Lkw Fahren Simulator

Lkw-Fahrsimulator

Die Lkw-Simulation: Das Highlight im Lkw-Training! Mit dem Simulator stellen Sie Ihren Schülern den Lkw vor. Der Fahrsimulator EMIL trainiert sowohl das Notfahren als auch das effiziente Lkw-Fahren. Wenn Sie mit einem Lkw ohne Führerschein durch Europa fahren wollen, ist Euro Truck Simulator . Beachten Sie das Thema "Fahrsimulatoren für Lkw & Nutzfahrzeuge" als kostenlose Warnung, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Simulatortraining: Fahren ohne Strasse

Dies bietet für Unternehmer und Autofahrer eine Vielzahl von Vorteilen. Die Fahrerin kommt ins Eis. Pures Adrenalin in der Kabine des Sattelaufliegers. Eine weitere Challenge für den Piloten ist bereits vorprogrammiert. Dies ist das Fahrsimulatorprogramm. Am Ende der 10-minütigen Reise erklimmt der Autofahrer mit Erleichterung den Nachbau der Fahrerkabine.

"Dies ist die Zukunft", ist Dirk Kästner, Chauffeur und Trainer des in Osnabrück ansässigen Automobillogistikers Werner Egerland, davon begeistert. Für ihn hat das Fahrertraining am Simulator gegenüber konventionellen Praxisfahrten am echten Lkw deutliche Vorzüge. So kann der Instruktor seine Chauffeure vom nächsten Raum aus auf dem Monitor entspannen und anschließend Störungen auf einem Videobild darstellen und auswerten.

Der Simulator verbraucht keinen Kraftstoff und verschleißt nicht den bereits hoch belasteten Fahrzeugpark. "Mit sechs oder sieben Lastwagen kann man am Wochende nicht durch die Dörfer fahren", betont er. Den großen Nutzen der Simulationen erkennt Eckhart Müller, Ausbilder bei Sifat Road Safety, in der Zeiteinsparung.

In nur fünf Wochen wurden 180 Autofahrer von uns geschult. Sifat Road Security in Berlin ist ein Unternehmen, das solche LKW-Fahrsimulatoren konzipiert, fertigt, verkauft bzw. mietet. Sifat zählt unter anderem die Firmen  Egerland, DB-Schenker, SVG und Edeka zu seinen Abnehmern. Auch Polizisten und Rettungsdienste trainieren ihre Blinklichter am Simulator ohne Gefahr. Vor allem, wenn Spediteure sich zusammentun und ihre Lokführer ausbilden.

Der Simulator ist auf einer Wechseleinheit vormontiert. Der rund fünf Kilogramm leichte und knapp 500.000 EUR kostende Simulator kann universell genutzt werden. Zum einen wird die Führerkabine eines realen Fahrzeugs originalgetreu nachgebildet. Für ein realitätsnahes Fahrerlebnis ist die Kabine auf einer Fahrplattform aufgebaut. Sie wird über mehrere Maschinenachsen hinweg betätigt und bildet jede einzelne Fahrt ab.

Nähert sich der Autofahrer einem Bordstein zu zügig, ist der Stoß immer wieder spürbar, wenn der Anhänger über das Hinderniss dröhnt. Auch Querwind kann einige Simulationen in das Trainingsprogramm einbinden. Davor erkennt der Autofahrer eine vom Computer erzeugte Umgebung auf einer runden Projektionswand, die den Ausblick aus dem seitlichen Fenster und auch aus dem Blickwinkel nach vorne ermöglicht.

Abhängig vom Arbeitsaufwand und der Systematik wird die computererzeugte Systemlandschaft detailliert wiedergegeben. Selbst wenn die Grafiken wie ein Computer-Spiel aussehen, gewöhnt man sich recht rasch daran, bekräftigt Treiber Küstner. Dass die Gewohnheit rasch einsetzt, weiss er. Der/die TrainerIn kann mit der Simulationssoftware alle denkbaren Szenarios erstellen. "In der Praxis kann das nicht geprobt werden", findet er einen großen Nutzen im Umgang mit den Geräten.

Nicht nur für das Sicherheits-Training können Simulationen eingesetzt werden. Für Sifat prüfte die Technische Universität Berlin, ob es wirklich möglich ist, eine material- und spritsparende Art des Fahrens am Simulator zu erlernen. Nachdem eine theoretische Einführung in das ökologische und vorausschauende Fahren erfolgt war, wurde die Prüfung wiederaufgenommen. Die Folge: Alle Autofahrer haben ihren Kraftstoffverbrauch gesenkt: Das schönste Resultat waren -30 Prozentpunkte, der Durchschnittswert 21 Prozentpunkte.

Dies wurde im vergangenen Jahr durch die Stückgut-Kooperation VTL bestätigt. Nach Berechnungen von Klaus Haller, Managing Director von Sifat, bedeutet schon zehn vom Hundert weniger Kraftstoffverbrauch für 100 Fahrer bei einer mittleren Laufleistung eine Ersparnis von 385.000 EUR im Jahr. Auf dem Simulator können dagegen unterschiedliche Belastungszustände und das Fahrzeugverhalten bei rutschenden Lasten einfach und sicher dargestellt werden.

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