Lara Croft

Nicole Lara Croft

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Grab-Räuber: Die Kritikerinnen sollen nicht so geil wie Lara Croft sein - Streamen

Die neue Filmversion von "Tomb Raider" ist seit Dienstag im Kino. "Grab-Räuber " ist eine der ersten großen Computerspielserien, die sich auf eine Frau konzentriert: Als Abenteurern hat Lara Croft die ganze Erde bereist und den Menschen in den Arsch getreten. Bereits zwei Filmversionen gibt es mit der 29-jährigen Oscar-Preisträgerin Lara Croft.

Der neuen "Tomb Raider"-Darstellerin fehlt es seiner Ansicht nach an Geschlecht. Auch ein Genderfilm und die Dreharbeiten zu'Luke Croft' könnten von Warners Bros. durchgeführt werden - das Ergebnis wäre dasselbe gewesen. Mit dem neuen Video "Tomb Raider" erzählen sie keine Erlebnisse aus dem Alltag der Erotikerin.

Er basiert auf dem im Jahr 2013 erscheinenden Videospiel "Tomb Raider". Die 21jährige Lara ist auf einer kleinen lnsel gestrandet und muss sich durchschlagen. Obwohl der Name einfach "Tomb Raider" lautet, ist es bereits das zehnte Game - die ersten Partien (mit einer ausgewachsenen Lara) sind bereits 1996 entstanden, also ist eine kleine Schauspielerin eine gute Entscheidung für die Dreharbeiten.

Für den Kritiker ist das immer eine Lara Croft mit großen Brüsten. Offensichtlich hat er die kleine Lara Croft aus dem Jahr 2013 nicht gekannt.

Die Lara Croft: die gestrige Sex-Bombe, die heutige feministische - Culture

Es fängt mit der ersten Szenerie an: Die kleine Heldin Lara Croft steht in einem Ring, in dem nicht nur Schläge, sondern auch Kicks, Wurf und Strangleholds sind. Gemischte Kampfkunst ist der Name dieser trendigen Kampfkunst, aber Lara ist nicht besonders talentiert darin. Ihre Trainerin schreit ihr immer wieder aus dem Ring, aber es hilft nicht, Lara wird buchstäblich zusammengeschlagen.

Bei der neuen Lara Croft, die von der Oscar-Preisträgerin Alicia Wikander ("The Danse Girl") dargestellt wird, dreht sich alles um das Einsetzen statt das Ausgeben. Meilen weit weg von der beliebten Videofigur in den ersten beiden Filmen 2001 und 2003: als harte Mixtur aus Americana Jones, New York, New York, Pamela und der Action-Heldin Trinidad aus "The Matrix".

Die Lara Croft meisterte ihre Abenteurer mit zwei Waffen und Hot Pants. Die Heldin hatte natürlich bereits feministische Fähigkeiten, aber es war damals viel zu leicht, sie auf ihren äußeren Reiz zu beschränk. Die neue Lara Croft musste offensichtlich eine andere Lara Croft sein.

In der Tat zeigt sie den Charakter als modernes Gegenstück zu Jolie: Ihre Hose bleibt lang, sie schießt nie ein Geschütz (geschweige denn zwei gleichzeitig), und trotz all ihres Mutes zeigt sie auch ihre verwundbare Seiten. Deshalb macht das Gießen der relativ schlanken Wikander Sinn: Ihr sensibles, schmerzhaftes Antlitz sitzt tadellos.

Ihr Lara ist kein laufendes Cliché, sie ist weder unverwüstlich noch menschenstark. Als drei Kerle sie umgeben und mit einem Skalpell drohen oder wenn eine Guerillagruppe mit Maschinenpistolen auf sie schießt - was in diesem Video oft vorkommt - macht sie das einzige Richtige: sie rennt weg und kommt in Sicherheit.

Bedeutsam ist, dass die Gefahr und all das Leiden, das Lara in diesem Dokumentarfilm betrifft, ausschließlich von Menschen ausging. Die Hauptsünderin ist ihr Familienvater (gespielt von Domino West), der Lara in der Kindheit zurückgelassen hat und sie damit für immer traumatisiert hat. Wenn Lara Jahre später heimliche Zeugnisse von ihm findet, leitet sie den Weg zur legendären Yamataiinsel, wo eine Schar schwer bewaffneter Menschen auf der Suche nach einer Begräbnisstätte ist, die ihnen geheimnisvolle Zauberkräfte geben soll.

Der Charakter ist nicht anders als Wikander und benutzt Bug und Pfeiltasten als Waffen - genau wie Wikander im Spielfilm. Vor kurzem beschwerte sich die Darstellerin in einem Gespräch, dass es außer einem kurzen Auftritt von Frau Dr. K. Scott-Thomas keine weiteren Damen im Kinofilm gibt. In Lara Crowts Inselabenteuer kommt der Streit der jungen Frau um die Durchsetzung in einer männlichen Domäne zum Ausdruck.

Lara zeigt unter anderem Geschicklichkeit, mentale Schnelligkeit und vor allem einen eisernen Ausdauerwillen. Weil sie viel überzeugender ist, weil menschlicher als sie selbst. Sie wünschte sich, dass die Betrachter eines Tages nicht mehr überrascht sein würden, Darstellerinnen in solchen Partien zu haben.

Sie hat mit diesem Dokumentarfilm selbst einen weiteren Meilenstein gesetzt.

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