Hamburg Olympische Spiele

Olympische Spiele Hamburg

Sie sollten ohnehin nachhaltig, sozialverträglich und kostengünstig sein: Die Olympischen Sommerspiele in Hamburg. Urabstimmung in der Stadt Hamburg. Was verbirgt sich hinter Hamburgs Olympiabewerbung? Erfahren Sie mehr über Ausschreibungen für Olympia-Projekte in Japan und Ihre Chancen als Anbieter. Die Olympischen Spiele an der Elbe - das sieht zwar toll aus.

Anwendung: Warum lässt Olympic 2024 Hamburg immer noch nicht los?

Am Ende des Jahres 2015 stimmte das Team aus Hamburg gegen die Austragung der Spiele 2024, aber das Bewerbungsverfahren ist noch nicht zu Ende. Tatsächlich wollte der ehemalige Leiter der Olympischen Anwendungsgesellschaft Hamburg, Nicolas Hill, in diesen Tagen im Flugzeug nach Río Platz nehmen und die IOC-Funktionäre in den kommenden zwei Wochen streicheln und sie von der Kompaktheit und Nachhaltigkeit der Spiele 2024 in der Nachwuchsmetropole Hamburg am Rand der Wettbewerbe begeistern.

Der Schluss der Sache ist bekannt, die Hamburgischen Staatsbürger hatten andere Dinge im Kopf. Also setzt sich Hügel jetzt in das Sportbüro und liquidiert die letzte Spur des olympischen Traumes. Dennoch muss man zugeben, dass die Hamburgers bereits am 29. 11. 2015 Nein zu den Partien gesagt haben. Die Olympischen Spiele in Hamburg werden im Jahr 2017 endlich vorbei sein.

Im Wahlkampf im vergangenen Jahr strömten 25 Beschäftigte durch die zweite Etage des Unilever-Gebäudes in der Hafen-City, der ehemaligen Befehlszentrale der Olympiabewerbung. Nun ist natürlich alles viel kleiner, neben dem ehemaligen Finanzchef ist auch noch der ehemalige Chef an Board, ein Büro ist nicht mehr nötig.

In der Vergangenheit hat er sich von einer Idee verabschiedet, jetzt geht es darum, die Abschlüsse akribisch aufzustellen, die letzten Meldungen mit den verschiedenen Aktionären zu koordinieren und den Aufsichtsräten Entlastung zu erteilen. Auch Münchens Kandidatur für die Olympischen Spiele 2018 ist gescheitert - und erst jetzt sind die Sanierungsarbeiten dort zu Ende. Das, was am Ende des Tages in Hamburg bleibt:

Letztendlich kostete allein der Olympiatraum rund 12,6 Mio. EUR, allein die Hansestadt muss 80 prozentig zahlen, die Volkswirtschaft trug 2,4 Mio. EUR bei. Die Auditoren und Kontrolleure überprüfen also, und bisweilen wundert sich Nicolas Hügel immer noch, was im vergangenen Monat schief gelaufen ist.

"Ich denke, es gab unterschiedliche Beweggründe für die olympischen Wähler." Der Bügel, der alles verband, war Skepsis", sagt er. "Aber wir müssen auch selberkritisch sagen: "Es ist uns nicht gelungen, unsere Argumentation in die allgemeine Öffentlichkeit zu tragen", sagt er. Am Samstag starten nun die Wettbewerbe in Brasilien, "Spiele einer ganz anderen Größenordnung, mit einer Serie von Schwierigkeiten, die es in Hamburg so nicht gab ", sagt er.

Dennoch will sich die Hansestadt Hamburg in Brazilien zeigen: Innenminister Andi Gross und Landessportrat Dr. med. Christoph Holzstein fahren für die zweite Augustwoche nach Río, vom 15. bis 22. August besucht auch Landessportrat Dr. Holstein die Paralympics im September. "Es geht um Anerkennung für die Sportler, mit denen wir seit langem eng und gut zusammenarbeiten", sagt Dr. med. Christoph Holstein zum Ausflug.

Sie wollen auch den Claim der Hansestadt Hamburg als internationaler Sportort unterstreichen. Auch der Misserfolg in Hamburg wird ab kommenden Monat naturwissenschaftlich behandelt. Auf dem Hamburgischen Fachkongress für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik debattieren Fachleute über die Themen des Sports und der Stadtentwicklung: Welche Vorhaben aus der Anwendung Hamburg können noch umgesetzt werden? Welchen Stellenwert hat die Beteiligung an großen Projekten?

Studenten und Hochschulabsolventen können ihre Abschlussarbeiten und Projekte ab dem kommenden Monat abgeben, und die Tagung selbst wird in der Hochschule für die Zukunft am 13. August in der Hafenkultur stattfinden. Die Olympiade wird Hamburg immer noch nicht loslassen.

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