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Spielende Instrumente

Das richtige Instrument auswählen. Das Erlernen eines Instruments ist wahrscheinlich das Beste, was man tun kann. Der Umgang mit dem Instrument und der Musik ist sozusagen das Ziel. In einem Symphonieorchester spielen vier Hauptgruppen von Instrumenten. " Ich spiele auf einem Kunstwerk.

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Achtzehn Sachen, die Musikern gut tun können

Denn wer ein Musikinstrument beherrscht, entzündet ein echtes Wunder. Diese permanente Ausbildung bedeutet, dass Musikanten rascher nachdenken und damit Probleme - wissenschaftlicher, rechnerischer und gesellschaftlicher Art - rascher bewältigen können. Forschende der Uni haben in einer Untersuchung herausgefunden, dass Menschen, die ein Musikinstrument spielen, einfacher Fremdsprachen erlernen.

Denn Musikanten haben ein höheres Gefühl für Klänge, Sounds und Geräusch. Musikanten sind die attraktivsten Menschen. Sie haben in einer Untersuchung herausgefunden, dass es einen unmittelbaren Bezug zwischen dem Musiktalent eines Menschen und seiner Anziehungskraft auf die heterosexuellen Damen gibt. Ein weiteres Fazit der Universität von Sussex: Laut der Untersuchung interessieren sich besonders vielschichtige Musikerinnen für die fruchtbarste Zeit im Leben.

Wer ein Gerät lernt, kann seinen Intelligenzquotienten um rund sieben Prozentpunkte steigern, sagt der Neuropsychologe Dr. med. Lutz Jancke von der Uni ZH. Das liegt daran, dass das Hirn durch das Spielen von Musik besonders herausgefordert und erzogen wird. Menschen, die ein Gerät spielen, trainieren ihr Hirn mehr als andere - und bleiben deshalb laut einer US-Studie im hohen Lebensalter mental vital.

Wissenschaftler der American Long Island University haben festgestellt, dass ein Kind, das ein Musikinstrument spielt, deutlich besser liest als ein Kind, das kein Musikinstrument spielt. Ein Fazit von Forschenden der Uni Zürich: Weil Musikanten mit Klängen arbeiten, haben sie ein besonders gutes Ohr. Beim Erlernen eines Instruments lernt man sehr frühzeitig selbstdiszipliniert, fand der Züricher Diplompsychologe Dr. med. Lutz Jancke heraus.

Im Jahr 2014 publizierte das Magazin für Kognitionswissenschaften eine Untersuchung der Universität Yorkshire, Kanada, die die Möglichkeiten von Studierenden für Multitasking erforschte. Zu den Teilnehmenden gehörten sowohl Musikanten als auch Nicht-Musiker und bilinguale Auszubildende. Die Ergebnisse zeigten klar, dass die Musikanten den Nicht-Musikern und überraschend auch den bilingualen Schülern in Sachen Aufgabenwechsel klar voraus sind.

Das Erlernen eines Instruments verlangt nicht nur Durchhaltevermögen. So sind die Musikanten die besten Veranstalter, weil sie frühzeitig erfahren, wie sie ihre Zeit am besten organisieren, um das angestrebte Resultat zu erzielen. Die jüngst in der Zeitschrift "Psychology of Ästhetics, Creative and the Arts" veröffentlichte Untersuchung belegt, dass gerade Musikschaffende - darunter Orchestermusiker, Musikpädagogen und -lehrer und Solisten/-innen - sich für kreative Schönheiten begeistern.

An der Untersuchung haben 125 Profimusiker, 125 Amateurmusiker und 125 Nichtmusiker teilgenommen. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass Musikanten viel mehr von Schönheiten angezogen werden als Nicht-Musiker. Jeder, der in einem Orchestermusiker oder in einer Gruppe mitgespielt hat, weiß: Das ist nur dann wirklich gut, wenn alle Musikanten einander wirklich zuhören, wenn sie sich auf die spontane Idee der anderen einlassen - und wenn jeder in der Lage ist, als Solist aufzutreten und dann andere die Führung übernehmen zu können.

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