Mittelalter Kalendarium 2016

Mediäval-Kalender 2016

Tillmann Bendikowski, Arnd Hoffmann und Diethard Sawicki: Historische Lügen. Farbproduktion im Mittelalter von M+S am 13. Dezember 2016 im Blog. Der Bauernmarkt Deutschland Beschreibung: Bad Frankenhausener Bauernmarkt mit viel Mittelalter. Ein sehr großes mittelalterliches Hallenereignis mit einem Cover von Händlern aus ganz Europa.

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The Invented Mittelalter, auch Phantom Age Theorie, ist eine Dissertation, nach der 300 Jahre des mittleren Alters wurden. Im Jahre 1991 schrieb der Journalist, Wissenschaftler und Herausgeber Heribert Illig die Dissertation, dass die mittelalterliche Zeitrechnung durch die Beseitigung vermeintlich erdachter Jahre korrigiert werden kann. Hans-Ulrich Niemitz, der diese Idee verfolgte, bezeichnete die Zeit als Phantomperiode, weil das Frankenreich nach Clovis I. ein Erzeugnis der Phantasie oder des Betrugs war.

Danach existierten Menschen wie Karl der Große und die anderen Carolinger entweder gar nicht vor Karl III. dem Einfachen, oder sie waren vor 614 oder nach 911 zu klassifizieren. Diese Arbeit hat in der breiten Bevölkerung ein bestimmtes Publikumsinteresse geweckt; bis heute publizieren die Befürworter immer wieder neue Zusätze und zusätzliche Argumente, vor allem im Intranet.

Das erfundene Mittelalter zählt zum Komplex von Themen der Zeitkritik und beschäftigt sich mit Kalenderstudien, Astrophysik, Diplomatie, Textübertragung, Archeologie, Baugeschichte und historischer Geografie. In der Geschichtswissenschaft geht er von einem Kreisbezug aus: Die modernen Absolutdatierungen wie die Radiokohlenstoffmethode oder die Dendrochronologie richten sich nach der als richtig unterstellten Zeitrechnung und sind daher nicht als Beweis für ihre Korrektheit anzusehen.

Die Korrektur des Julischen Kalender (durchschnittliche jährliche Länge = 365,25 Tage) von zehn Tagen um drei Tage, die von Gregor XIII. 1582 vorgenommen wurde, sei zu kurz gewesen, geht Heribert Illig davon aus. Der Gesamtabweichungsbetrag seit dem Inkrafttreten des Julischen Kalenders im Jahre 46 v. Chr. hätte 12,70 Tage (0,0078 Tage × 1628) bis 1582 betragen.

Da diese drei Tage 1582 nicht zu korrigieren waren, ermittelte er in der Edition Zeitung 3/1993 die fehlende dreihundertjährige Laufzeit auf exakt 297 Jahre und beschränkte sie auf den 6 14. Septembers bis 911. 8. dieses Jahr. Die Originaldokumente aus dieser Zeit seien sehr dürftig und sprechen in der Regel nur sehr ungenau von Menschen.

3] Für die klösterliche Literaturgeschichte ist das neunte Jh. der größte Reichtum an Schriftstellern und Handschriften des ganzen frühmittelalterlichen Zeitalters. Nur durch das Vervielfältigen konnten mittelalterliche Menschen den Text nachahmen. Die generelle Entwertung der frühmittelalterlichen Schriften als Fälschung, wie sie in Illig[4] zu beobachten ist, ist naturwissenschaftlich unhaltbar.

Astronomie Kritik ist nicht eines der ursprünglichen und Kernelemente von ihm. Im Gegenzug argumentiert er, dass seine Arbeiten durch die astronomischen Nachrechnungen nicht " strikt widerlegt " werden können, da sie seiner Ansicht nach auf für den fraglichen Zeitpunkt "zu unsicheren" Datenquellen beruhen. Obwohl es Beweise in Gestalt von astronomischen Observationen gegen seine Dissertation gibt, verweist er auf ein Angebot des Astrophysikers Dieter B.

Herrmann selbst protestiert gegen die Verwendung seiner Aussagen durch ihn. 9 ] Sie lassen sich klar einem bestimmten Punkt zuordnen und widersprechen damit Illigs These. Da, so sagt er, die Phantomperiode eine bewußte Irreführung sein soll, erhebt sich die Fragestellung der Autoren.

Der römisch-deutsche Imperator, der byzantinische Imperator und der päpstliche Zar. Im Jahr 2005 vertrat König Otto III. die Auffassung, dass auch die Schmiede Otto III. mit Karl dem Großen einen glorreichen Thronfolger geschaffen habe. Der Heribert Illig: Das erdachte Mittelalter.

Das ist die grösste Fälschung der Welt. Illig' mittelalterliches Phantom aus einer astronomischen Perspektive. Differenz-Verlag, München 2003, ISBN 3-00-009853-4 Ralf Molkenthin: Die Phantom- und Mittelalterzeit - oder: Wie Heribert Illig eine erfunden hat. Skriptorium-Verlag, München 2008, ISBN 978-3-938199-16-9, S. 19-35 Diethard Sawicki: Der Kaiser der Lügen? Eine kritische Betrachtung von Heribert Illig' These vom erdachten Mittelalter.

Westfälische Dampfschifffahrt, Münster 2001, ISBN 3-89691-499-5, S. 75-104 Rudolf Schieffer: Ein Mittelalter ohne Karl den Großen, oder: Die Antwort ist jetzt einleuchtend. Zu: Wissenschafts- und Bildungsgeschichte (GWU) 48, 1997, 10, ISSN 0016-9056, S. 611-617 Gerard Serrade: Leerzeiten oder das abstracte Bild der Zeit. Logos, Berlin 1998, ISBN 3-89722-016-4 à la Fößel: "Karl der Fiktive".

Über die Auseinandersetzung um die Elimination der Jahre 614 bis 911 aus der Vorgeschichte. Ort: Das Mittelalter. Ist das Mittelalter entstanden? Kommentarband zu Heribert Illig. Willmann-Bell, Richmond 1995, ISBN 0-943396-45-X, S. 140: March equinox am March October 1582, 23:57:54 Dynamic Time, d.h. im Bereich der heute mitteleuropäischen Zeitzone und im Osten davon am March 11.

Karl Mütz: Die "Phantomzeit" 614 bis 911 von Heribert Illig. Technische und historische Bedenken gegen den Kalender. Jahrgang 60, 2001, S. 11-23. Arno Borst: Die Reform des karolingischen Kalenders. Heribert Illig: Wer hat die Uhr geschossen? Die Erfindung der 300 Jahre des Mittelalters. Heribert Illig, Gerhard Anwander: Bayern und die Phantomperiode.

Das frühmittelalterliche Schrifttum wird durch die Archeologie wiederlegt. ? Fößel: Karl der Erfundene? Damals: Zeitschrift für Historie und Zunft. Dieter Herrmann: Noch einmal: Gab es eine Phantomperiode in unserer Zeit? Im Deutschlandfunk, erschienen am 16. März 2017. ? Heribert Illig: Das erfundene Mittelalter.

Tilmann Chladek, Dieter Lehmann: Er ist sich selbst verpflichtet. Zu: Wissenschafts- und Bildungsgeschichte (GWU). 1997, Ausgabe Nr. 9 Lukas Wiegelmann: Wie man Karl den Großen aus der Vergangenheit löscht. Ort: Die ganze Erde vom 15. September 2009 (online, Zugang am 17. April 2016); Johannes Saltzwedel: Painted Centuries.

Das verwirrende Thema des "erfundenen Mittelalters". Zu sehen in: Spiegel-Geschichte 6 (2012) (online, eingesehen am 17. und 17. Mai 2016); Tillmann Bendikowski, Arnd Hoffmann und Diethard Sawicki: Historische Lügen. Westfälische Dampfschifffahrt, Münster 2003, S. 92-95. Karl Hepfer: Verschwörungstheorie.

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