Niedliche kleine Hunde

Süße kleine Hunde

Er nahm eine Handvoll Hundekekse aus der Tasche und warf Poppit einen runter. "Du hast so süße kleine Hunde. Die niedliche Erscheinung als kleiner Hund sollte Hundebesitzer nicht dazu verleiten, ihre Vierbeiner zu vermenschlichen: Bei zwei weiteren Hunden wurde Fee vom Veterinäramt beschlagnahmt. Mit wem kann dieser süße kleine Hundemann für immer glücklich sein?

Kleine Hunde - für das Theater ganz süß und lieb sein

Das Verhalten einiger kleiner Hunde ist bezeichnend für den unbegrenzten Selbstvertrauen der Menschen. Kürzlich trafen mich zwei Menschen auf einem schmalen Pfad mit einem kleinen weissen Begleithund (ich kann die kleinen weissen Hunde nicht unterscheiden - der kleine, weisse, lockige und etwas wie ein überdimensionaler Baumwollball mit einem Teddy-Gesicht aussehende Hund).

Ich musste wie so oft mit meinen beiden viel grösseren Hunde auf den beschissenen Kantenstreifen stehen, weil die Menschen nicht mit ihrem an der Flexileine aufhingen. Die an der Hundeleine gehangenen giftigen und gallenspuckenden Tiere wurden vorbeigetragen. Eigentlich mache ich weiter, aber diesmal wollte ich wissen, was geschieht, wenn sich diese Art des "kleinen Hunde-zu-Flexi-Halters" trifft.

Der weisse Wattestäbchen spuckt wieder giftig und brennt. Dann zeigte sich die Motivierung des kleinen Weissen: Er hatte Furcht, klammerte seinen Schweif und wollte einfach nur weg. Er wollte an dem seltsamen Köter schnuppern. Der in die Kurve geschoben, riss sich der Weisse und hüpfte zurück. Erneut wollte der Teckel gehen, wieder der Weisse.

Der kleine weisse Rüde hatte in diesem Augenblick nur Mitleid mit ihm. Er ist so winzig, dass es nicht lästig ist, wenn der Rüde die Hundeleine herauszieht und sich daran aufhängt. Für die Bewegungen ist der Flexi-Leinenradius ausreichend, wozu soll der Vierbeiner also freilaufen? Ob er agressiv ist, ist süß oder witzig.

Du siehst die Notlage des Tieres nicht. Es wird nicht erkannt, dass ein Tier auf der Suche nach einer Antwort ist, so dass schließlich seine Wünsche wahrgenommen werden. Dabei ist er winzig, praktisch und selbst bei Aggressionen relativ harmlos. Er wird wahrscheinlich für immer damit zurechtkommen, in Begegnungen mit Hunden verwickelt zu sein, vor denen er sich fürchtet, und wenn er dies beweist, wird er nicht ernsthaft wahrgenommen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieses Phänomen vor allem kleine Hunde trifft. Das will der Halter nicht, deshalb wird die Hundeleine so festgezogen, dass der Vierbeiner ein paar Zentimeter in der Höhe liegt. Es kann komfortabel mit Leinen und Gurt getragen werden. Es ist einfacher, dies zu tun, als Ihren Vierbeiner zu trainieren. Daß er sich schrecklich fürchtet, während er auf einmal in der Höhe festgehalten wird, und das ist sicher nicht gut für seine eigene Sicherheit (selbst gut passende Gurtzeuge sind NICHT zum Transport gemacht), ist offenbar vollkommen irrelevant.

Die Hunde sind aufgrund ihrer Grösse relativ leicht zu handhaben. Zieht man an der Hundeleine, merkt es der Eigentümer kaum. Wirft sich der Rüde in die Hundeleine, um einen anderen Rüde anzugreifen, kann er ohne weiteres festgehalten werden. Selbst wenn etwas geschieht, tun kleine Hunde nicht den großen ab.

Den Rest erledigt der Flexiclub, indem er dem Menschen vorgibt, dass der Rüde einen entsprechenden Aktionsradius hat. Läuft der Rüde in die 8m Leine, wird dies nicht als schlecht wahrgenommen. Sie ersparen sich den Callback, indem Sie den kleinen Welpen mit Stop-Loslass-Technik zurückfischen. Außerdem der immer noch weit verbreitetes Gerücht, dass kleine Hunde weniger Sport brauchen als große Hunde.

So wird kaum ein großer Rüde gehandhabt. Der 35 kg schwere Rüde tut ständig in den Händen und in der Schulter weh, wenn er zupft. Ein großer und aggressiver Rüde ist nicht leicht, am Gegner vorbei zu "tragen" und schon gar nicht mit der Fangtechnik zurückzubringen. Obwohl auch kleine Hunde schmerzhafte Bisse haben können - große Hunde machen mehr Druck und können grössere Schäden anrichten.

Kurzum: Ein ungebildeter großer Rüde, dessen Bedürfnis nach Bewegungsfreiheit und Geborgenheit ignoriert wird, ist im täglichen Leben eindeutig unerfreulicher als ein kleinerer. Das fÃ?hrt vielmehr dazu, dass die Menschen Ã?berdenken mÃ?ssen und bei Bedarf auch lieber den Hunde liefern (wofÃ?r die vielen groÃ?en Hunde im Tierschutz leider auch sprechen).

Sie sind klein und süß aufgezogen, man vergisst bald, dass diese Hunde auch echte Hunde sind. Aber wenn Sie einen Vierbeiner kaufen, um ein süßes Plüschtier zu haben, das gut in Ihre Tasche paßt, ein neues Kinderspielzeug oder ein Ersatz für ein Kind ist, sind Sie selbstsüchtig. Sie bekommen keinen Köter, weil sie einen Köter wollen.

Zu dumm, dass es kein Köter war. Es ist bedauerlich, dass der Köter dafür bezahlen muss.

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