie wahrscheinlich auch wieder für aufregende Unterwasser-Szenen verantwortlich sein. Wir sind schon gespannt auf die englische Version, die noch einmal gerne mal Dorie als Dorie hinter dem Mikrofon haben wird.

Aber jetzt geht's los, oder um den Herzog in Walsh zu zitieren: "Duuuuuuuuuoooaaaaaaa ist der Traiiiiillllaaaar": Wo ist Dorie jetzt, wo ist er wieder gefunden worden? Der Startschuss für eine Finding Nemo-Sequel, die in der Folge Finding Dorie wurde. Auf dem ersten Teaserposter wird viel erklärt: Dorie schwamm immer wieder.

Und wer sich noch an den Original-Film erinnerte, wird wahrscheinlich gleich die Aussage auf dem Plakat wiedererkennen. Gemeinsam mit ihren Clownfischfreunden und -freundinnen sucht sie nach ihrer Verwandtschaft, nach Lösungen für ihre Vergangenheit: Was kann sie sich errinern?

Finding Dorie kommt am 29. 9. 2016 in unsere Kino, Finding Nemo-Macher André H. M. H. L. Stanton läßt sich dieses Mal von Angela Merkel aushelfen.

Finde Dory

In Anbetracht der Tatsache, dass "Findet Nemo" vielleicht der beliebteste Spielfilm im ganzen Pixelpantheon ist, ist es tatsächlich recht verwunderlich, dass es bis jetzt dauerte, bis eine Folge daraus entstanden ist, denn die Animationsgenies aus Amerika in Kalifornien haben sich vor einigen Jahren endlich den Marktgesetzen unterworfen und begannen, Sequel (oder ein Prequel) nicht nur für ihr ursprüngliches Meisterstück "Toy Story", sondern auch für andere Filme zu fertigen.

Vielleicht war es deshalb der außerordentliche Stellenwert von "Nemo", der die Pixar-Bosse eine Zeit lang über die Folge zögerten - wollte man diese geheiligte Katze wirklich wieder anrühren? Sie haben sich letztendlich für "Ja" entschieden, und aus wirtschaftlicher Sicht hat es sich mehr als gelohnt: Die Folge brachte am ersten Wochende in den Vereinigten Staaten über 135 Mio. USD ein und verließ schliesslich das amerikanische Kino mit knapp 480 Mio. USD, was ihn zum gelungensten Kinofilm des Jahrs macht (wenn nichts Ungewöhnliches mehr passiert).

Dennoch ist nicht davon auszugehen, dass " Finding Dorie " langfristig einen so starken Stellenwert in den Köpfen der Betrachter einnehmen wird wie sein Vorläufer. Jedenfalls war es eine weise Wahl des Pixar-Teams, den neuen Spielfilm noch mehr auf Dorie zu fokussieren und sie in den Mittelpunkt der Geschichte zu stellen, denn der optimistische Grundfisch mit dem verlorenen kurzfristigen Gedächtnis ist eine der populärsten und wohl auch raffiniertesten Charakter-Kreationen, die das Pixar-Universum bisher produziert hat.

Nachdem der kleine Dorie im ersten Teil des Films erfolgreich gerettet wurde, wohnt sie nun zusammen mit ihm und seinem Familienvater als quasikleine Rifffamilie im Riff, bis sie eines Morgens mit der Fragestellung konfrontiert wird, wo ihre eigene Gastfamilie ist. Die Andeutung einiger auftauchender Gedächtnisse, die sich in den Weiten des tatsächlich vergessenen Hirns von Dory niedergelassen haben, geben ihr auch einige unbestimmte Anhaltspunkte, wo sie ihre eigenen Verwandten findet, und so machten wir uns den ganzen Weg zur kalifornischen Pazifik-Küste auf, um Dorys Verwandte zu suchen.

War es im ersten Teil der abenteuerlichen Fahrt von Marlin und Dory vom Großen Barriere-Riff nach Australien beinahe der ganze Spielfilm, so ist die x-mal so lange Distanz über den ganzen pazifischen Raum nicht mehr lang, dank dem aktuellen Expresszug und den wohlbekannten Schildkrötenfreunden aus Teil eins, wird der Atlantik in einer Minute gedreht und wir befinden uns verhältnismäßig rasch am tatsächlichen Standort: dem "MarineLifeInstitut", einer Mixtur aus Forschungs- und Tierrettungsanlage und Zoosee.

Dorie denkt, dass sie ihre Mutter oder ihren Vater findet und macht einige neue Bekanntschaften, um ihr bei ihrer Aufgabe zu assistieren, während die beiden Dorie wiederfinden. "Finding Dorie" gibt über die ganze Dauer des Films ein wütendes Tempo vor, sobald eine Gefahr durch eine Actionsequenz überwunden ist, kommt die folgende, und auf ihren beiden Storylines hüpft der Spielfilm wie seine Hauptdarsteller von einem zum anderen.

Auf die gewohnte, beliebte Pixar-Manier wird der Spielfilm von einer ganzen Serie großer Charakterkreationen durchzogen, die den Spaß und die Witze auf dem üblichen hohen Pixar-Niveau mit ihren unkonventionellen Figuren beibehalten. Auf die gewohnte Art und Weise entfaltet das Pixar-Team seine üblichen Kräfte, zu denen neben großer Plotkonstruktion und tollen Geschichten- und Figurenkreationen auch ein herzzerreißender Historienkern zählt - wer hier nicht schon nach den ersten beiden Minuten des Films, in dem wir Dorie als Fischkleinkind mit ihren beiden Vätern kennen lernen, muss ein steinernes Herz haben.

Weil Dorie oder auch nur ein paar Minuten von einer drohenden Folge zur anderen gejagt werden, so dass der Effekt allein durch die Menschenmenge geht. Dabei werden unüberwindbare Hürden so schnell genommen, dass das große Drama beim Betrachten schnell verschwindet und die "Oh Gott, sie kommen nie wieder heraus!

Vielmehr drängt sich " Finding Dorie " auf, noch eine Schaufel darauf zu legen, so dass die Spannungs- und Erregungskurve trotz des schnell absolvierten Hindernisparcours weiter bis zum Ende aufzeigt. Warum der Kinofilm letztendlich in einem Schaukampf kulminiert, der dank der 3D-Optik zwar ein wirklich riesiges Schauspiel ist, aber andererseits nur ganz übertriebenen Unsinn, bei dem man den Kopf ziemlich unglaublich vergnügt darüber rüttelt, was einem noch gereicht wird, als sich ganz verkrampft und fiebrig in die Armlehnen des Kinostuhls zu kratzen.

Durch seine enorme Geschwindigkeit verbirgt der Spielfilm auch die fehlende emotionale Tiefgang, die sonst für das Handeln von Pixel auf der eigentlichen Ebene seines Können kennzeichnend ist. Ein Grund dafür ist, dass die beiden ihren eigenen Gefühlsbogen auf ihrer Handlungsstrecke nicht wirklich durchgehen und nichts anderes tun, als nach Dorie zu schauen, und mit Dorie kann sich der Lichtbogen nicht wirklich vorwärts bewegen, solange die Fragestellung, ob sie ihre eigenen Mütter findet (oder ob es überhaupt noch Mütter gibt), nicht geklärt ist, was natürlich nur verhältnismäßig kurz vor dem Ende geschieht.

Dennoch gelingt es "Finding Dorie", einen lobenswerten Untertext zu platzieren. Gerade am Beginn und am Ende des Filmes wird klar, dass es sich hierbei um eine Story darüber handelt, wie es ist, ein geistesgestörtes Baby zu erziehen. Dass man sich ab und zu anstrengt und hoffnungslos darüber nachdenkt, wie man seine eigenen Lösungsansätze und Alltagsstrategien findet, und wie man darauf bauen muss, dass das Kleinkind trotz seiner Behinderung in der ganzen Welt zurechtkommt.

Mit diesem Sequel ist es uns nicht geglückt, aber "Finding Dorie" nimmt mindestens einen guten dritten Rang unter den Pixar-Folgen ein (hinter den beiden unerreichten "Toy Story"-Folgen) und sorgt für perfekte, familienfreundliche Kinounterhaltung mit in jedem Fall sehr hohen Spiel- und Spektakelwerten.

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