Lesen für Erstklässler

Lesung für Erstklässler

Grundschüler sollen bis zum Ende der zweiten Klasse fließend und vernünftig lesen können. Bildmaus - mit Aufklebern lesen lernen - Geschichten der kleinen Elfe. Bereits seit Jahresbeginn üben kleine Gruppen von Viertklässlern das Lesen von Bilderbüchern. Ich sagte: Der durchschnittliche Erstklässler hat dieses Wissen und nutzt es, um lesen und schreiben zu lernen. Für Kinder ist es aber nicht so einfach zu lernen.

Die Erstklässler erhalten einen "Lesestart".

Anfang 2017/18 werden alle Primarschulen wieder mit 800.000 Lesestartsets für alle Erstklässler ausgestattet. Das Set enthält ein spezielles, altersgemäßes Kinderbuch und einen vielsprachigen Leseführer für Sie. Zu Beginn der Schule lernt der Erstklässler selbst zu lesen. Aber auch wenn das Kind zunächst neugierig ist und das Lesen mit Begeisterung lernt, sollte das Lesen in der Gastfamilie weiter eine große Bedeutung haben.

Mit Hilfe des freien Set werden die Kinder dazu angeregt, das Lesen und Geschichtenerzählen im Alltag der Familie weiter zu verfolgen. Dazu gibt es viele Hinweise im Readestart Guide und auf der Website. Die Schule kann selbst bestimmen, wann die Lesestartsets an die Erstklässler verteilt werden. Auch viele Pädagogen organisieren ein Lesefestival oder entwerfen die Überreichung der Sätze, z.B. mit einem Schäferhund, der an immer mehr Hochschulen in ganz Deutschland erhältlich ist.

Im Primarschulbereich können von interessierten Lehrern viele Vorschläge und Hinweise zur Setübergabe gefunden werden unter der Adresse www.lesestart.de. In der ersten Phase des Programms erhielten rund 5.000 pädiatrische Praxen von Nov. 2011 bis Ende 2013 mehr als 1,2 Mio. Lesestartsets zur Verteilung an Mütter und Väter mit Einjährigem. Mehr als 5.000 Büchereien wurden von Nov. 2013 bis Ende 2015 mit mehr als 1,2 Mio. Nachfolgesets zur Verteilung an Mütter und Väter mit dreijährigem Kind ausgerüstet.

Die Erstklässler bekommen die Garnituren zu Schulbeginn. Ebenfalls 2018/19 werden alle Primarschulen mit Lesestartsets ausstatten.

Wie viel lesen sie? Vom Comic zum Harryspieler

Jetzt gibt es nicht nur große Differenzen zwischen den Büchern, die von den Kindern gelesen werden, sondern vor allem, ob sie überhaupt lesen? Kaum lesen die Schüler in der Primarschule, jedenfalls nicht in der Grundmitte. In einem durchschnittlichen Buch für In der dritten Klassenstufe gibt es ungefähr 30.000 Wörter - das entspricht in etwa dem Ausmaß, in dem sogar ein Volumen von âThreeâ?

So wie das âTintenherzâ von Frau Funke (140.000 Wörter) enthält ungefähr so viele Wörter wie alle Schulbücher der ersten bis vierten Kategorie zusammen. Wenn man die Schüler und Jugendlichen befragt, wann und was sie in den vergangenen Tagen außerhalb der Schulzeit gelernt haben, dann bekommt man in der Regel durchschnittlich ungefähr fünf.

Es gibt jedoch beträchtliche Unterschiede: Einige lesen überhaupt nicht, andere dafür eine ganze Std. lang. Eine Forschergruppe des Max-Planck-Instituts für Bildung und Forschung hat einen Bogen gebaut, mit dem lässt feststellen kann, ob es sich dabei vielmehr um lesende Faulpelze oder eifrige Leser handelt. Einige fiktive Buchtitel (âInk painâ, âHarry potter and the Cave of Doomâ) wurden jedoch in diese Aufstellung aufgenommen, um zu sehen, ob die Schüler es erraten haben.

Das Ergebnis zeigt, dass es sehr große Differenzen zwischen den einzelnen Schülern gibt. Am Ende der 6. Schulstufe lesen die Schüler im Durchschnitt so viel, wie in zwei vollständige Serien von Harry Potters Musik. Nicht nur, wie lange sie ein ganzes Jahr lang ein solches Werk halten, sondern auch, wie rasch sie es lesen.

Der Bücherwurm, der sich z.B. durch lautes Lesen oder durch Augenbewegungsdaten lässt identifizieren lässt, entsteht in der Grundschule rasch. In der zweiten Klassenstufe benötigen sie für siebzig Wörter (also fünf bis sechs durchschnittliche Länge Sätze) ungefähr eine Minute. 1Minute lang. Eine erwachsene Person benötigt für die selbe Textmenge, nur ungefähr ein Quartal davon.

Langfristig ergeben sich daraus erhebliche Unterschiede: In der sechsten Jahrgangsstufe ungefähr wird ein Kleinkind, das im Durchschnitt lange und gut lesen kann, zwei Mio. Wörter lesen - das bedeutet, dass ungefähr doppelt so viele Wörter wie alle andere..... Wer dagegen vollständig und zähflüssig beinahe meidet, bekommt nur etwa zehn Prozentpunkte davon.

Zugleich kann ein zweimal so viel lesendes Mädchen in der Primarschule leicht vier bis sechs Mio. Wörter lesen. Bei allen exponentiellen Wachstumsvorgängen werden selbst kleine Abweichungen im Anfangszuständen rasch sichtbar.

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