Hamster Steckbrief

Das Hamster-Profil

Rund um den Hamster - das Hamsterprofil. Die Hamster gehören zur Gattung der Nagetiere. Die größte Hamsterart, die als Haustier gehalten wird, ist der Goldhamster (Mesocricetus auratus). Im Profil erfahren Sie mehr über Aussehen und Verhalten. Hinweis: Die Tierprofile sollen Ihnen nur die wichtigsten Basisinformationen liefern.

...Aktivitätszeit

Mit dem Hamster wird die Dunkelheit zum Tag! Die Hamster sind im Laufe von 3 Schwangerschaftswochen erwachsen. Weil sich Hamster ungeheuer rasch fortpflanzen und es schwer ist, wirklich gute Stellen für die Nachkommen zu bekommen, ist die Aufzucht nicht empfehlenswert. Die Hamster sind Einwohner von Semi-Wüsten, Grasland und auch Getreideanbauflächen. Zu den Spezialmischungen für Hamster, die auch tierisches Eiweiß beinhalten sollen, kommen Früchte und Gemüsesorten wie Äpfel, Früchte und Möhre.

Werden Hamster als Haustiere gezüchtet, müssen sie einen ausreichend großen und vielfältigen Habitat haben. Am Tag schläft er und darf nicht erwacht werden. Abends werden sie jedoch sehr lebhaft, erforschen ihr Revier, schauen nach Nahrung und buddeln neue Wege. Die Hamster werden mit etwas Geduld gezähmt, entnehmen ihnen das Essen aus der Hand zum Anheben.

Weil es sich bei den Goldhamstern um Einsiedler handelt, können sie nicht zusammen mit anderen Tierarten gezüchtet werden. Nicht alle Arten von Zwerghamstern können auch in der Gruppe gezüchtet werden, z.B. der Chinese Striped Hamster (Cricetulus griseus) ist etwas mehr ein Einheimischer. Der Zwerg Hamster der Art Philadelphia ist jedoch recht gesellig und kann in der Gruppe geführt werden.

Der graue Jungarische Zwergamster ( "Phodopus sungorus") und der bräunlichere Campbell-Zwerghamster ("Phodopus campbelli"), beide mit der charakteristischen schwarzen Aallinie über dem Kreuz, sowie der kleine Roborowski-Zwerghamster ("Phodopus roborowskii") können in der Familie oder in Gleichgeschlechtgruppen gezüchtet werden. Werden Zwerg Hamster zusammenhalten, muss darauf geachtet werden, dass sie sich nicht ungesteuert nachbilden.

Herkömmliche Gitterboxen sind viel zu schmal und nicht für die tierfreundliche Hamsterhaltung zu haben. Die sogenannten "Hamsterhäuser" aus Kunststoffrohren und -kugeln müssen ebenfalls unbedingt abgeschreckt werden, da zum einen die Frischluftversorgung unzureichend ist und sich ein Feuchtklima entwickeln kann und die Lebewesen selbst keine Durchgänge gräben können, da dies ihrem natürlichem Benehmen entsprich.

Der Bewegungsdrang der Hamster erfordert ein großes Freigehege. Außerdem müssen sie mit einem Zwischengeschoss einschließlich Rampen und Unterständen so ausgestattet sein, dass die für den Hamster benutzbare Nutzfläche auf mind. 1/2 qm zunimmt. Damit der Hamster am Tag nicht stört und nicht der Sonne aussetzt, sollte der Korb an einem ruhigeren und dunkleren Platz aufgestellt werden.

Die Terrarien oder Käfige sind mit einer passenden Lagerung befüllt, z.B. einer mind. 30 cm hohen Mixtur aus staubfreien Holzspänen, Heuschnitzeln und Halm, damit die Hamstergänge durchbrochen werden. Sonst können die Hamster den Edelstein unterminieren und zerstören. Heupapier, ungefärbte Haushaltspapiere, Zellulose oder besondere Hamsterwatte aus der Tierhandlung werden als Nistmaterial in den Korb gestellt.

Der Hamster ist ein veraltetes Gerät, das nicht empfohlen wird, da es eine Funktionsstörung verursachen kann. Obgleich Hamster süß sind, sind sie keine Plüschtiere und nicht zum Tragen geeignet. Die nachtaktiven Hamster dürfen am Tag nicht erwacht werden. Hamster sind daher nur unter Vorbehalt für die Verwendung bei Kindern geeignet.

Die Hamster werden in der Handfläche mitgenommen. Hamster dürfen nur in Notsituationen an der Halsfalte festgehalten werden.

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