Märchen Kindergarten

Der Märchenkindergarten

Was ist mit Märchen für Kinder, besonders im Kindergarten? Im Märchenschrank befinden sich einige Notizen, auf denen die Namen einiger ausgewählter Personen stehen. Die Projektmappe beschäftigt sich mit dem Thema Märchen, das für Kinder so spannend ist. Primarschule Freyung, Kindergarten St. Anna, Kinderhaus.

Märchen werden seit Generationen erzählt.

Geschichtenerzählen im Kindergarten

Von der folkloristischen Begriffsbestimmung des Marchens zum Umgangssprachlichen, treffen wir auf eine Vielzahl von Idiomen: Was ist mit Märchen für die Kleinen, besonders im Kindergarten? Die Märchen sollen sie unweltlich machen und sind deshalb nicht für die Kleinen zu haben.

Die Märchen sollten nicht mehr gesagt werden, weil sie zur Erhaltung lang vergessener Machtstrukturen und zur Einhaltung überfälliger Wertvorstellungen beizutragen haben. Es ist bekannt, dass Märchen in der Vergangenheit nicht zur Vergnügung standen. Ebensowenig wie reine Kindergeschichten. Die Märchenerzählung, oder der Geschichtenerzähler, sprach den Erwachten an.

Das Märchen traf den Hörer direkt, viele Menschen fühlen sich ansprechbar. Märchen sind also Werke von zeitlosem Wert, in denen Lebenserfahrung mit Bild, Figur und Symbol ausgedrückt wird. Die Bezeichnung "Märchenerzählen" erweckt in mir vielfältige Erinnerungen an die Kindheit und ist mit ganz spezifischen Randbedingungen verbunden: "Meine Mama hat mir jeden Tag Märchen erzählt, besonders in den finsteren Monaten des Winters.

Bitte, erzählt mir ein Märchen! Dann erzählte meine Mama.... Die Märchenerzählung war und ist für mich mit dieser behaglichen Stimmung verknüpft. Aber in der Kindergartenpraxis haben sie dann meine Werkzeuge zum Geschichtenerzählen geformt. Auf dem Gebäudeteppich sitzen die Kleinen eng gepackt mit dem Wunsch: "Bitte, erzählt eine Erzählung, ein Märchen".

Dazwischen hörten die Kids die tiefe Atmung, in den Pausen der Geschichte flüsterte sie: "More...." Ich habe schon oft festgestellt, dass die anwesenden Eltern ebenso ängstlich zuhören. Die Märchen werden so lange weiterleben, wie es Narratoren gibt. Versuchen Sie, es einer Menschengruppe zu sagen.

Bald wirst du sie alle im Zauber von Märchen haben. Die Erzieherin, und damit der Geschichtenerzähler im Kindergartenbereich, lernt in seiner Erziehung zu wenig über das Märchen. Meistens wird das Märchen nur als literarisches Genre präsentiert, unterschiedliche Märchenkollektionen werden berücksichtigt, einige Märchen werden vorgetragen und gedeutet. Es wird wenig Wissen über die Geschichte selbst weitergegeben.

Sprechen und laut lesen sind zwei grundlegend unterschiedliche Ausdrücke. Sie werden oft im Kindergarten gleichgestellt. "und dann öffnet sich das Buch." "Während eines Besuchs in einem Kindergarten habe ich der sehr überarbeiteten Pädagogin angeboten, ihren Schülern eine Erzählung zu machen, dass sie nun dringend benötigte Arbeiten ausführen kann, damit wir Zeit für das vorgesehene Gespräch nach der Abholung der Söhne haben.

Auf dem Teppich in der Eckbank zu hocken, war für die Kleinen eine völlig unbekannte Zeit. "Das kannst du nicht sagen!" "Ich habe versucht, den Schülern klarzumachen, dass ich die Story im Hinterkopf hatte und dass es mir sehr viel wichtiger war, sie alle ansehen zu können, wenn ich es ihnen erzählte.

Schon nach wenigen Augenblicken sahen sie mir ins Auge und ich konnte mich ganz auf die Nachkommen einrichten. Das Beratungsinterview drehte sich dann um das Geschichtenerzählen. Zurueck zu dem Wort Narration. Als Erzieherin muss ich eine Erzählung oder ein Märchen internalisiert haben, denn nur dann kann ich sie an die Schülerinnen und Schüler weiterleiten und mich auch an mein Publikum anpassen.

Beim Geschichtenerzählen ist der Augenkontakt das Allerwichtigste. Dies betrifft nicht nur den Kindergarten, sondern auch die Schulen und das erwachsene Publikum. Das kann man tun, indem man meine Stimme ändert, aber vielleicht auch, indem man das Märchen etwas langsam rezitiert und die wichtigen Passagen wiederholt. Die Kinder geben mir Hinweise auf nötige kleine Auszeiten.

Sie können den Kindern weitere Informationen und Informationen geben. Das hat zwangsläufig "Schwierigkeiten" zur Folge, da die Älteren weiter zuhören mochten. Tell - erlernbar? Storytelling kann bis zu einem gewissen Grad erlernt werden. Das fängt mit der Erstellung einer Story an. Ein erstes Übungsstück für die Erzählung ist daher das lautstarke Mehrfachlesen, der Ausbilder selbst.

Nehmen Sie eine Aufnahme auf, damit Sie sich selbst besser "hören" können. Bleibe in der Märchensprache. Allzu rasch verfremdet man das Märchen und es geht "verloren". Drittens, versuch, dir selbst ein Märchen ausdenken. Du hast eine Serie von Karten mit märchenhaften Motiven zusammengestellt (vielleicht mit Kinder gemalt).

Lässt man die Karten von den Kindern ziehen, kann man auch die für die Kleinen wichtigen Punkte aufdecken. Erinnern wir uns an ein Mädchen, das sich wünschte: "Bitte ein Märchen mit der Prinzessin, dem Kolkraben und dem magischen Wasser". Das Erzählen von Geschichten für die Kleinen ist so bedeutend, weil die Märchen den grundlegenden Erfahrungen der Kleinen entsprechen.

Das ist auch die Heilkraft des Marchens, in dem enorme Tiefe des Menschenlebens leuchtet. Was für Märchen für Sie? Die Künstlerin hat den von Wissenschaftlern oft kritiklos verwendeten Terminus "Märchenzeitalter" präge. Besonders die Kleinen zwischen 4 und 5 Jahren mögen Märchen. Die Weltanschauung der Kleinen wird durch magisches Gedankengut mitgestaltet.

Aber auch im speziellen Umfeld können die Schülerinnen und Schüler von Mal zu Mal nachdenken. Neben Märchen verlangen sie auch nach realistischen Erzählungen, Versen, Bildern und "hybriden Formen". Wenn sich das Kleinkind mit dem Märchen befasst, weckt es Aufmerksamkeit für fremde Personen. Die Erzieherin ermutigt diesen Weg, indem sie nach Gemeinsamkeiten mit dem Kinde Ausschau hält, z.B. "Eine rote Mütze wie Ihre".

Man braucht keine große Märchenauswahl, denn ein Märchen hört man gern mehrmals in Folge. Denn je vertrauter ihnen ein Märchen ist, desto sicherer sind sie. Der Junge kennt diese anscheinend unmenschliche Geschichte. Es ist spannend, denn das Mädchen weiß: Am Ende hüpft das kleine Rote Reiterhaube wieder durch den Regenwald, der Gro?

Und wenn die Kleinen wissen, was im Märchen steht, wissen sie, wie man das auslöst. Die Erzieherin darf das Kinde auf keinen Fall auf die besonderen unbewussten Verspannungen und die psychische Bedeutsamkeit der Gegenstände weisen. In welchem Umfang das Märchen erklärt werden muss, entscheidet die Reaktion der Schüler. Wie der Urmensch ist das Kinde nicht in der Lage, natürliche und physische Erscheinungen zu ergründen.

Die Erzieherin, wenn sie die Märchen "den SchlÃ?ssel zur Welt" nennt, ist es ihre Aufgabe, den richtigen SchlÃ?ssel fÃ?r ihre SprÃ?nge zu treffen und so die richtige Wahl zu finden. Wir als Pädagogen müssen immer bestrebt sein, das Bild des Kindes zu erobern. Wir haben als Erwachsener Probleme damit, weil wir uns von der Bildwelt der Märchen entfernt haben.

Wer heute als Pädagoge Märchen erzählt, schafft erste Bedingungen für ein ganzheitliches Verständnis des Lebens und der Welt. Auch für die Religionsentwicklung der Kinder ist die Imageförderung wichtig. Die Märchen und biblischen Erzählungen thematisieren die selben Vorstellungen in uns, so dass es weltliche und heilige Archetypen gibt.

"Jeder, der kleine Söhne und Töchter ermutigen will, sich auf eine Gotteserfahrung vorzubereiten, wird ihr Bildbewusstsein sorgfältig hegen und schützen. Das Märchen wird sich als sehr wirkungsvolle Hilfe erweisen" (Felicitas Bötz in "Märchen als Schlüsselelement der Welt"). Wenn du jetzt Märchen erzählst.... spielen Sie mit Ihrer Phantasie um die Fotos herum: Wie sah es aus, die roten Mützen? denken Sie darüber nach, was das gewählte Märchen für das Kleinkind tun kann, schauen Sie sich die Geschichte an, sie hat eine positive Wirkung auf die Geschichtswissenschaft.

sich bewusst machen, dass man für die Kleinen erzählt, nicht sich selbst zu erzeugen. Sicherstellen, dass auch nach dem Märchen noch Zeit zum Entspannen ist ( "das Märchen ist kein Lückenfüller", bevor es abgeholt wird, usw.). in den Kleinen und Großeltern die Lust am Geschichtenerzählen erwecken.

"Wer nie Märchen gehört hat, wird ein Land im Kopf haben, das in den nächsten Jahren nicht mehr kultiviert werden kann" (Herder).

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