Lesen Kinder

Kinder lesen

Mit dem Anmeldeformular können Sie sich mit Ihrem Kind für "Kinder lieben Lesen" anmelden und so die drei kostenlosen Buchpakete bestellen. Anstatt am Computer zu sitzen, benutzen sie lieber Kinder- oder Jugendbücher in ihrer Freizeit. Auch für Kinder gibt es etwas zu lesen: Dies sind die beliebtesten Medienaktivitäten von Kindern im Grundschulalter. Man muss im Unterricht etwas lesen.

Tageszeitungsprojekt Nisch: "Hauptsache, die Kinder lesen überhaupt" - Internet & Wissen

Stgt. - - - Fr. Kränz, wie viele Buecher lesen Sie pro Jahr? Rund 800 Kinder- und Jugendliteratur. Bei so vielen gelesene BÃ??cher sind Sie eine Minderheit: Laut SchÃ?tzungen hÃ?lt nur jeder fÃ?nfte BundesbÃ?rger ein regelmaessiges Literaturverzeichnis. Bei bis zu 20 Prozentpunkten werden keine gelesen. Gerade junge Menschen lesen heute viel Digitales, zum Beispiel auf dem Mobiltelefon.

Inwieweit profitiert das Kind von einer hohen Lesekompetenz? Denn je früher die Kinder den Grundstock für die Lesefreude schaffen, desto größer ist die Chance auf dauerhaften Lesefreund. Was ist die Einführung in das Lesen für Kinder? Für die Kleinsten ist es am besten, mit einer spielerischen Förderung des Lesens zu beginnen.

Mutter und Kind können schon in jungen Jahren unwillkürlich Songs für ihre Kinder spielen, sich reimen oder spielen. Auf diese Weise lernen Kinder schon in jungen Jahren die Strukturen der Sprachen. In der Folgezeit kommt dem lauten Lesen eine große Bedeutung bei der Förderung von Sprachkenntnissen und -vokabular zu. Für die Jüngsten ist das nicht das Lesen im herkömmlichen Sinne, sondern das gemeinschaftliche Erkunden von Bildern:

Die Kinder zeigen auf ein Foto, die Mütter rufen den Ausdruck an und berichten darüber. Kinder erfahren beim Lesen von Büchern und beim Lesen etwas Schoenes und Gutes. Lautes Lesen festigt die familiären Beziehungen und unterstützt das soziale Verhalten der Kinder durch das Identifikationspotential der Erlebnisse. Kinder, die gelesen werden, sind selbstsicherer, aufgeschlossener und haben ein stärkeres Gerechtigkeitsgefühl.

Erzählungen beinhalten immer Nachrichten und geben Kinder ein Vorbild, dessen Verhaltensweisen sie verstehen können. Für die Buchcharaktere gilt es, Antworten auf alltägliche Probleme zu geben, die auch die Kinder aus ihrem Leben mitbekommen. Wenn ein Charakter in einem Roman schikaniert wird, spürt das Mädchen mehr Mitgefühl, wenn es eine vergleichbare Lage in der Wirklichkeit erfährt.

Auch andere Erzählungen können Kinder ermutigen. Manche beschweren sich, dass sie keine Zeit haben, laut zu lesen. Ein Elternteil muss nicht Stunden lang lesen. Eher ist es notwendig, regelmässig laut zu lesen. Bis zum Ende der Grundschule sollten die Kinder vorgelesen werden. Anfänger wissen schon viel über den Inhalt, aber sie können selbst nur sehr wenig lesen.

Lautes Lesen erhält die Motivierung. Es gibt keine Filterung in der Zeitung: Kinder lesen auch Reportagen über Gewalttätigkeit, Terrorismus und Kriege. Und wie sollen sie das machen? Filterung geht nicht: Kinder können den ubiquitären Horrorbotschaften nicht entkommen. Man kann sie am Zeitungskiosk, im Netz oder im TV lesen.

Besser ist es, Kinder zu kräftigen, indem man ihnen etwas erläutert und über mögliche Befürchtungen nachdenkt. Mit Tabletts und Smart-Phones gibt es viele Möglichkeiten, laut zu lesen und vorzulesen. Inwiefern ändern die digitalen Datenträger das Lesen? Lesen wird rascher und beweglicher. Man liest heute fast immer. Wir lesen Stück für Stück.

Untersuchungen haben gezeigt, dass lange und komplexe Textpassagen oft lieber in gedruckter Form vorliegen, während wir uns rasch in digitaler Form zurechtfinden. Worauf sollten Kinder achten, wenn sie digitale Inhalte lesen? Entscheidend ist die Aufmerksamkeit, die Kinder beim Lesen erhalten. Auf dem Tablett können Kinder und Erwachsene zusammen lesen und aufdecken.

Es kann fragwürdig sein, Kinder mit Hilfe digitaler Datenträger allein zu belassen. Beispielsweise, wenn Kinder unkontrollierten Zugriff auf das Netz haben oder gebeten werden, persönliche Informationen weiterzugeben. Welche Ratschläge geben Sie den Erziehungsberechtigten, wenn das Kleinkind trotz Lesen nicht lesen will? Die ersten und bedeutendsten Rollenvorbilder sind die Mütter und Väter - ideal auch für die Freizeit.

Kinder sollten in ihrer freien Zeit nicht mit vielen Tätigkeiten beschäftigt sein. Langweiligkeit kann auch ein Motiv sein, warum sich Kinder für Bücher entscheiden. Sie lesen bis zu einem aufregenden Punkt und lassen das Kleinkind dann in Ruhe weiterlesen. Es ist sehr wichtig, dass Kinder die Freiheit haben zu entscheiden, was sie lesen. Manche haben keine Ahnung, woran ihr Baby wirklich Interesse hat und entscheiden sich für Bücher nach ihrem eigenen Vorgeschmack.

Dies ist nicht notwendigerweise literarisch, aber es ist nicht von Bedeutung. Es sollte das Bestreben sein, Kinder zu Leserinnen und Leser zu machen.

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