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Die Onlinespiele für Tabletts und alle Browser befinden sich im Aufbau und werden in Kürze verfügbar sein.

Online Computerspiele: "Verpiss dich aus dem Spiel" - Wenn der Haß freien Lauf hat.

"Pew Diepie" hätte es wissen müssen. Er wird von 53 Mio. Jugendlichen regelmässig beim Spielen von Computerspielen beobachtet. die sehr aufmerksam hinhören - auch wenn er einen Gegner als "Nigger" beleidigt. "Pew DiePie ", der im wirklichen Leben den Namen Félix Köllberg trägt, sagte in einer Videobotschaft: "Es tut ihm wirklich weh, dass er ein Irrer ist.

Der eine User schreibt: "Absolut jeder in meinem Bekanntenkreis.... verflucht beim Mitspielen. Dazu zählt ganz nebenbei auch noch der Trash-Talk, ob auf der Liege oder über das Intranet. Während sich die Diskussionen über Hass-Kommentare auf die Themenfelder Facebook und Zwitschern konzentrieren, haben sie in den Online-Games freien Lauf.

Online-Spiele sind offenbar gesetzlose Orte, in denen dem, was unter dem Mäntelchen der Unanonymität gesagt werden kann, keine Grenze gesetzt ist. "Verschwindet aus dem verdammten Raum, ihr Russen!" "Solche und andere Beleidigungen zirkulieren in den Gesprächen, in denen die Teilnehmer kommunizieren." Viele Spiele haben eine Sprachenfunktion, so dass auch andere Spiele beleidigt werden können.

Die beliebteste Partie, Liga der Legenden, hat beinahe 70 Mio. Mitspieler. Die Spiele "Counter-Strike", "Dota 2" und "World of Warcraft" erreichen je rund zehn Mio. Euro. "Schützen wie "Counter-Strike" haben immer einen heftigen Klang unter die Mitspieler gebracht - wo gestritten wird, gibt es auch kein Kuscheln in der Ansprache.

"Allerdings hat " Pew DiePie " nach Ansicht von Climmt wegen seiner Aussage keinen Rückenwind unter seinen Anhängern. Aber was passiert, wenn ein User sich gegen Beleidigungen in einem Spielchat auf rassistische, sexistische oder andere Weise verteidigen will? Online-Spiele sind auch aus juristischer Sicht keine Freiräume.

Nach deutschem Recht muss die Benutzung von Online-Diensten unter Pseudonymen möglich sein. "Bei der Entscheidung war der einzige Gedanke, die Vielfalt der Meinungen im Netz zu gewährleisten", sagt er. "Denn: Den Opfern von Hasstiraden in Social Networks steht der im Juli verabschiedete "Facebook Act" offen, der die Betreiber von Plattformen verpflichtet, konsequent gegen Hasstiraden und ihre Autoren zu vorgehen.

Inwieweit dies auch für Hasstiraden in Games gilt, ist laut Gustav K. weiter vage. "Die meisten Zocker verklagen die Beleidigung sowieso nicht." Diese sind in den Partien eine Selbstverständlichkeit. Und auch die Machtlosigkeit der Entwickler: Die schlechtesten Tyrannen können den Verwaltern während der Spiele vorgelesen werden. Sie können von den Spielern blockiert werden.

Sind die Online-Spiele also schlicht und ergreifend Orte des unfiltrierten Hassverhaltens, die von den anderen Spielern angenommen werden müssen? Die Medienwissenschaftlerin Klimts sagt, dass in gewissem Sinne der grobe Ton in den Games immer ein Teil davon sein wird. Sein Plädoyer für einen entspannten Zugang zu den Beschimpfungen aus den Gesprächen - und für eine Trennung zwischen dem, was im Spielgeschehen und dem, was in öffentliche Diskussionsforen oder soziale Netzwerke gestellt wird.

"Er sagt, nicht jedes einzelne der Worte aus den Gesprächen sollte auf die goldene Skala gesetzt werden", "aber wenn die Beschimpfungen zu veröffentlichten Meinungsäußerungen werden, endet der Spass. Der Mitbegründer von Camp Santos - Hersteller des Spieles "Firewatch", das "PewDiePie" in seinem YouTube-Video gespielt hat - hat gesprochen: Die Zusammenarbeit mit "PewDiePie" wird er einstellen und alle Beiträge blockieren und mit Firmenspielen versehen, in denen der DuTuber zu finden ist.

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