Olympische Spiele Pyeongchang

Die Olympischen Spiele Pyeongchang

Foto: kyodo/dpa Die Olympischen Winterspiele in Südkorea sind teuer - in jeder Hinsicht, sagt unser Autor Jochen Klingovsky. Dies sind die Tops und Flops der Spiele. In Sotschi war Olympia deutlich teurer. Täglich wird gelaufen, gefahren oder um Siege und Medaillen gespielt. "Leidenschaft verbindet" - unter diesem Motto stehen die XXIII.

Olympischen Winterspiele und die XII.

Olympiade in Südkorea: Der Hochpreis für die Olympiade - Sportsmix

Olympische Spiele in Korea sind in jeder Hinsicht gut gekauft - so unser Schriftsteller Joachim Klingowski. Der PyeongChang - Gelegentlich schreiben die Menschen merkwürdige Erzählungen. Olympische Spiele 2014 in Sochi wird immer in guter Erinnerung sein, weil dort jede Maßnahme in die Luft gejagt wurde. Noch nie waren die Spiele im Winter so kostspielig (40 Mrd. Euro), wärmere (bis zu 19 Grad), nie so verlogen.

Eine Kneipe ist jetzt in das Doping-Labor gezogen, wo der sowjetische Staatssicherheitsdienst vor vier Jahren angeblich Positivproben von vielen seiner Sportler austauschte. Auch die Lords of the Rings haben es seit Sochi offensichtlich nicht mehr leicht gehabt, klar zu denken. In Pyeongchang werden an diesem Wochenende die Winterolympiade geöffnet (wir halten Sie in unserem News-Blog auf dem Laufenden), aber die Verbotsentscheidung der Russen wird schließlich beginnen dürfen, wie der International Sports Court of Case nur wenige Stunde im Voraus bekannt gibt.

Der Vorsitzende des International Olympic Committee (IOC), Herr Dr. med. Thomas Bach, hätte sich den Ärger gern ersparen können. Aber das IOK hat versucht, die einzelnen Sünderinnen aus einem System zu filtern, das den Schwindel fachmännisch vertuscht und Positivproben verhindert hat. Hätte man statt dessen die Russen völlig ausgegrenzt, hätte die Olympiade vorerst ein einziges Hindernis weniger.

Zweifellos werden die Koreaner sehr gute Spiele im Winter ausrichten. Doch auch dieses Schauspiel auf Glatteis und Schneefall wurde mit rund zehn Mrd. EUR teurer gekauft, und nichts wird die olympische Krisensituation aufhalten. Für das IOK ist Geld bedeutender als moralische Werte und freie Meinungsäußerung; wer die Olympischen Spiele organisiert, muss Bestechlichkeit, Handel und Kostenexplosion berücksichtigen.

Anstatt den Skifahrern und Snowboardern neue Absatzmärkte zu eröffnen, indem sie Aufträge in Retorten vergeben und die Olympiade in Höchstgeboten an TV-Institutionen veräußern, könnte das IOK in Ausnahmefällen eine regelrechte Reformierung fordern. Wählen Sie vier oder fünf richtige Wintersporthochburgen in den Bergen, in den skandinavischen Ländern und in Nord-Amerika, in denen die Spiele alle vier Jahre stattfinden.

Aber mit einer Atmosphäre, die Sportler anregt und anregt. Außerdem, um dem Verkauf der Olympiaidee zu widerstehen. Es gibt keine Olympiade ohne Sportler. Alleine sie, wie nicht nur die Historie von Sutschi gelehrt wird, könnten ein weiteres Olympiakapitel verfassen.

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