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Woraus besteht ein Golfball? Bei den Golfbällen werden verschiedene Materialien verwendet. Was ist der beste Golfball im Herbst und Winter? Mit dem Ballpicker wird das Sammeln von Golfbällen auf Golfplätzen automatisiert. Die Golfbälle sind USGA- und R&A-konform.

Golfschläger - Schnelligkeit, Gewichte, Durchmesser, Abfüllungen >

Woraus ist ein Golfball hergestellt? Eine kleine Einkaufsanleitung findet sich in Kapitel 3 über Golfballmaterial. Die Grösse und der Zustand eines Golfballs sind in den amtlichen Regeln für den Golfsport weitgehend spezifiziert. Oftmals sind die Bälle der einzelnen Anbieter in der Zahl der sogenannten Grübchen, den kleinen "Dellen", die sich über den ganzen Golfball verteilen, unterschiedlich.

Beim Anordnen dieser Grübchen versucht der Produzent, die Bahn des Golfballes so gut wie möglich zu ordnen. Für Golfer ist vor allem die Zahl der Hülsen wichtig: siehe Kapitel "Das Golfball-Material - die Golfball-Füllung" weiter hinten. Der erste Golfball, der mit dem heute vergleichbaren Golfball verglichen werden kann, hatte eine reine ebene Oberfläche.

Das hat sich erst geändert, als festgestellt wurde, dass Kerben oder gar Beulen nicht nur dafür gesorgt haben, dass die Kugeln weiter fliegen (aufgrund der besseren Luftströmung um den Ball), sondern auch, dass die Bahn gleichmäßiger wurde. So landen die Kugeln öfter dort, wo die Teilnehmer eigentlich die Kugeln spielen wollten.

Das Golfregelwerk schreibt vor, dass ein Golfball einen Mindestdurchmesser von 42,67mm hat. Größere Kugeln würden die Flugeigenschaft zu sehr beeinträchtigen und unter bestimmten Bedingungen dazu führen, dass die Kugeln zu weit weggeflogen werden. Auch in punkto Körpergewicht sind die Regeln klar: Ein Golfball darf maximal 45,93 g aufwiegen.

Unter gewissen Voraussetzungen würde ein erhöhtes Eigengewicht dazu beitragen, dass die Bälle noch weiter als die von den Golfvereinen vorgegebene Flugdistanz geflogen werden. Wie schnell ein Golfball ist, richtet sich nach dem Golfclub (nicht zu vergessen die Art des Golfschlägers ), dem Golfball (oder seinen Flugeigenschaften) und natürlich dem Mitspieler.

Unmittelbar nach dem Tee hat ein Golfball die größte Ausbeute. Das Golfballmaterial - die "Golfballfüllung" Die Hülsen der aktuellen Bälle ( "Golfballfüllungen") setzen sich aus unterschiedlichen Hartgummikernen zusammen, die von einer besonders festen Kunststoffhülle umhüllt sind. Wichtigstes Differenzierungsmerkmal für Golfballkäufer ist zur Zeit die Aderzahl.

Die Kugeln haben einen, zwei, drei und vier Kerne. Golfschläger mit einem einzelnen Ball sind oft auf der Übungswiese zu finden. Sie sind besonders robust und haltbar, aber auch nicht sehr weit fliegend. Das Kernstück oder die Golfballfüllung deformiert sich während des Schlages so stark, dass viel Kraftverlust auftritt.

Bei den meisten Anfängern wird auf zwei Kerne zurückgegriffen, da hier das Preis-Leistungs-Verhältnis für Neueinsteiger richtig ist. Diese Kugeln sind wesentlich weiter als die mononuklearen Kugeln und trotzdem verhältnismäßig ausdauernd. Diese Kugeln können längere Distanzen als Single-Core-Kugeln haben. Die für den fortgeschrittenen Spieler so wichtige Rückkopplung der Kugeln auf einen Schlaganfall ist für diese Kugeln recht niedrig, für den hohen Handicap-Golfer nicht so ausschlaggebend.

Bei Golfbällen mit drei Kernbereichen sind oft zwei Hartkerne von einer schmalen, weiche Hülle umhüllt. Durch diese drei Lagen im Ballinneren fühlt sich der Golfball beim Schlagen etwas sanfter an und gibt ein besseres Feedback. Erfahrene Golfspieler können mit einem Dreikern-Ball auch wesentlich mehr Spinning produzieren.

Unglücklicherweise ist der Unterschiede zu den Ein- und Zweikernbällen auch im Kaufpreis ersichtlich. Kugeln mit vier Kerne sind beinahe ein kleines bisschen High-Tech im Innern. Kauftipp: Vierkernbälle sind nicht nur für den ambitionierten Amateur und Profi wegen ihres Preises: Die Kugeln sind extrem soft und daher nicht ganz einfach zu erspielen.

Auch die Strapazierfähigkeit der Bälle ist mehr als mäßig. Neue oder benutzte Bälle? Der Verschleiß von Bällen ist meist begrenzt - zumal die Bälle kaum einen Golfspieler durch die ganze "Golferkarriere" hindurchführen. Allerdings sind Gebrauchtgolfbälle nur eingeschränkt zu empfehlen, da die tatsächliche Abnutzung eines Balls von aussen meist nicht sichtbar ist.

Einen brandneuen Golfball gibt es bereits für weit unter einem Cent. Es ist nicht möglich, den genauen Zeitpunkt des ersten Treffers zu bestimmen. Es gibt erste Aufzeichnungen über einen Golfball aus dem ausgehenden sechzehnten Jh., aber man kann davon ausgehen, dass die Golfgeschichte viel weiter zurück reicht.

Die erste Erwähnung stammt von einem Schottenbogenmacher im Jahre 1603, nachdem der Bogenbauer Holzkugeln für den Schottenkönig hergestellt hatte. Die " Feathery Golfball " hat ihren Name von der Füllung: Der Lederbezug wurde mit unterschiedlichen Gänse- und Hähnchenfedern befüllt, nachdem sich die Schurwolle von unterschiedlichen Tierarten und Rosshaaren als nicht sehr widerstandsfähig erwies.

Lange Zeit war der "Feathery Golfball" das Mass aller Dinge: Vom vierzehnten bis zur Jahrhundertmitte des neunzehnten Lebensjahrhunderts war dieser Balltyp am meisten verbreite. Mit dem Eintritt von Gummi in die Industrieländer begann die lange Zeit des " Feathery Golf Ball ": Der Gutty Golfball, der seinen Name der "Gutty Percha" hat.

Außerdem war der Darmball der erste industrielle Golfball. Die Guttybälle haben nach einer bestimmten Spielzeit oft Kerben und Einbuchtungen. Den Weg für den Brombeerball ebneten wir. Die gleichmäßige Verteilung der Grübchen auf der Spielfläche, die an eine Blackberry erinnern, ist der Name des Golfballs Brombeer.

Auch die Kugeln wurden aus Gummi und nach dem Giessen in der Form mit einem Brombeermuster ausgestattet. Vor den heutigen Golfschlägern waren die Mesh-Golfbälle, die um 1910 in England und Schottland im großen Stil produziert wurden, die Vorrunde. Diese Kugeln waren auch aus Gummi im Inneren und wurden mit einem Gitter bedeckt, das den Kugeln mehr Halt während des Flugs und eine noch höhere Haltbarkeit gab.

In den darauffolgenden Dekaden wurden Mesh-Golfbälle mit unterschiedlichen Motiven produziert und auf den Markt eingeführt (z.B. der Gewehrkugel, dessen Form an den Gewehrlauf erinnert). Der Wettbewerb um die beste Golfkugel hatte angefangen und geht bis heute weiter. Schon in den frühen Tagen der Industriegolfballproduktion waren die Produzenten so farbenfroh, dass sich Golfverbände gezwungen fühlten, für den Golfball ein einheitliches Regelwerk durchzusetzen.

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