Kinder die Spielen

Spielkinder

Das Spielen ist für Kinder genauso wichtig wie das Essen und Trinken. Bereits von Geburt an spielt sich das Kind in das Leben ein. Sie versucht mit allen Sinnen, ihre Welt spielerisch zu verstehen. FREI.SPIEL -Freiwillige für Kinder- will Kinder mit ungünstigen Startbedingungen unterstützen.

Fast jedes zweite Kind zwischen acht und zwölf Jahren spielt nicht jeden Tag.

Filme: Spielen ist für Kinder von Bedeutung.

Das Spielen ist für Kinder genauso bedeutsam wie das gemeinsame Saufen. Die Kinder sind von Haus aus gespannt und spielen gerne. Es wird gezeigt, wie sich Kinder mit ihrer Umgebung bekannt machen und durch Spielen und Nachahmen neue Dinge erfahren. Kinder gehen ihre ganz eigenen Pfade mit Neugierde und befassen sich auch intensiv und konzentrierter mit Alltagsdingen.

Inwiefern kann mein Sohn mit anderen Kinder spielen?

Die ersten Babies werden von den Großen, mit steigendem Lebensalter immer mehr von anderen Kinder, mit denen sie zusammen sind, unterrichtet. Danach fangen sie an, andere Kinder zu imitieren, Laute zu spielen oder zu reden, lächeln einander an und bieten einander Spielzeug an oder nehmen sie mit. Selbst wenn die Kinder schon in jungen Jahren gleichzeitig spielen, wird hier viel darüber erfahren, was im Vorschulalter aufzubauen ist.

Die Kinder erlernen am besten und am meisten von anderen Kinder, weshalb der Altersmix es für Kinder leichter und verführerischer macht, immer wieder neue Entwicklungsstufen zu gehen. Es ist ein wunderschöner Blick auf zwei oder mehr Kinder, die in Harmonie miteinander spielen. Doch ein erfolgreiches Zusammenspiel zwischen zwei oder mehr Kinder ist ebenso wenig selbstverständlich wie ein so genannter guter Dialog zwischen Menschen.

Vielfältige Entwicklungsanforderungen müssen erfüllt werden, Kinder müssen ein gewisses Mindestalter haben, ein Mindestmaß an Sozialkompetenz besitzen und die Umweltfaktoren müssen ein so abgestimmtes Spielen ermöglichen. Schon hier beginnt die erste Unterteilung in Lieblingspartner für unterschiedliche Tätigkeiten; zum Beispiel wird der Familienvater beim "Herumtollen" und die Mütter beim Kuscheln vorzuziehen.

Die Erwachsenen sind die eindeutigen Lieblinge für alle Tätigkeiten bis zum Alter des Kindergartens, aber Kinder zwischen 6 und 12 Monaten zeigen bereits jetzt großes Engagement für ihre Altersgenossen. Durch Blickkontakt, Lachen, Vokalisierung, Nebeneinanderspielen und gegenseitige Nachahmung gibt es schon frühzeitig eine Reihe von Bausteinen, mit denen das Kontaktinteresse zum Ausdruck gebracht werden kann.

Erste reale Wechselwirkungen erfolgen beispielsweise durch die Eroberung eines Gegenstandes, mit dem ein anderes Spielzeug gespielt wird; für Kleinkinder und Kleinkinder bedeutet dies noch kein ethisch einwandfreies Benehmen. Besitztumsansprüche, Vorschriften, die es zu beachten gilt - all das erfahren sie erst später. Schenken und Einnehmen ist bereits eine gelungene Methode, um mit 10 bis 12 Monaten jungen Menschen freundschaftliche Kontakte zu knüpfen.

Ja, es kann auch sein, dass ein Kind einen " Streit " zu lösen sucht, indem es seinem Spielgefährten seinen persönlichen Hab und Gut gibt. Säuglinge in der Gruppe erfahren rasch die sogenannte Prioritätsregel, d.h. wer sich zuerst mit einem Objekt befasst, erhält ein temporäres Recht auf Vorbesitz. Im Allgemeinen gibt es in der Gruppe der sehr kleinen Kinder deutlich mehr positives Sozialverhalten als negatives: Beispielsweise sind wir bei unseren Beobachtungen von Krippen auf viel mehr Sozialverhalten als auf Aggressivität gestoßen.

Soziale Kontakte zwischen Kinder unter drei Jahren sind jedoch noch verhältnismäßig rar. Sie spielen die meiste Zeit allein und - wenn sich die Möglichkeit ergibt - mit ausgewachsenen sozialen Partnern. Oftmals das sogenannte parallele Spielen, d.h. das Spielen mit dem selben Gerät ohne den Nachbarspielzeug.

Die Handlung wird jedoch von allen Beteiligten genau verfolgt, und so kann paralleles Spielen auch eine Anspielstrategie sein. Die Kinder reden sich an, lächeln sich an und bieten sich an. Daraus entsteht im zweiten Jahr des Lebens das zusammenhängende und gegenseitige Spielen - man fängt an, sich zu koordinieren und darauf zu reagieren, z.B. beim Fang oder beim Versteck.

Die Kinder scheinen mehr und mehr zu wissen, was sie untereinander tun sollen. Einzelne Szenen werden länger, ebenso wie die Zeit mit anderen Kinder. Die Kinder spielen nach dem Betreten des Kindergartens endlich mehr mit einander als allein oder mit den anderen. Um den Umgang mit den Kinder erfolgreich zu gestalten, mussten sie viel soziale Kompetenzen erwerben.

Der Umgang mit anderen Kinder in diesem Lebensalter ist ein wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung: Vertragen Sie ihre Spielideen und andere Besonderheiten, seien Sie offen für die Idee anderer, sie in das Spielgeschehen zu übernehmen, und sind Sie in der Lage, auf diese Weise über Streitigkeiten zu verhandeln. Bereits ab dem zweiten Jahr des Lebens sind feste Partnerschaften möglich, wenn es gute Matchpartner gibt.

Sozialkompetenz ist auch die Möglichkeit, sich einer bestehenden Spielgemeinschaft anzuschließen. Nachdem er zunächst darauf gewartet hat, was in der Truppe passiert, fängt der Neuling an, die Gruppenaktivitäten zu imitieren und wird dadurch in das Geschehen einbezogen und zieht die Aufmerksamkeit der anderen an. Der Spieleintrag war erfolgreich, sobald das neue Mitglied eine Spielidee abliefert, die das Spielgeschehen beeinflußt und von den anderen Teilnehmern gut angenommen wird.

Kinder spielen auch lieber mit einem Freund, wenn sie mit Kollegen spielen. Ab dem dritten bis siebten Lebensjahr steigt das Rollenspiel, wenn die Kinder besser in der Lage sind, ihre Konzentration auf die einzelnen Mitglieder der Gruppe zu richten und kompliziertere Handlungsabläufe zu bewältigen. Erwachsenenspielpartner sind für Kinder unter drei Jahren wohl auch aus diesem Grund so spannend.

Komplexe Wechselwirkungen treten daher vor allem mit älteren Menschen auf. Wir hatten aber schon sehr frühzeitig festgestellt, dass Kinder ihre Lieblinge für manches haben. WÃ?hrend zum Beispiel die GroÃ?en lieber laut lesen, sind Peers die ideale Spielkameraden, um sich auszutoben und ihr eigenes Klangrepertoire zu testen. Wer Komfort benötigt oder sich nach einer bestimmten Zeit sogar beruhigen will, greift natürlich nicht zu anderen Kinder, sondern zu einem Betreuer.

Selbst in schwierigen und neuen Lebenssituationen sind Erwachsene die ersten Menschen, die man sich ansieht, um aus ihrem Benehmen eine Beurteilung der Situation zu ziehen und zu sehen, wie man sich zu benehmen hat. Die Interessen an anderen Kinder hängen in hohem Maße von den Umständen rund um den Kontakt ab. Wenn der Platz bekannt ist, eine Security-Basis zur Verfügung steht, die Spielepartner bekannt sind, der Saal groß genug, die Reisegruppe groß genug ist, entwickeln sich soziale Kontakte viel einfacher und konsequenter.

Die Beeinflussung des Verhaltens zwischen Menschen durch Erwachsene sollte nicht unterschätzt werden. Kinder, die ein unsicheres Verhältnis zu ihrer eigenen Frau haben, sind weniger gut erzogen. Sensible Kinderbetreuer können auch das soziale Handeln der Kinder mitbestimmen. Auf diese Weise können sie das Geben und Austauschen, die Hilfe für andere Kinder, die Fähigkeit zu warten und andere Sachen mehr anregen.

Mit weniger sensiblen Betreuern sind diese Verhaltensmuster weniger verbreitet, und das Zusammenspiel der Kinder ist weniger komplex: Zum Beispiel gibt es weniger Rolle spielen. Sie fangen an, mit ihren Kindern und deren Familien zu spielen, operieren oder auf Safari zu gehen. Das Phantasiespiel wächst im Vorschulalter weiter und ist ein gutes Indiz für gewachsene Selbstkompetenz.

Die Kinder sind von Beginn an sehr wachsam gegenüber anderen Kinder. Die Kinder erlernen von den Kinder und ihre Beziehung zu ihnen leistet einen unabhängigen Entwicklungsbeitrag. Das jüngere, das weniger interessierte Publikum interessiert sich für Kinder, die so groß sind wie das eigene Alter, desto mehr für Kinder, die schon länger dabei sind.

Dieser Grundsatz wird in so genannte altersgemischte Arbeitsgruppen angewendet. Wurden Kinder früher z.B. in Kinderhäusern oder Krippen, je nach Altersgruppe, versorgt, arbeiten die Menschen heute mit gemischten Altersgruppen, d.h. unter familiären Vorzeichen. Das hat in Nordrhein-Westfalen dazu beigetragen, dass es dort keine unabhängigen Krippen mehr gibt.

Die Kinder unter 3 Jahren werden in den Krippen vollständig in altersgerechte Altersgruppen miteinbezogen. Weite Alterskombinationen von 0 bis 6 oder gar 0 bis 12 Jahren in einer Form von Kinderheimen sind keine Rarität mehr. Größere Kinder sind für jüngere Kinder ein Vorbild. Ein wichtiger Entwicklungsschritt für das Kinde in der Altersgruppe liegt auch darin, dass es im Zuge seiner Gruppenzugehörigkeit unterschiedliche Aufgaben übernimmt.

Zunächst zählt sie zu den Kleinsten und besonders betreuten Kinder, dann kommt sie immer mehr aus der Kleinkinderrolle heraus und bekommt immer mehr Rechte, aber auch Aufgaben und kann mehr Eigenverantwortung aufbringen. Es wird auch davon ausgegangen, dass die Rollenverteilung in altersmäßig gemischten Teams weiterhin variabel ist und dass starre Rankings oder verfestigte Positionen von Außenseitern weniger verbreitet sind.

Diverse Studien haben gezeigt, dass Kinder in altersmäßig gemischten Altersgruppen mehr Sozialverhalten aufweisen, d.h. Teilhabe und Geben, Toleranzen und Kooperativität, eine verbesserte Selbstbewusstseinsbildung. Die Freundschaft unter Kinder in altersmäßig gemischten Altersgruppen war auch nachhaltiger als in gleichaltrigen Altersgruppen. In einer amerikanischen Untersuchung von Carole Howes wird festgestellt, dass Kinder im Alter von 16 bis 23 Monate eindeutig im sprachlichen Umgang und im Spiel von älteren Menschen stimuliert wurden.

Für die Kleinen waren die Älteren viel interessanter als ihre Altersgenossen. Natürlich bleiben eine kleine Gruppe und eine genügende Zahl von Betreuern eine Grundvoraussetzung für diese Entwicklungsmöglichkeit. Die Altersvielfalt ist neben einer vielfältigeren Aktivität eine bedeutende Bildungsmöglichkeit, die auch von Betreuern wahrgenommen werden sollte. Forschungsvorhaben zu externer Pflege, Verhaltensentwicklungen und chronischer Agitation im Kindesalter sowie zu den Gründen von Gewalttätigkeit und Zerstörungswut im Kindes- und Jugendbereich.

Mehr zum Thema