Paradies Film

Der Paradies-Film

Das Paradies ein Film von Andrey Konchalovsky mit Yuliya Vysotskaya, Christian Clauß. Er ist der erste Teil von Seidls Paradies-Trilogie. paradiesFILM-Produktion, internationale Kinokoproduktionen und Spielfilmproduktionen im Auftrag deutscher Fernsehsender. Das Paradies" ist der bisher lustigste Film dieser Diagonale, bis man die Tragödie der Komödie erkennt. Und dann ist es ein ziemlich toller Film, der noch mehr Fragen aufwirft und eine clevere Aussage über den Informationsgehalt von Bildern macht.

Video 2016

Im Zweiten Weltkrieg kreuzten sich in Paris die Pfade von Ilga ( "Yuliya Vysotskaya"), Julia (Philippe Duquesne) und Wilhelm (Christian Clauß). Die adelige Einwanderin arbeitete als Herausgeberin für ein Modemagazin, ist aber auch Teil der Resistance. In der Haft lernt sie den französischen Mann namens José Manuel P. A. kennen, der mit den Nationalsozialisten zusammenarbeitet und ihr eine mildere Strafe als Gegenleistung für ihre sexuellen Gefallen einräumt.

Irgendwann kommt es dann aber dazu, dass sie in ein KZ kommt, wo sie den SS-Offizier Helmuth kennenlernt, der sich vor Kriegsbeginn in sie verliebte.... Und wo kann man diesen Film sehen?

Paradieskritik

Der russische Dramatiker und Dramatiker António Tschechov ist oft ein melancholischer Mensch, der im Hier und Jetzt eingeschlossen ist, sehnsüchtig und zutiefst fühlend. Im Film "Paradies" von André Kontschalowski verkörperte der Dresdener Schauspieler Chris CLAUSS den Aristokraten Spross aus Deutschland. In russischer Fachliteratur ist er zuhause und wird über Tscheschow doktorieren.

Ein weiterer Film über die NS-Zeit, über KZ, Zusammenarbeit und die psychopathologische Betreuung der Taeter und die Folterungen der Betroffenen. Die Regisseurin, die den Film in drei Sprachen (Deutsch, Französich und Russisch) mit fünf Fotoapparaten simultan und im 4:3-Format drehte, rückt drei Personen in den Mittelpunkt der Geschichte. Er ist der SS-Mann, der von übermenschlichen Fantasien erfüllt war und zugleich wie ein Tscheche gebrochen wurde.

Der sympathische französische Mitarbeiter Phillippe Dupuis stellt die banale Seite des Übels dar. Sie ist eine bezaubernde Russin (Julia Vysotskaya). Der sie verhörende Künstler bedroht die "tierische Macht" der Frauen. Es stellte sich heraus, dass Helmuts diese kleine Schwester ist. Einmal in ltalien verliebte er sich in sie und begegnet ihr nun in einem Konzentrationslager.

Eine Besichtigung von Helmuth bei Herrn Dr. med. Heinrich Himmels (Viktor Sukhorukow) entfaltet eine krankhafte Schoenheit im geschickt illuminierten SS-Viertel mit Büste. Konchalowskis großes Orchester bescheinigt, wie die Umstände anständiger Familienvölker wie z. B. Johanna oder sensibler Schöngeister wie Helmuts tadellos funktionieren. Das ist einer der Gründe, warum Melancholie über diesem Film aufkommt. Die einzige Frau, die ihrem Überlebenstrieb nachgeht.

Egal, ob sie einmal einen Russen in ltalien erwischt, ihr ganzes Schicksal mit ihm ausgehandelt oder den Tot in einem Konzentrationslager auf Abstand gehalten hat - diese Dame ist immer mit dem höchsten Eifer dabei. Die Filmemacherin holt die Dunkelheit ins rechte Licht, die mit einer hoffnungsfrohen Haltung ausklingt.

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