Kinder im Mittelalter

Mittelalterliche Kinder

Die Kinder hatten im Mittelalter keine lange und schöne Kindheit. Sie halfen der Mutter im Haus. In dieser Arbeit zum Thema "Kindheit im Mittelalter" beschäftige ich mich mit biologischen, sozialen und pädagogischen Aspekten der Kindheit. Im Mittelalter galt die Kindheit im Alter von drei Jahren als beendet. um heute und im Mittelalter ein Kind zu sein.

Von Dr. Erna Subklew.

verschiedene Kinder

Im Mittelalter über die Kinder, von wem und wie sie aufgezogen und trainiert wurden, wie und was sie gespielt haben, was und wie viel sie gegessen haben usw. dann müssen wir uns die verschiedenen Bereiche ansehen, in denen es Kinder gab. In den Klöstern standen Ausbildung und Treue zu Gott an erster Stelle.

Die Kinder in der Stadt unterscheiden sich von den Dorfschülern in der Form der Schulbildung und ihrer Unterweisung. Die Kinder der edlen Fürsten hatten natürlich mehr Freude an Schulbildung und Kindererziehung etc. Im folgenden Beitrag werfen wir deshalb einen Blick auf das Dasein der edlen Jungs und Mädels und stellen am Ende den krassen Kontrast zu den Kinder auf dem Lande dar. Von Wolfram von Eschenbachs Zeitgenosse Dr. von Straßburg erfährt man, dass die Kinder sechs Monate nach ihrer Entbindung taufen und die Mutter die Getauften selbst in die Gemeinde trägt: Eine edle Dame bringt ihr sechswöchiges Kind in die Gemeinde, damit es sich taufen lassen kann.

Im Mittelalter wurde das Alter der Kinder in drei Phasen eingeteilt: erstens in die Infantis, zweitens in die Pueritia und drittens in die Adoleszenz. Bei den Predigern dieser Zeit waren die Kinder ab sieben Jahren nicht mehr ganz von ihren Erziehungsberechtigten abhängig. 4. Pueritia war für Frauen vom siebten bis zum zwölften Jahr und für Jungs vom siebten bis zum vierzehnten Jahr.

Interessant ist, dass bereits im Mittelalter festgestellt wurde, dass Frauen in diesem Lebensalter früher gereift scheinen als Knaben gleichen Alters. Nachdem sich diese Eigenschaften entwickelt hatten, wurden die Jungs und Mädels als selbständige Gesellschaftsmitglieder angesehen und konnten sie heiraten. Einige Kinder begannen ab dem vollendeten sie auch mit dem Schulleben oder der Schulausbildung, wie in den nachfolgenden Abschnitten separat für Kinder und Jugendliche angegeben.

Adoleszenz, die Adoleszenz, begann im Alter von zwölf bzw. zweizehn Jahren. Bei der Geburt eines Mädchens erhielt sie bei ihrer Geburt meist einen alten deutschen Namen wie z. B. Adeleid, Bertha, Diemuth, Edellind, Gertrud, Hazicha, Hedwig, Hemma, Heilwig, Hildegard, Hildegund, Kunigund, Mathias, Mathilds, Mechthilds, Richinza oder Roths.

Im Minnelieder des dreizehnten Jahrhundert sind sehr typische Namen von Frauen und Mädels aus Bauernkreisen vererbt worden, nämlich in "Pracht und Verachtung". Das erste Schuljahr der Frauen wurde natürlich den Frauen in der Hofgesellschaft zuteil. Bei den gut geführten Klostern leitete ein Schulmeister ("diu scuole masterin") den Unterrichtenden.

Die Ausbildung von jungen Menschen schien sich noch im XII. Jh. auf die Vermittlung von Handwerkskunst und Haushaltskunst zu beschränken. Später, als die Schere und die Nadel der Hausmütter dem zunehmenden Kleidungsluxus nicht mehr standhielten und der schnelle Wechsel der Mode und die professionellen Schneidereien und Schneidereien die Kleidungssorgen übernahmen, bekamen die " Damen und Mädels aus der ganzen Welt " mehr Zeit, auch ihren Verstand zu trainieren.

So wie die ritterliche Hofwelt die Weiber als ihr Zentrum ansah und sie zumindest theoretisch als ihre "zentrale Sonne" ehrte, so war auch die Weiblichkeit der Dreh- und Angelpunkt der höfischen Dichterei. Es ist daher nachvollziehbar, dass sich gerade jetzt weibliche Personen als Förderer und Beschützerinnen der Fachliteratur profiliert haben.

Gut erzogene Damen und Herren wussten zu sprechen und zu sprechen, d.h. wie man die Gedichte in Begleitung einer Gitarre oder Mundharmonika singt und wie man die Epen richtig liest. Eine gebildete junge Frau musste sich in feinem Handwerk, im Lese- und Schreibstil, im Gesang und Musikmachen und wahrscheinlich auch in der einen oder anderen Fremdsprache auskennen.

Von Beginn an war die Ausbildung der Kinder des Männergeschlechts auf den Erwerb von ritterlichen Fähigkeiten und höfischen Bräuchen ausgerichtet, während die "spirituellen Künste", d.h. die ganze hochgeistige Kultur, nur sehr wenig Beachtung fanden und dem eigenen Ehrgeiz unterworfen wurden, sofern die Kinder der Adelshäuser, insbesondere der jüngeren, nicht für den Klerus vorgesehen waren.

Im Alter von sieben Jahren wurde der Junge aus der Frauenlaube in den Männerkreis versetzt. Dort, wo der Familienvater nicht selbst die Ausbildung des Kindes übernommen hat, bekam er einen "Zuchtmeister" oder wurde von einem Ritterfreund "in die Zucht" gesteckt oder schliesslich mit anderen seiner Alters- und Klassenkameraden an einem königlichen Hof ausgebildet.

Körperliche Übungen, Unterricht in den Künsten der Jäger, Turniere und Krieg waren natürlich die Hauptaufgabe für die jugendlichen "Adligen", für die "Junk-Lords". Ein edler Aspekt dieser Ritterausbildung war, dass die Jugendlichen und auch die Jungs versucht wurden, das Geschlechterverhältnis in einem idealistischen Lichte zu sehen und dass der "Frauendienst" (im besten Sinn des Wortes) als eine unverzichtbare Aufgabe des Hofmannes und des rechten Rittertums dargestellt wurde.

Im Alter von vierzehn Jahren wurde die Ausbildung des "Junkherrlein" in "Höfischkeit", die nicht nur eine Doktrin des äußerlichen Anstands, sondern auch eine seriöse Pflegedoktrin war, als abgeschlossen angesehen. Die Zeit seiner Bergleute gab ihm kriegsähnliche Erlebnisse, brachte ihm bei, da sie ihn wahrscheinlich auch mit seinem Schiffsführer ins "Heilige Land" oder ins "heidnische Preußen" oder ins kaiserliche Walisische mit dem "Römischen Zug" geführt hat, gab ihm die Möglichkeit, die ganze Erde und die Menschen kennenzulernen, gab ihm die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit von Mensch und Natur zu beweisen, initiierte ihn oft in die Staatsgeschäfte und in das Geheimnis der Gerichte.

In letzterem Falle war es dem Bergmann selbst überlassen, ob er sich durch eine gläubige nächtliche "Waffenwache" in einer Gemeinde oder Kappelle oder durch die Beichtstunde und das Abendmahl richtig aufbereitet. Daraufhin musste er in einer Ritter- und Damenversammlung das Ritterschwur ablegen, um die Gemeinde zu beschützen, indem er dem Feudalherrn gegenüber loyal, gerecht und wachsam war, keine ungerechtfertigte Feudalherrschaft begann, indem er Verwitwete und Waisenkinder schützte und die Weiber ehrte.

"Foto 268: Im Mittelalter ein Springer zu sein heißt nicht immer, glorreiche Kämpfe zu führen und schöne Mädchen zu siegen. So wie auf diesem Foto, das einen Springer am Schützenhaus darstellt, war auch der Ritteralltag öde. Verglichen mit den aristokratischen Kinder sah der Lebensalltag der Kinder auf dem Lande deutlich anders aus.

Besonders hoch dürfte die Sterblichkeitsrate der Kinder im Lande gewesen sein. Viele Kinder verstarben, bevor sie ein Jahr alt wurden. Es wurde kein besonderes Augenmerk auf ihre Ausbildung und Ausbildung gerichtet. Der dörflichen Umgebung wurde es eher verwehrt, dass die Kinder in diese Gemeinschaft hineinwachsen, indem sie ihren Familienmitgliedern beim Gesang und Geschichten erzählten, die besoffenen und tanzbaren Großen bei Festivals beobachteten, die Arbeiten der Großen durch Beobachtung und Nachahmung lernten und mit den anderen bäuerlichen Kindern umgehen mussten.

Die Kinder auf dem Lande wurden von den oft am Rand des Tolerierbaren lebenden Familienmitgliedern als freie Arbeitskraft und Rente erachtet. Wenn diese Arbeitsbelastung nicht bewältigt würde, würden die Kinder mit schweren körperlichen Belastungen rechnen müssen. Die gemeinsamen Tätigkeiten wurden wohl auch durch die mühevolle Elternarbeit weitgehend aufgegeben und die Kinder sich selbst überlassen. 2.

Einige Landwirte tänzeln, andere argumentieren und prügeln sich, viele betrinken und toben, andere reden und im Hintergrund wird ein Kind von seiner Mama (oder einer Krankenschwester) gefüttert. Bereits bei den mittelalterlichen Kinder wird klar, wie die Differenzen zwischen Reichen und Armen, die die ganze Mittelaltergesellschaft durchzogen, entstanden sind und das ganze Menschenleben und den ganzen Lebenslauf prägten.

Selbst wenn wir uns in der modernen Welt immer mehr von der Gleichberechtigung der Bevölkerung mit immer mehr Reichen und Armen abwenden, so haben wir doch noch nicht die fest verwurzelten Mittelalterstrukturen erlangt. Aber wenn diese Mittelalterklasse unter keinen Umständen wiederhergestellt werden soll, müssen wir alle an einem Strang ziehen und der politischen Ordnung, in der wir unsere Rechte in Frage stellen, ein Ende setzen.

Daher kann es nicht ausreichen, wenn sich Kinder oder junge Menschen bereits für die politische Arbeit begeistern und sich eine eigene Meinung bilden können. Schließlich eine spannende Dissertation, die sagt, dass der Glauben an Gnome aus dem Mittelalter stammte oder wenigstens durch sie gestärkt wurde, an denen kleine Figuren an und in Gebirgsschächten wirkten.

In der Tat waren diese "Zwerge" Kinder, die noch nicht erwachsen waren und deshalb in die schmalen Tunnel zur Rohstoffgewinnung gebracht wurden. Man würde heute zusätzlich dazu Kindarbeit nennen und untersagen (zumindest bei uns offiziell).

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