Japanischer Garten

Der Japanische Garten

Eine der Attraktionen des Gartens ist ein Fischteich mit riesigen Karpfen und anderen Fischarten. Besonderes Highlight ist die japanische Variante der Gartengestaltung mit ihrer geplanten Natürlichkeit. Die Gartenlandschaft, in der sich Schätze aus vielen Teilen Ostasiens ansammeln. Der" Japanische Garten" ist ganzjährig geöffnet. In Den Haag ist der Japanische Garten der größte in Holland und gehört zum Gut Clingendael.

Japangarten

Der Burgbrunnen im Oberteil des Parkes ist der Sprudelstein, der den Bach von Ehrenbach mit Trinkwasser versorgt. Die Wasserversorgung erfolgt aus 3 Brunnen im Bezirk. Am Rande des Brunnens sind die Stadtwappen, Bezirke, die französische Partnergemeinschaft und die französische und deutsche Patengesellschaft abgebildet.

Im Unterteil des Parkes sind die 4 Elemente des Lebens Erdreich, also das Element des Wassers, der Raumluft und des Feuers, wiedergegeben.

Garten- und Parkanlagen in Westfalen-LippeGärten in Westphalen

Der Japanische Garten in der Bielefelder Innenstadt, der im Stile der ersten Edo-Zeit ( (1603 - 1868) nach den Spielregeln der Zen-Gärten gestaltet wurde, schuf einen Meditationsort. Die Gestaltung des Parks erfolgt nach dem Grundsatz eines trockenen Landschaftsgartens. Durch die vielen unterschiedlichen Holzpflanzen und mehrjährigen Pflanzen ist ein ständiger Wechsel des Landschaftsbildes je nach Jahreszeit gewährleistet.

Unterjährig wird der Aufenthalt im Japangarten zu einem immer neuen Erlebniss. Besonders im Frühling und in den Herbstmonaten ist der Aufenthalt ein ganz besonderer Genuss. Japans Garten steht für ideale, abstrakte Landschaft, die aufgrund ihrer vollständig komponierten Formgebung nach exakt festgelegten Spielregeln als Kunstwerk zu deuten ist.

Diese verleihen dem Garten, der mit der Topographie verflochten und betont ist, seinen reizvollen Charme. Meistens sind die japanischen Gartenanlagen nicht zugänglich, sondern werden in Überlegungen durchstreift. Der mentale Gang wird mit Trittsteinpfaden geführt, die das Blick des Beobachters durch das Bild des Gartens führen. Das sind in diesem Fall die für den Ort charakteristischen steinernen Laternen oder die 80 Jahre alte große Bonsai.

Das spirituelle Herzstück ist die Kranich-Insel in der Mitte des Parks, die von einer sehr kostbaren Zwei-Baum-Kiefer ziert wird. Das Gartenmauerwerk bildet den Gartenrahmen, der die umgebenden Strukturen aufhebt und ungewollte äußere Beeinflussungen abhält. Das große Gartentor und die Wandfenster erlauben trotzdem einen gezielten Blick und geben ein offenes und transparentes Bild.

Nach japanischer Überlieferung ist sie nur zu speziellen Gelegenheiten und Festtagen zu haben. Einzigartig unter den Gartenanlagen in der Umgebung ist der von der Deutsch-Japanischen Vereinigung 2003 vom Mainzer Gartenarchitekten Dr. R. Raible entworfene Japangarten im Ausbildungs- und Kongresshotel des Berufsbildungszentrums Betthel in Berlin. Seit 1989 ist die Deutsch-Japanische Vereinigung im Vereinsverzeichnis verzeichnet und hat seitdem das Anliegen, die ostasiatische Landeskultur der ostwestfälischen Landeshauptstadt mit herausfordernden Events anzunähern.

Dazu gehört auch der Wille, in Berlin einen Japangarten zu schaffen.

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