Lesen in der Grundschule

Lesung in der Grundschule

In Bezug auf die drei Säulen der schulischen Leseförderung ist der Lehrplan in drei Bereiche gegliedert: Eben weil die Lesekompetenz die Grundlage fast aller Lektionen ist, besteht die Gefahr, dass die Freude am Lesen in der Schule vernachlässigt wird. In der Schule lesen, im Unterricht lesen, kooperieren. Seit fünf Wochen besucht Paula die erste Klasse einer Grundschule in Nordrhein-Westfalen. " Lesen ist ein großes Wunder."

Grundschullektüre - ein lernfreundliches Umfeld schaffen - Länderbildungsserver Baden-Württemberg

Bereits in jungen Jahren kommen sie mit dem Buch in Kontakt, denn Kindertagesstätten sehen den holistischen Umgang mit Alphabetisierung als eine ihrer Kernaufgaben an. Die Vielsprachigkeit und die Qualität der Sprachstimulation spielen in Kindertagesstätten eine besonders wichtige Rolle. 2. Nur wenn sich die Kleinen mit ihrer Muttersprache wohlgefühlt haben, werden sie sich für Sprachangebote begeistern.

Die guten Erfahrungen können in der schulischen Praxis durch ein lernfreundliches Umfeld, in dem alle möglichen Druckmedien in vielen unterschiedlichen Sprachversionen ihren festen Platz haben, weiter genutzt werden. Die vorliegende PowerPoint-Präsentation "Lesen in der Grundschule - Lernfreundliches Umfeld und Diagnose" enthält viele Anregungen und Hinweise zur Konzeption einer (Vor-)Leseumgebung, die der Vielsprachigkeit der Schüler Rechnung trägt.

Der Lesefortschritt eines Kleinkindes sollte beachtet oder, wenn nötig, auch erprobt werden, damit sich die Angst einiger Kleinkinder, dass "Lesen nicht für mich ist", nicht erstarrt. Am Ende der PowerPoint-Präsentation wird daher ein Überblick über die gebräuchlichen Prüfverfahren geboten, mit denen das Leseverstehen und das Leseverstehen näher beleuchtet werden kann.

Im Zusammenwirken von LehrerInnen und BeratungslehrerInnen wird damit eine prozess- und kompetenzbasierte Unterstützung der Leseförderung in der Grundschule geboten. Sie kann als Ganzes oder in Einzelpunkten eingesetzt werden und ist für die schulinterne Ausbildung geeignet.

In 20 Ländern besser zu lesen als in Österreich.

Nach der neuen International Primary School Reading Survey (IGLU) kann jeder fünfte vierte Schüler in der Bundesrepublik nicht richtig lesen und lesen. Auch wenn die Leseleistung in der Bundesrepublik leicht über dem Weltdurchschnitt der europäischen und OECD-Länder liegt, haben uns "20 Nationen überholt", so die Macher der Studie. Die Leseleistung der 4. Klasse hat sich im Vergleich zu 2001 nicht wesentlich verändert.

Er liegt leicht über dem Weltdurchschnitt der Europäischen Union und der OECD-Länder. Inzwischen hat sich die Bundesrepublik von vielen anderen Nationen übertroffen. "Im Jahr 2001 waren nur vier andere besser als wir, jetzt sind 20 besser als wir." Man muss keine Taschen und Aschen mitnehmen, 20 Nationen haben uns überholt, das ist viel", erläutert der Erziehungswissenschaftler der Technischen Universität und Studienleiter der Universität Dortmund IGLU, Wilhelm Boss.

Nicht einmal jeder fünfte 10-Jährige in der Bundesrepublik kommt auf Stufe drei im Lesen und Lesen, d.h. er kann die Bedeutung von Schriften nicht wirklich begreifen und aufbereiten. Dies hat schwerwiegende Konsequenzen, denn ohne diese Grundfertigkeiten werden diese Kinder kaum in der Lage sein, die in der fünften Klassenstufe folgende untere Sekundarschule zu besuchen.

Nirgends sonst ist der Einfluß der Elternhäuser auf die Leseleistungen der Kleinen so groß wie in der Bundesrepublik und damit auf die Chancengleichheit mit den Staaten Ungarns, Bulgariens und der Slowakischen Republik. Die Leistungsunterschiede zwischen Schülern, deren Mutter gesellschaft mehr als 100 Kinderbücher zu Hause hat, und Schülern, deren Mutter und Vater wenig lesen, betragen in der Bundesrepublik mehr als ein ganzes Jahr.

Doch was sind die Ursachen, warum es trotz aller bildungspolitischer Bemühungen in der Bundesrepublik nicht gelingen kann, das Problem der sozialen Bildung zu bewältigen? Dies ist für KMK-Präsidentin Dr. med. Susanne Eisenmann auch auf die zunehmende Heterogenität der Studierenden in der Bundesrepublik zurückzuführen. "Grundschullehrern und Grundschullehrern sind die Anforderungen in ihrer Schule bei der alltäglichen Praxis bekannt.

Über jedes dritte deutsche Schulkind, das 2016 in die vierte Schulstufe kommt, hat zumindest einen ausländischen Vorfahren. In vielen anderen Staaten - wie z.B. Schwedens oder der Niederlande - ist dies jedoch ähnlich, mit deutlich verbesserten Lernerfolgen. Die Tatsache, dass in einigen Staaten mehr als die Haelfte der Primarschullehrer inzwischen ohne paedagogische Bildung beruflich veraendert wird, macht dies nicht besser.

Nur fünf bis sieben der rund 80 Förderprogramme, die in den Bundesländern eingerichtet wurden, wurden bisher auf ihre Wirksamkeit geprüft.

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