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Games auf Smartphones und Tablets: Rip-off mit Anwendungen für Kids - Internet & Wissen

Sehr einfach zu montieren und oft kostenlos: Game-Applikationen für Smartphones und Tablets. 50 populäre Spiele wurden von der Stiftung Warmentest geprüft - und keines davon wurde als harmlos befunden. Die Stuttgarter Spiele-Apps sind bei Kinder und Jugendliche beliebt: Laut einer Studie der Konsumzentrale Rheinland-Pfalz benutzen 91% der 14- bis 25-Jährigen Spiele auf ihrem Handy.

Aber die Anwendungen, die sehr einfach zu installieren und anfangs oft kostenlos sind, können sich als sehr kostspielig erweisen - und oft mangelt es auch an Datenschutz und Jugendsicherheit. Das ist das Resultat der"" der"", dem gemeinsamen Kompetenz-Zentrum von Bundes- und Landesregierung für den Schutz von Minderjährigen im Netz. Dahinter verbirgt sich ein eher lukratives Geschäftsmodell: 2016 erwirtschafteten Gaming-Apps in der Bundesrepublik knapp 410 Mio. EUR an Umsätzen.

Davon entfielen nur 17 Mio. auf den Abverkauf. Der große Teil wird später verdient - unter anderem durch Einkäufe von Nutzern während des Spieles. Zusammen untersuchten sie 50 populäre, hochvolumige Anwendungen für den Jugendschutz und Konsumentenfallen.

"Das war ernüchternd ", sagt die Projektmanagerin der Stiftung warnt. Nahezu die HÃ?lfte der Anwendungen schÃ?tzt allerdings nicht ausreichend vor Schikanen und unangemessenem Kontakt durch Unbekannte. 19 der geprÃ?ften Anwendungen stören die User auch mit Werbebotschaften, die sich mit dem Spielgeschehen ohne eindeutige Beschriftung vermischen.

Viele der angeblich freien Anwendungen sind auch Fallen für echtes Geld, erläutert Produkttester Lewen. Manche Anwendungen würden die Nutzer auf subtile oder eher ungeschickte Weise dazu anregen, Geld auszugeben. Häufig werden die Spiele kostenlos und in irreführender Weise angeboten. Die Kunst: "Viele Anwendungen sind so gestaltet, dass die Player in kürzester Zeit große Erfolge verzeichnen, dann aber ohne zusätzliche Spielgelder oder neue Ressourcen stagnieren", sagt er.

Sie können warten und sehen - oder für einen harten Euros in der Anwendung oder im Spielwarenladen einkaufen. Häufig sind Aufwand und Ertrag schwierig zu verstehen. Bei drei der untersuchten Spiele kostet ein solcher In-App-Kauf bis zu 350 EUR. Lewen bemängelt, dass die Preisgestaltung oft nicht nachvollziehbar ist und der Kostenüberblick rasch untergeht.

Mit Hilfe des Kennwortschutzes konnten sie Spontankäufe ihrer Kleinen vermeiden, die über die Handyrechnung abrechnen. Bei den meisten Anwendungen werden Informationen gesammelt, viele von ihnen wenden sich an mehrere Werbungsnetzwerke, sobald das Spiel startet.

In einer der geprüften Anwendungen wurden beim Starten bereits 87 neue Verbindungen mit 13 Internet-Servern angelegt. Mehr als die Haelfte der Anwendungen sendet auch Informationen, die zur Identifizierung von Benutzern verwendet werden koennen. Datenschutzaspekte wie die Erhebung, Verarbeitung und Übermittlung personenbezogener Informationen für Benutzer von Spielapplikationen nehmen dabei laut der von der Konsumentenzentrale Rheinland-Pfalz durchgeführten Market Guard Survey einen hohen Stellenwert ein: Zwei Drittel der Benutzer sind danach beunruhigt, welche Informationen sie während der Benutzung sammeln.

Immerhin 72% der Befragten haben Zweifel, für welche Ziele der Provider die personenbezogenen Informationen verwendet. Mehr als drei Viertel der Benutzer von Spielenapps sind besorgt über die eventuelle Offenlegung personenbezogener Informationen an Dritte. "Auch bei den Game-Applikationen ist der Schutz der Privatsphäre ein großes Thema", sagt Dr. med. Sebastian Schmid, Leiter der Market Guard Digital World bei der Konsumentenzentrale Rheinland-Pfalz.

"Die meisten von ihnen sind besorgt darüber, welche Informationen gesammelt, wie sie verwendet und an wen sie weitergeleitet werden. "Doch was mit ihren sensiblen Informationen passiert, wenn sie solche Anwendungen auf ihrem Handy oder Tablet-Computer installiert haben, bleibt für die Konsumenten oft unsicher. Laut der Studie haben fünf Prozente aller Spieleapp-Nutzer auch unbeabsichtigt ein bezahltes Abo abonniert.

Nach Angaben der Verbraucherschutzzentrale Rheinland-Pfalz betrifft dies vor allem jugendliche Verbraucher. Der Einsatz von Gaming-Apps läuft oft nicht reibungslos", resümiert die Verbraucherschutzagentur Schmid. Derartige fragwürdige App-Anbieter will die deutsche Regierung nun stoppen: "Wir müssen unsere Schüler vor Interaktionsgefahren bewahren und dies im Jugendschutz-Gesetz verankern", sagte Bundesstaatssekretär im Bundesministerium für Jugend, Dr. med. Ralf Kleiniek, bei einer Aktion anfangs Juni in der Stadt.

Nach Kleindieks Worten müssen Kinder zuverlässig darüber befinden können, ob eine Anwendung für ihr Baby in Frage kommt. "Dazu benötigen sie verlässliche und klare Informationen über Inhalte, Kommunikationswege, Preise und Datenströme.

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