Online Spiele Erwachsene

Spiele Erwachsene

Die SPD fordert mehr Forschung zur "Computerspielabhängigkeit" und die Veröffentlichung besonders populärer Online-Spiele nur für Erwachsene. Der Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) hat ein Online-Spiel für Jugendliche und Erwachsene entwickelt. Die Online-Spiele können sehr schnell süchtig machen. Das Internet wird von Kindern anders wahrgenommen als von Erwachsenen, und nach aktuellen Studien sind auch Erwachsene süchtig nach Online-Spielen.

Für Erwachsene! Bis zu 10 MMO's und Multiplayer-Spiele ab 18 Jahren

Es ist nicht jedes einzelne Wild für junge Spielerinnen und Spieler gut genug. Gewisse Inhaltsstoffe, wie z. B. exzessive Gewalttätigkeiten oder sexuelle Angebote, sind nur für Erwachsene zu haben. Es wurden 10 Online-Spiele ab dem Alter von 18 Jahren gesehen. Beginnen wir mit GTA Online.... Im Online-Modus des sehr populären Action-Spiels GTA 5 von der Firma Rocksstar Games werden die Blutspritzer erzeugt.

Weil es auch einen Ragdoll-Effekt gibt, bei dem die getöteten Spieler immer noch zupfen, wenn man weiter auf sie schiesst, entspricht GTA 5 perfekt den Anforderungen für ein Game "ab 18 Jahren". GTA Online ist daher kein Kinderspiel. Die Spiele von Rocksstar Games wollten eine Spielewelt so realitätsnah wie möglich gestalten und die brutale Art und Weise aufzeigen, die im Gangsteralltag eine wichtige Rolle gespielt hat.

Der GTA 5 - und damit auch der Online-Modus - bekam keine Jugendversion. Sie erleben im Zusammenspiel mit Bekannten Schlachtzüge, Schießereien und Verfolgungen und können Ihre Flotte durch den Kauf neuer Autos erweitern. Die nächste Etappe ist ein weiteres Online-Spiel, das die USK 18 hat.

Suchtrisiko: Drogenbeauftragter will Online-Spiele für Heranwachsende verbieten

Bundesdrogenkommissarin Sabine Bätzing (SPD) plädiert für mehr Forschung zur "Computerspielabhängigkeit" und für die Veröffentlichung besonders populärer Online-Spiele nur für Erwachsene. Warum Spiele wie "World of Warcraft" für Jugendliche ab zwölf Jahren erscheinen, sei nicht nachvollziehbar, sagte der Drogenkommissar der Regierung. Weil solche Online-Spiele süchtig machen können. Die für den Schutz von Minderjährigen verantwortlichen Staaten rief sie auf, die Genehmigung von "World of Warcraft" erst ab dem Alter von 18 Jahren zu erwirken.

Tatsächlich klingt das seit MÃ??rz bekannte Ergebnis der Untersuchung dramatisch: Laut ihnen gibt es bei jedem zehnten der teilnehmenden jungen Menschen - 15,8 Prozent bei den Buben und 4,3 Prozent bei den MÃ?dchen - in ihrer freien Zeit, also Ã?ber viereinhalb Stunden pro Tag, zu viel am Rechner zu spielen. Jeweils drei Prozentpunkte der Jungs und 0,3 Prozentpunkte der Mädels sind sogar von Computerspielen abhängig, weitere 4,7 Prozentpunkte der Jungs und 0,5 Prozentpunkte der Mädels werden als bedroht klassifiziert.

In einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung der Humboldt-Universität zu Berlin wird zum Beispiel das Risiko der Abhängigkeit von jungen Menschen durch Online-Angebote im Allgemeinen, nicht nur im Zusammenhang mit Spielen, dargestellt: Laut Sabine Meixner vom Fachbereich Erziehungspsychologie sind nur 1,4 Prozentpunkte der 12- bis 19-Jährigen süchtig. Kontrovers ist auch, ob die diagnostische Kategorie "Sucht" in diesem Gebiet überhaupt sinnvolle Anwendung findet.

Erst 2007 lehnte die American Medical Association, deren Beschlüsse in diesem Zusammenhang als Richtlinie für Experten auf der ganzen Welt gelten, einen entsprechenden Aufnahmeantrag in die offiziellen Anleitungen ab. Ludwig Kraus von der American Academy of Child and Adolescent Psychiatry sagte damals, dass exzessives Spielen "nicht unbedingt ein einfacher Grund für Ursachen und Wirkungen" sei.

Das heißt, konstantes Glücksspiel kann ein Zeichen für andere Symptome wie Zwangsstörung, Angst oder Depression sein. Nichtsdestotrotz, so Kraus, sind übertriebene Akteure in Gefahr: "Die so aufgewendete Zeit reicht für Schulaufgaben und gesellschaftliche Einflüsse nicht. Die erste Aufgabe besteht laut Bätzing darin, diagnostische Instrumente für "diese Sucht" zu entwickeln, um sie wirklich als Erkrankung einordnen zu können.

Gerade bei zeitraubenden Partien werden immer häufiger Warnungen und die Spielzeit dargestellt. "Es gibt auch die technischen Zeitbegrenzer. Vor einer " allgemeinen Brandmarkung der Spieler " mit dem Begriff " Abhängigkeit " warnt er auch. Die von Bätzing geforderte Einstufung von Games wie "World of Warcraft" als reine Erwachsenenprodukte würde wohl eine Gesetzesänderung erforderlich machen. Ein weiteres Problemfeld für die Selbstregulierungsorganisation der Industrie, deren Ratings von Landesvertretern unterstützt werden, ist die Schwierigkeit, im Vorfeld zu entscheiden, welche Spiele die Menschen abhängen werden.

Wolters: "Die USK-Experten haben noch keine Einflussfaktoren für Spiele erkannt, die zu einem übermäßigen Verbrauch beitragen könnten. Der ARD-Film "Spielen, spielen, spielen, spielen...." macht die Begeisterung der Freunde des Online-Spiels "World of Warcraft" deutlich. Was kann man gegen Glücksspielsucht im Netz tun?

Die Anfälligkeit für Abhängigkeit ist in hohem Maße von der Personalität ( "Persönlichkeit") geprägt (d.h. nicht von physisch süchtig machenden Suchtproblemen wie z. B. Medikamenten, sondern von psychologischen Abhängigkeiten). Sie sind immer von Abhängigkeit bedroht, sei es Einkaufssucht, Glücksspielsucht oder was auch immer. Andernfalls wäre die einzige Möglichkeit, alle Alltagshandlungen regeln zu wollen, denn alles kann zu einer Abhängigkeit verkommen.

Der ARD-Film "Spielen, Spielen, spielen, spielen...." macht die Begeisterung der Freunde des Online-Spiels "World of Warcraft" deutlich. Was kann man gegen Glücksspielsucht im Netz tun?

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