Linse Auge

Objektiv Auge

Der Abstand zwischen Objektiv und Brennpunkt F wird als Brennweite f bezeichnet. Die Augenlinse ist ein glasklarer, elastischer Körper, der vorne und hinten konvex gebogen und in einem Kapselsack eingeschlossen ist. Für scharfes Sehen ist die Linse des menschlichen Auges verantwortlich. Mit zunehmendem Alter verliert die Linse an Elastizität und die Sehschärfe nimmt ab. Der Mensch ist stets auf höchste Leistung ausgerichtet.

Auf dieser Seite finden Sie eine Liste verschiedener Erkrankungen der Linse.

Linse des Auges

Bei der Linse des Augenhintergrundes (Augenlinse, Gr. phakos) handelt es sich um einen transparenten Ballkörper, der dehnbar und damit deformierbar ist. Sie trägt etwa 25% zur Refraktionskraft des Dioptrienapparates bei und stellt sicher, dass das Auge sowohl in der Entfernung als auch in der Umgebung gut blicken kann.

Bei der Linse handelt es sich um einen kugelförmigen Linsenkörper, der sich im Frontzahnbereich des Augenhintergrundes, hinter der Cornea und der benachbarten Vorderkammer des Augenhintergrundes erstreckt. Dahinter liegt die kleine, rückwärtige Augenhöhle und der Vitreus. Das Augenobjektiv setzt sich aus einer Vorder- und einer Hinterlinsenrinde zusammen. Der Äquator der Linse läuft zwischen den beiden Teilstücken.

Zonula Fasern sind in dieser Gegend angebracht. Lediglich an der Linsenvorderseite gibt es eine epitheliale Gewebeschicht (Linsenepithel). In der Mitte der Linse sitzt der Linsenkörper, der ziemlich hart und starr ist. Das Objektiv ist beidseitig gebogen, was bedeutet, dass das Auge das gesamte Spektrum des Lichts bündelt.

Das Auge ist von dem wässrigen Humor der Vorder- und Hinterkammer des Augenhintergrundes umhüllt. In entspannter Position hat die Linse des Menschen am äquator einen Außendurchmesser von ca. 9-10 Millimetern und ist ca. 4 Millimeter dumm. Es enthält ca. 65 Prozent des Wassers und ca. 35 Prozent Eiweißmoleküle. Die Linsenkerne sind bei der Entstehung noch sehr gering.

Sie wird jedoch im Verlauf des Lebenszyklus immer grösser, was die Augenlinsenelastizität mindert. Über die Zonenfasern wird die Linse am Ciliarkörper fixiert. Schaut man von vorn auf ein Menschenauge, so liegt es hinter dem Weiß des Augenhintergrundes (Sklera). Ciliarmuskel und Zonenfasern sind für die Funktion der Linse sehr bedeutsam.

Erst das Zusammenwirken dieser drei Bereiche führt zur Aufnahme der Linse, wodurch zwischen Nah- und Fernvision umgeschaltet werden kann. Das Brillenglas hat zwei wesentliche Funktionen: So kann sich das Auge an verschiedene Sehabstände gewöhnen. Das Brechungsvermögen des Augen im Normalzustand beträgt ca. 19 dpt (Dioptrien). Dieser Wert ist etwa ein Viertel der Refraktionskraft der Hornhaute.

Die Krümmungsänderung verändert jedoch die Brechkraft: Wenn der Zillarmuskel angespannt ist, kann die Refraktionskraft bis zu 33 dpt sein. Das Brechungsvermögen sinkt mit steigendem Lebensalter. Beim Entspannen des Ciliarmuskels liegt der Ziliarkörper verhältnismäßig weich auf der Augeninnenseite. Dies strafft die Fasern der Zonula und verlängert die Lupen.

Diese längliche Linse ermöglicht es Ihnen, etwas in der Entfernung zu sehen. Bei Verspannungen expandiert der Ciliarmuskel zur Mitte des Auges. Das macht die Fasern der Zonula erschlafft - die sanfte, bewegliche Augenlinse expandiert in eine kugelförmige Form. Die sphärischere Linse ermöglicht ein gutes und scharfes Sehen aus nächster Nähe.

Inwiefern kann die Linse des Auges transparent sein? Warum ist die Linse tatsächlich transparent, genau wie die Cornea? Sie ist eine verhältnismäßig solide Konstruktion, die auch aus lebenden Körperzellen zusammengesetzt ist, die den Metabolismus durchführen. Ein gutes Beispiel für die starke Fokussierung auf bestimmte Arten von Augenlinsen im Laufe der Zeit. Dabei spielt folgende Eigenschaft eine Rolle: Die Augenlinsenzellen haben - wie andere Zellentypen - keine Organe.

Die Augenlinsenkrankheiten sind vielfältig. Abgesehen vom Grauen Star, der trotz guter Behandlung mit Linsenersatzoperationen immer noch eine der häufigste Erblindungsursachen ist, sind die meisten von ihnen recht rar. Luxation der Linse: Die Linse verlagert sich von ihrer Ausgangsposition - entweder nach vorn in die Vorderkammer des Auges - oder nach rückwärts in den glasigen Körper.

Hornhautverkrümmung: Die Linsenoberfläche darf nicht gleichmässig sein. Auf diese Weise wird ein stabförmiges, entstelltes Abbild im Auge erzeugt (Astigmatismus). Mit der Zeit kann sich die Transparenz der Linse trüben. Das Auge wird grauer - auch von aussen erkennbar. Der Graue Star kann nun sehr gut und sanft mit einer Augenkorrektur entfernt werden, indem die defekte Linse durch ein Implantat ausgetauscht wird.

Presbyopie ist keine Augenlinsenerkrankung, sondern ein ganz normaler Alterungsprozess. Die ursprüngliche weiche, elastische Glasrinde erstarrt am Rand des Linsenkerns sukzessive. Die massiven Hülsen werden grösser, die flexiblen Linsenringe kleiner. Dadurch nimmt die Linse - sehr allmählich und allmählich - nicht mehr die kugelförmige Form an, wenn sich der Ciliarmuskel verspannt und die Fasern der Zonula ausweichen.

Sie können über ein Linsen-Implantat denken, aber das schränkt Ihre Sicht ein.

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