Paradies Film Trailer

Filmtrailer Paradies

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Wohnwagen für das Paradies von Diablo Cody. Die Enzyklopädie des internationalen Films schrieb, der Film sei ein "spannender Thriller, der auch Fragen zur Verantwortung der Presse stellt". Ein Barbara-Albert-Film.

Paradise (2016) | Film, Trailer, Kritiken

Man glaubt immer wieder, sich in einer Situation der Befragung zu befinden: Es sind drei Personen, die die Aufnahme beantworten und ein unsichtbarer Interviewer. Wieder und wieder werden diese Aufnahmen durch Sprungschnitte abgebrochen, so als ob die Folienrolle des Aufnahmegerätes in diesem Augenblick gerade ihr Ende erreicht hätte. Mit der Zeit merkt man, dass es um die Zeit des Zweiten Weltkriegs und die Verwicklungen der drei Menschen geht, die das Paradies als Augenzeugen und Gegenzeugen einführten.

Doch dann kommt die erste Verärgerung, denn der Mitarbeiter José Manuel P. A. P. G. Jules ist einer der drei Interviewpartner, dessen Geschichten uns in kurzen Bildern vorgeführt werden, unerwartet von der Resistance ausgeführt worden. Haben wir nicht daran gedacht, oder hat uns der Film nicht dazu gebracht, dass die Vernehmungen und Vernehmungen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg stattfinden würden?

So kommt sie zu der Kollaborateurin und will sich mit der wunderschönen Dame zusammen tun, um eine Komplizin von Olga aus der Obhut zu befreien. Hier begegnet sie dem dritten Zeugen, dem Aristokraten und SS-Offizier Helmuth (Christian Clauß), der sie 1933 traf und nun viele Jahre später in ihren Reiz zurückfällt und sie zu seiner Liebhaberin macht.

Das 4:3 Schwarzweißbild, die strikt gerahmten Zeugensequenzen, die teilweise beinahe tableauartigen Darstellungen (Kamera: Alexandre Simonov) sowie die künstlerische Inszenierung und Verstrickung der drei Hauptdarsteller machen das Paradies zu einer Gleichnis. Der Film strebt durch sie nicht nach Realitätssinn (wie kürzlich z.B. in Sohn von Saul), sondern nach Übertreibung und Übertreibung.

Am Ende wird diese Kondensation zu einer emotionalen Dramaturgie, die das Paradies unentschlossen erscheinen läss. Als Gott schließlich zu reden anfängt, wundert man sich unfreiwillig, wie seine späte Intervention im Hinblick auf die vorher verübten Gräueltaten beurteilt werden kann - eine Fragestellung, auf die Kontschalowskij keine Antworten hat.

Man glaubt immer wieder, sich in einer Situation der Befragung zu befinden: Es sind drei Personen, die die Aufnahme beantworten und ein unsichtbarer Interviewer. Wieder und wieder werden diese Aufnahmen durch Sprungschnitte abgebrochen, so als ob die Folienrolle des Aufnahmegerätes in diesem Augenblick gerade ihr Ende erreicht hätte.

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