Hamster im Winter

Der Hamster im Winter

Ich hatte den ganzen Sommer über meine Hamster draußen. Die letzten deutschen Feldhamster ziehen sich im Herbst in ihre Höhlen tief unter der Erde zurück. Die Goldhamster stammen aus dem heißen und trockenen Syrien. In seiner Heimat ist es im Sommer tagsüber sehr warm, nachts kühlt es ab und im Winter wird es sehr kalt. Ein Wildhamster, der sich an sehr niedrige Temperaturen und Nahrungsmangel im Winter anpassen muss, überwintert.

Hamster-Konservierung im Winter und Winter

Zwerg Hamster in der Regel nicht überwintern, im Unterschied zu goldenen Hamstern. Weil Hamster ein reines Haustier sind und nicht im Freiland gezüchtet werden sollten, geraten auch die als Haustiere gehaltenen goldenen Hamster nicht in den Ruhezustand, sondern sind das ganze Jahr über tätig. Die Raumtemperatur im Raum, in dem sich das Hamster-Gehäuse befindet, sollte ständig über 16°C liegen, da sonst auch häusliche goldene Hamster ihre Körperfunktion allmählich reduzieren und in einen lebensbedrohlichen Überwinterungszustand geraten können.

Wenn Sie Ihren goldenen Hamster nach einem unvorhergesehenen kalten Zeitraum in Ihrem Haus angeblich verstorben im Netz finden, sollten Sie ihn aufwärmen, bevor Sie das Haustier begraben.

Im Winter tickt der Hamster nicht mehr.

Wenigstens wenn sie einschlafen, stoppt die interne Uhr der Hamster. Welche Faktoren den Ruhezustand auslösen oder regulieren, ist nicht bekannt. Das Aufwachen der Versuchstiere könnte von den physischen Konsequenzen des Schlafs abhängig sein - Änderungen im Hirn ähneln Alzheimer-Patienten. Acker-Hamster schalten ihre interne Uhr während des Winterschlafs aus. Untersucht wurde die AktivitÃ?t der Uhrengene in einem Hamster, mit denen das Hirn beispielsweise die Bildung des Melatonins im 24-Stunden-Rhythmus gesteuert wird.

Beim Überwintern von Hamburgern fehlten die normalen Tagesrhythmen der Erbsubstanz. Für den Zoologen widerlegt die Untersuchung die Vermutung, dass die interne Uhr auch die zeitlichen Abläufe während des Winterschlafs der Lebewesen steuert. Dabei wurden 40 Hamster in unterschiedlichen Winterschlafphasen abgetötet und nach der Gen-Expression im Unterleib akkumuliert.

Sie, die "Suprachiasmatischen Kerne", bilden die interne Uhr. Während des Winterschlafs zeigten die vier Gene keine Unterschiede in der Tagesaktivität. "Dieses Resultat ist sehr erstaunlich, denn der Ruhezustand ist ein sehr genau geplanter Prozess", betont der Zoologe. Im Frühling sollten die Haustiere wissen, wann sie aufwachen müssen.

Welche Faktoren den Ruhezustand auslösen und regulieren, bleibt unklar. Es ist möglich, dass das Wachwerden nicht aktiviert wird, sondern durch physische Konsequenzen des Winterschlafes auslöst. Die Hamster müssen daher sowieso alle drei bis vier Tage ihre Temperatur ausgleichen. Das Gehirn verändert sich während des Winterschlafes ähnlich wie bei Alzheimer-Patienten.

In der neuen Auflage der US-Wissenschaftszeitschrift P ASNAS präsentieren die drei Tierärzte die Forschungsergebnisse.

Mehr zum Thema